(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende aus Taipeh und der näheren Umgebung feierten am 9. Mai 2026 im 228-Friedenspark in Taipeh den Welt-Falun-Dafa-Tag. Die Veranstaltung erinnerte zudem an den 13. Mai 1992 – den Tag, an dem Herr Li Hongzhi, der Begründer von Falun Dafa, die Kultivierungsmethode erstmals öffentlich vorstellte.

Falun-Dafa-Praktizierende auf der ganzen Welt begehen diesen Tag auf vielfältige Weise. Sie kommen zusammen, um gemeinsam die Falun-Dafa-Übungen zu machen, bieten Interessierten kostenlosen Unterricht an, organisieren künstlerische Darbietungen in ihren Gemeinden und tauschen sich untereinander sowie mit der Öffentlichkeit über ihre persönlichen Kultivierungswege und Erkenntnisse aus.

Drei Falun-Dafa-Praktizierende berichten über sich

Drei Praktizierende mit unterschiedlichem Hintergrund nahmen an der Veranstaltung in Taipeh teil. Auf den ersten Blick scheinen sie ein ganz gewöhnliches Leben zu führen; dennoch zeigte jeder von ihnen eindrucksvoll auf, wie die Kernprinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – den Menschen helfen können, inneren Frieden und Glück zu finden.

Eine klare und ruhige Geisteshaltung durch das Befolgen von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht

Herr Peng berichtet, dass er sich seit Beginn seiner Kultivierung in allem, was er tut, von den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht leiten lässt

Peng – ein Falun-Gong-Praktizierender und Inhaber eines Nachhilfeinstituts – erklärte, er orientiere sich in all seinen Handlungen an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht; auf diese Weise stelle er sicher, dass er niemals sein wahres Selbst verliere. „Das macht es sehr einfach, Entscheidungen im Leben zu treffen“, stellte er fest. Bevor er mit der Kultivierung begann, sei er oft von materiellen Vorteilen in Versuchung geführt worden; doch „seit ich praktiziere, halte ich mich an diese Prinzipien. Wenn ich zum Beispiel etwas tue, bin ich wahrhaftig, geistig klar und ruhig geworden.“

Bei der Zubereitung der Mahlzeiten für die Kinder in seinem Nachhilfeinstitut legt er nun strengere Maßstäbe an sich selbst an. „Ich lege Wert darauf, aufrichtig und freundlich zu sein, und verwende nicht skrupellos ungesunde Zutaten.“ Wenn es um Lebensmittel geht, verlange ich stets hohe Qualität und achte darauf, dass die Haltbarkeitsdauer nicht mehr als sieben Tage beträgt.“ Zudem neigte er vor Beginn seiner Kultivierung im Falun Dafa dazu, jene Kinder zu bevorzugen, die bereits seit längerer Zeit angemeldet waren; heute jedoch behandelt er alle Schüler gleichermaßen. „Es scheint, als sei alles von Meister Li arrangiert. Ich sollte jedem gegenüber aufrichtig und freundlich sein.“

Vom Osteosarkom zur Gesundheit

Herr Weng hofft, dass all seine Freunde und Verwandten kommen werden, um etwas über Falun Dafa zu erfahren.

Weng, ein Finanzberater, entdeckte im Jahr 2020 im Alter von 34 Jahren einen Tumor an seinem rechten Bein. „Zuerst machte ich mir nicht viel daraus, da er überhaupt nicht schmerzte; doch er wurde immer größer.“ Erst nach der Operation erfuhr er, dass der Tumor bösartig war. „Der Arzt erklärte mir, es handele sich um ein Osteosarkom, das sich hinter dem Knie befand und etwa vier mal vier Zoll maß.“

Nach dem Eingriff teilte ihm der Arzt mit, dass selbst bei einer anschließenden Strahlentherapie die Möglichkeit bestehe, dass die Erkrankung wiederauftritt. Zudem könne sein Knie infolge der Nebenwirkungen vorzeitig verschleißen, was möglicherweise den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks erforderlich machen würde. Nach der Operation und der durchgeführten Strahlentherapie begann er, sein Leben zu überdenken. Weng berichtete, dass er – da beide Elternteile Falun-Dafa-Praktizierende sind – schon früh gewusst habe, dass Falun Dafa wohltuend wirkt. Angesichts seiner schweren Erkrankung beschloss er schließlich, selbst mit dem Praktizieren zu beginnen.

Als er erstmals mit den Übungen anfing, bereitete ihm sein rechtes Bein unerträgliche Schmerzen. „Der Schmerz war so intensiv, dass ich am ganzen Körper schwitzte; doch ich sagte mir immer wieder: ‚Das muss ich durchstehen!‘“

In dieser Zeit wurde er mit einer Prüfung seiner Moral konfrontiert, die einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterließ. Er war zu jener Zeit auf Arbeitssuche, und in einem Abschnitt des Bewerbungsformulars wurde die Frage gestellt: „Hatten Sie jemals Krebs?“ „Ich dachte mir: ‚Ich bin doch bereits wieder genesen. Muss ich das wirklich offenlegen?‘ Ich hatte die Sorge, dass das Unternehmen mich deswegen ablehnen und nicht einstellen würde.“

Doch dann erinnerte er sich daran, dass man als Kultivierender das Prinzip der Wahrhaftigkeit wahren muss. „Wir dürfen andere nicht täuschen.“ Unerwarteterweise fühlte sich sein rechtes Bein bereits am darauffolgenden Tag – während er gerade seine Übungen machte – deutlich leichter und beschwerdefreier an.

Diese Erfahrung vermittelte ihm ein tiefes Verständnis dafür, wie spirituelle Erhöhung den physischen Körper transformieren kann. „Ich spürte ganz deutlich: Wenn sich der eigene Geisteszustand verbessert, spiegelt sich diese Umwandelung auch im Körper wider.“ Danach las er weiter die Falun-Dafa-Schriften und machte die Übungen, und sein Gesundheitszustand verbesserte sich schnell. Weng, dem es zuvor unmöglich gewesen war, in die Hocke zu gehen, kann nun wieder problemlos in die Hocke gehen, gehen und laufen. Heute erfreut er sich wieder uneingeschränkter Beweglichkeit. Neben der Genesung seines Beins bemerkte er eine grundlegende Veränderung seines allgemeinen Gesundheitszustandes. „Seit meiner Kindheit litt ich unter schweren Allergien. Ich fühlte mich stets schwach und fror ständig; zudem hatte ich häufig Schnupfen, Husten und Erkältungen. Doch nachdem ich begonnen hatte zu praktizieren, verschwanden diese Symptome allmählich. Mittlerweile treten sie so gut wie gar nicht mehr auf, und gesundheitlich geht es mir immer besser.“

Innere Haltung inmitten von Belastungen am Arbeitsplatz ändern

Frau Huang erzählt, dass Falun Dafa sie gelehrt habe, nach innen zu schauen und mutig den Konflikten sowie Herausforderungen des Lebens zu begegnen

Huang, eine Spezialistin für Logistikplanung, praktiziert seit über 20 Jahren Falun Dafa. Sie berichtete, dass sie kurz vor ihrem Hochschulabschluss mit Falun Dafa in Berührung gekommen sei, als ihre Mutter begann, es zu praktizieren.

Erst als sie ins Berufsleben eintrat, verstand sie wirklich, wie wichtig spirituelle Kultivierung sein kann. Huang erinnert sich, dass sie nach ihrem Eintritt in das Unternehmen mit neuen beruflichen Verantwortlichkeiten, einer neuen Umgebung sowie zwischenmenschlichen Konflikten und Veränderungen konfrontiert war. Aus Frustration heraus war sie versucht, einfach alles hinzuschmeißen und zu gehen.

Doch anstatt davonzulaufen, entschied sie sich zu bleiben und sich der Situation direkt zu stellen. „Anfangs war es sehr schwer, doch die Lehre des Meisters gab mir große Kraft. Ich lernte nach innen zu schauen und jene Bereiche zu erkennen, in denen ich mich verbessern musste. Früher hätte ich für meine Probleme vielleicht andere oder äußere Umstände verantwortlich gemacht; doch ich erkannte, dass sich vieles anders entwickeln würde, wenn ich meine Denkweise änderte und mein Verhalten anpasste.“

Neben dieser Veränderung ihrer Denkweise bemerkte sie auch positive Veränderungen in ihrem körperlichen und geistigen Wohlbefinden.

„Man fühlt sich klarer im Kopf, und die Arbeit fällt einem leichter. Manchmal, wenn ich sehr beschäftigt bin, nehme ich mir einen kurzen Augenblick Zeit, um die Übungen zu praktizieren – und schon tanke ich schnell wieder neue Energie“, berichtete sie.

Anlässlich des Welt-Falun-Dafa-Tages möchte Huang dem Meister ihren tief empfundenen Dank aussprechen. „Seit ich mit der Kultivierung begonnen habe, fühle ich mich nicht mehr so verloren und ratlos in Bezug auf den Sinn des Lebens wie früher; stattdessen verstehe ich nun, dass wir mit einer bestimmten Mission auf diese Welt gekommen sind. Ich möchte dem Meister einfach nur danken.“

Zum Abschluss der Veranstaltungen äußerten viele Teilnehmer die Hoffnung, dass noch mehr Menschen von Falun Dafa erfahren mögen. Zhuang, ein Manager in der Maschinenbauindustrie, merkte an, dass er bei Besuchen lokaler Sehenswürdigkeiten eine wachsende Unterstützung für Falun Gong in der taiwanesischen Gesellschaft wahrgenommen habe.

Der oben genannte Finanzberater Weng hofft, seine persönlichen Erfahrungen nutzen zu können, um noch mehr Menschen mit Falun Dafa vertraut zu machen. Und Peng, der Inhaber des Nachhilfeinstituts, möchte jeden dazu ermutigen, es einmal mit dem „Zhuan Falun“ zu versuchen: „Lesen Sie es einfach einmal ganz ohne Vorurteile und Sie werden feststellen, dass Sie dabei etwas wahrhaft Einzigartiges und Tiefgründiges gewinnen.“