(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit fast 30 Jahren. In dieser Zeit habe ich mich von einem Menschen voller menschlicher Anschauungen und Anhaftungen zu jemandem verändert, der stets Rücksicht auf andere nimmt und sich an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht orientiert. Auch meine Sicht auf die Welt hat sich grundlegend verändert.
Früher dachte ich bei Konflikten immer, die andere Seite sei im Unrecht. Ich stritt so lange, bis ich bekam, was ich wollte. Wenn ich mich nicht durchsetzen konnte, wurde ich so wütend, dass ich ein drückendes Gefühl in der Brust verspürte.
Seit ich Dafa praktiziere, habe ich gelernt, nach innen zu schauen und viele menschliche Anschauungen und Anhaftungen loszulassen. Dadurch können sich meine Gedanken und mein Verhalten immer mehr den Fa-Prinzipien angleichen, während ich mich bemühe, meine Kultivierungsebene zu erhöhen.
Manchmal konnte ich meine Fehler sofort erkennen und korrigieren. In anderen Fällen bemerkte ich meine Schwächen jedoch nicht und fiel buchstäblich auf die Nase. Ich glaube, dass der Meister dies nutzte, um mich zu warnen, damit ich keine schwerwiegenderen Fehler begehe oder größeren Schaden verursache. Im Folgenden möchte ich zwei solcher Erfahrungen schildern.
Vor einigen Jahren unterhielt ich mich in einem Park sehr angeregt mit einer Mitpraktizierenden. Ich erzählte ausführlich, wie ich einer langjährigen Praktizierenden geholfen hatte, ihre Ansichten zu ändern. Außerdem erklärte ich, wie sie ihr Verständnis auf Grundlage der Fa-Prinzipien vertiefen konnte und dass sie mir dafür gedankt hatte, ihr geholfen zu haben, ihre Probleme zu erkennen.
Danach gingen wir gemeinsam zur Bushaltestelle. Plötzlich stürzte ich und alle Wartenden drehten sich nach mir um. Dabei bemerkte ich, dass ich mir Hände und Knie aufgeschürft hatte. Sofort begann ich nach innen zu schauen: „Warum bin ich vor so vielen Menschen hingefallen? Habe ich gerade etwas falsch gemacht?“
Ich dachte darüber nach, was ich zuvor im Park erzählt hatte, und erkannte, dass ich mich selbst gelobt und mit meinem Verständnis der Fa-Prinzipien geprahlt hatte – sogar damit, dass ich sie angeblich besser verstand als die erfahrene Praktizierende. Außerdem wollte ich, dass die Mitpraktizierende meinen Erkenntnissen zustimmt und sieht, wie gut ich mich kultiviert hatte.
Dabei erkannte ich einige tief verborgene Anhaftungen, die ich schon so lange mit mir trug, dass sie mir gar nicht mehr auffielen. Mir wurde auch klar, dass sie Ausdruck der Kultur der Kommunistischen Partei Chinas waren.
Bei der Kultivierung geht es darum, sich selbst zu kultivieren, und nur der Meister weiß, wie gut jemand dabei vorankommt. Weil ich diese hartnäckigen Anhaftungen so lange nicht losgelassen hatte, gab mir der Meister einen Hinweis, indem er mich stürzen ließ. So konnte ich meine verborgenen Anhaftungen erkennen und beseitigen.
Ich nahm mir fest vor, diese Anhaftungen vollständig loszulassen und eine standhafte Dafa-Kultivierende zu werden, die sich in Demut mit anderen harmonisch als ein Ganzes abstimmt.
Im März 2025 stürzte ich erneut. Ich wollte an diesem Tag auf einem Markt in der Nähe einkaufen gehen. Als der Aufzug ankam und ich einsteigen wollte, stolperte ich über das Rad meines kleinen Einkaufswagens und fiel schwer zu Boden. Dabei verletzte ich mir das Bein.
Ich versuchte, aus dem Aufzug zu kriechen, damit sich die Türen schließen konnten, doch es fiel mir sehr schwer, das verletzte Bein zu bewegen. Unter starken Schmerzen zog ich mich Zentimeter für Zentimeter aus dem Aufzug heraus.
Die Schmerzen waren so heftig, dass ich nach dem Schließen der Aufzugstüren zunächst eine Weile bäuchlings liegen blieb. Ich fragte mich: „Warum bin ich so gestürzt? Habe ich etwas falsch gemacht? Alles geschieht aus einem bestimmten Grund. Ich muss nach innen schauen.“
Mir wurde klar, dass ich schon vor dem Verlassen der Wohnung ungeduldig und gereizt gewesen war. Als ich meinen Mann fragte, welches Gemüse er haben wolle, antwortete er nur:„Bring einfach mit, was du möchtest.“ Das gefiel mir nicht, und ich fuhr ihn an:„Das ist doch keine richtige Antwort.
Als ich mein Verhalten überprüfte, erkannte ich zwei Ursachen für meinen Sturz. Zum einen hatte ich meinen Groll gegenüber meinem Mann noch nicht vollständig losgelassen. Ich musste diese Anhaftung beseitigen und allen Menschen mit Freundlichkeit und Mitgefühl begegnen.
Zum anderen hatte ich aufgehört, bei einem bestimmten Projekt die wahren Umstände zu erklären, nachdem ein Mitpraktizierender, der daran beteiligt war, rechtswidrig verhaftet worden war. Ich fühlte mich verunsichert und hatte Angst, ebenfalls verhaftet zu werden.
Später wurde mir klar, dass ich mich als Dafa-Jüngerin nicht zu sehr um meine eigene Sicherheit sorgen darf. Ich muss weiterhin den Menschen die wahren Umstände erklären. Deshalb hatte ich beschlossen, an jenem Tag wieder damit anzufangen. Trotzdem war ich noch etwas nervös, als ich den Einkaufswagen hervorholte.
Tatsächlich kann man die wahren Umstände nicht gut erklären, wenn der Geist unruhig ist, nicht auf dem Fa basiert und es an aufrichtigen Gedanken fehlt. Eine solche Geisteshaltung kann außerdem von den alten Mächten ausgenutzt werden.
Dieser Sturz war für mich eine Mahnung, meine verbliebenen menschlichen Anschaungen und Anhaftungen loszulassen und meine Denkweise zu berichtigen, damit ich dem Meister auf aufrichtige und würdige Weise dabei helfen konnte, mehr Lebewesen zu erretten.
Als ich mich innerlich korrigierte, empfand ich große Dankbarkeit gegenüber dem Meister. Bei dem Sturz war mein Gesicht zuerst gegen die harte Kante der Aufzugstür geschlagen. Doch es fühlte sich an, als würde ich etwas Weiches wie eine Decke berühren. Ich wusste, dass der Meister für mich gelitten hatte, damit mein Gesicht nicht entstellt wurde.
Mein Knie war stark angeschwollen und voller Blutergüsse. Das Aufstehen und Hinlegen fiel mir schwer, und selbst der Gang zur Toilette war äußerst mühsam. Mir war bewusst, dass ich die Folgen meiner eigenen Fehler ertragen musste.
Mein Mann und mein Sohn wollten mich ins Krankenhaus bringen, damit mein Knie geröntgt wird und festgestellt werden kann, wie schwer die Verletzung ist.
„Ein ehemaliger Mitschüler von mir ist gestürzt und musste operiert werden“, drängte mein Mann. „Er brauchte sehr lange, um sich zu erholen, war bettlägerig und musste zuhause gepflegt werden. Du darfst die Untersuchung nicht aufschieben.“
Ein Bezirkspolizist, der die wahren Umstände über Falun Dafa kannte, sah meine Verletzung und bot an, mich zu einem Orthopäden zu bringen, den er kannte. Ich lehnte sein freundliches Angebot ab und sagte: „Meister Li kümmert sich um mich, ich werde wieder gesund werden. Es gibt keinen Grund, ins Krankenhaus zu gehen.“
Dank des barmherzigen Schutzes des Meisters konnte ich mich in der zweiten Woche bereits an der Wand entlang fortbewegen. In der dritten Woche war ich sogar wieder in der Lage, die Treppe hinunterzugehen, um Mitarbeitern der „Stabilitätssicherung“ die wahren Umstände zu erklären.
Als meine Familie sah, wie schnell ich mich von der Knieverletzung erholte, sagte jemand: „Falun Gong ist wirklich bemerkenswert!“
„Ja“, antwortete ich, „unser großartiger Meister hat mir durch diese schwere Zeit geholfen.“
Als Dafa-Praktizierende sollten wir aus jedem Rückschlag lernen. Wir sind Dafa-Kultivierende, und alles, was uns widerfährt, steht mit unserer Kultivierung in Verbindung. Deshalb sollten wir alles ernst nehmen und selbst nach innen schauen. Dabei können wir immer Anhaftungen entdecken, die wir vollständig loslassen müssen.
Die Schwierigkeiten, die wir erleben – und die der Meister nutzt, um uns daran zu erinnern, unsere verbliebenen menschlichen Anschauungen und Anhaftungen loszulassen –, sind nur ein winziger Teil des enormen Leidens, das der Meister barmherzig für uns getragen hat.
Die Rückschläge, die wir erleben, sind wertvolle Gelegenheiten, uns zu verbessern und weiterhin danach zu streben, den Maßstäben des Fa gerecht zu werden. Deshalb ist es sehr wichtig, jeden Rückschlag ernst zu nehmen, damit wir über uns selbst nachdenken, unsere verbliebenen Anhaftungen erkennen und beseitigen können. Gleichzeitig sollten wir uns bemühen, die Prinzipien des Fa tiefer zu verstehen und die Anforderungen des Fa auf dieser Ebene zu erfüllen.
Die Zeit, die uns für unsere Kultivierung noch bleibt, ist begrenzt. Deshalb müssen wir die kostbaren Gelegenheiten nutzen, um unsere menschlichen Anhaftungen vollständig loszulassen. Wir sollten jeden Gedanken und jede Handlung an den Maßstäben des Fa messen, damit der Meister sich weniger Sorgen um uns machen muss und weniger unter unseren Unzulänglichkeiten und Schwächen leidet.
Lasst uns alle danach streben, mit dem Fortschritt der Fa-Berichtigung Schritt zu halten und den Meister noch besser dabei zu unterstützen, Lebewesen zu erretten.
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