(Minghui.org) In Melbourne läutet der Mai die volle Farbenpracht des Herbstes ein. Die warme Sonne vermischt sich mit kühlen Brisen und schafft so eine Jahreszeit voller poetischer Schönheit. Der Mai ist zudem eine Zeit der Dankbarkeit und des Feierns. Zwei Falun-Dafa-Praktizierende aus Melbourne berichteten, wie ihre Verbindung zu Falun Dafa sie körperlich und geistig gereinigt, sie auf eine höhere Ebene gehoben sowie ihnen in ihrem Leben inneren Frieden und Hoffnung gebracht hat.

Niemand würde erraten, dass ich 73 bin“

Am 9. Mai 2026 strahlte Amy während der Feierlichkeiten zum Welt-Falun-Dafa-Tag in Melbourne übers ganze Gesicht. Das tat sie während der fast anderthalbstündigen Parade durch die Stadt und auch noch bei den zahlreichen anschließenden Darbietungen. Als Mitglied der Hüfttrommelgruppe versprüht sie stets Lebenskraft und Freude; ihre hellen, lebhaften Augen drücken Wärme und Freundlichkeit aus.

Durch ihr nahtloses Zusammenspiel mit ihren Mitstreitern zogen Amys Darbietungen – gemeinsam mit den goldenen Kostümen der Gruppe und dem kraftvollen Trommelspiel – die Aufmerksamkeit und Bewunderung der Festbesucher auf sich.

„Ich bin überhaupt nicht müde“, sagte sie fröhlich. „Viele Leute sagen, man würde mir meine 73 Jahre gar nicht ansehen. Durch das Tragen der Hüfttrommel fühle ich mich wieder jung. Jeder gibt sein Bestes, um die traditionelle chinesische Kultur und den Geist der Dafa-Praktizierenden zu präsentieren. In jede Aufführung bringen wir unsere beste Energie ein.“

Amy (Mitte) tritt am 9. Mai 2026 während der Feierlichkeiten zum Welt-Falun-Dafa-Tag in Melbourne mit der Hüfttrommelgruppe auf

Amys flinke Bewegungen und ihre gesunde, rosige Hautfarbe bilden einen frappierenden Kontrast zu der Zeit vor einem Jahrzehnt, als sie von chronischen Krankheiten zermürbt und von familiären Tragödien belastet war.

„Die Tage vor der Kultivierung waren wie ein Albtraum“, erinnerte sich Amy. „Ich litt unter fünf oder sechs chronischen Leiden, darunter Morbus Menière, chronische Hepatitis, gynäkologische Beschwerden, zervikale Spondylose und Kolitis. Ich wusste nicht, wann das Leiden ein Ende haben würde. Es war so schwer zu leben.“ Trotz der hervorragenden medizinischen Versorgung in Australien konnte die moderne Medizin nichts gegen ihre tief verwurzelten Leiden ausrichten.

„Als wäre das noch nicht genug gewesen, erlebte meine Familie im Jahr 2012 einen schweren Umbruch. Ich hatte das Gefühl, meine Welt sei zusammengebrochen; ich war verzweifelt und dachte sogar daran, meinem Leben ein Ende zu setzen. Doch im August jenes Jahres begann ich – durch einen glücklichen Zufall – Falun Dafa zu praktizieren. Es war, als wäre ich wiedergeboren worden, und meine langjährigen Leiden wurden auf wundersame Weise geheilt“, erzählte Amy, wobei ihre Freude und Dankbarkeit in ihrer Stimme deutlich zu spüren waren.

„Durch das Praktizieren von Dafa verbesserte ich mich auch charakterlich. Indem ich mich bei meiner Kultivierung von den Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht leiten ließ, die Lehre lernte und die Übungen machte, verstand ich schließlich den Sinn des Lebens. Ich fühle mich jeden Tag jünger und energiegeladener. Ich fühle mich voll und ganz lebendig – genau wie ein junger Mensch.“

Tatsächlich marschierte Amy an jenem Tag die gesamte Paradestrecke – einschließlich langer Steigungen – an der Seite von Mitstreitern, die zwei Jahrzehnte jünger waren als sie. Im Laufe der Jahre traten Amy und die Hüfttrommelgruppe bei zahlreichen Gemeindefesten in Melbourne und umliegenden Städten auf und teilten dabei die Schönheit und den Segen von Falun Dafa mit Menschen unterschiedlichster Herkunft in Australien.

Sie brachte ihre Dankbarkeit gegenüber Meister Li zum Ausdruck: „Worte können meinen Dank an den Meister nicht fassen. Der Meister hat mir ein zweites Leben geschenkt. Ich werde mich weiterhin fleißig kultivieren und nach noch größeren Fortschritten streben.“

Die Antwort auf das Leben gefunden – erfüllt von Hoffnung

Tang – ein in Hongkong geborener Netzwerktechniker, der als Jugendlicher nach Australien ausgewandert war – hatte das Glück, während seines Studiums in Melbourne auf Falun Dafa zu stoßen. Fasziniert von den übernatürlichen Phänomenen, die Qigong-Meister zur Schau stellten, nahm er den Vorschlag seiner Tante, sich mit den Falun-Dafa-Übungen vertraut zu machen, begeistert an und beschloss, es einfach einmal auszuprobieren.

„Ich habe mich schon immer für Qigong interessiert. Als meine Tante mich dann mit Falun Dafa bekannt machte, schenkte sie mir das Buch ‚China Falun Gong‘ – dessen Inhalt sprach meinen kulturellen Hintergrund zutiefst an. Ich wurde eingeladen, mir die neun Vorträge von Meister Li anzusehen, und erlernte anschließend die Übungen. Die Prinzipien von Falun Dafa kamen mir sehr vertraut vor, weshalb ich die Praxis nur zu gerne annahm“, erinnerte sich Tang noch heute lebhaft – selbst nach 28 Jahren.

„Meister Li erklärt, wie die Welt und das Leben funktionieren. Ich hatte viele Fragen, die in seinem Buch Zhuan Falun beantwortet wurden. Mein wahrer Lebenszweck sowie meine Fragen an das Leben fanden darin eine Antwort. Genau das sprach mich zutiefst an. Ich war damals Anfang zwanzig, studierte an der Universität und war auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich hatte das große Glück, ihn im Falun Dafa zu finden.“

Die Kultivierung schenkte dem jungen Tang nicht nur eine neue Perspektive, sondern beruhigte auch sein rastloses Herz. Verwandte bemerkten bald sein verändertes Wesen; er stritt nun nicht mehr mit seinen Eltern, wie er es früher getan hatte.

„Früher dachten die Leute in meiner Familie, ich sei rebellisch. Vor der Kultivierung habe ich mich selbst nie so gesehen. Durch das Fa lernte ich, die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Dafa erklärt, warum Ereignisse geschehen – sogar, warum das Leben manchmal ungerecht erscheint“, erzählte er lächelnd. „Die Lehre ist tiefgründig. Ein Praktizierender gewinnt an Weisheit und Verantwortungsbewusstsein und versteht die tiefere Bedeutung hinter jedem Ereignis. Dafa liefert eine einfache, und doch vollkommene Antwort.“

Heute ist Tang stolzer Vater zweier Töchter. Inspiriert von seinem Beispiel begann auch seine Frau vor mehr als einem Jahrzehnt, Falun Dafa zu praktizieren. Die gesamte Familie hat immens von Dafa profitiert. Wenn er auf seinen Weg zurückblickt, erkennt er die wundersame Fügung des Schicksals: „Ich verstehe, dass viele Ereignisse genau deshalb geschahen, damit ich Dafa begegnen konnte.“

Der Netzwerkingenieur Tang Yong drückt Meister Li gegenüber seine Dankbarkeit aus

Am Welt-Falun-Dafa-Tag übermittelte Tang seine von Herzen kommenden Glückwünsche zum Geburtstag an Meister Li voller Dankbarkeit für die Gelegenheit, diesen edlen Kultivierungsweg gehen zu dürfen.

„Der Meister vermittelt die Lehre auf eine Weise, die zugleich einfach und tiefgründig ist. Ich bin dankbar, dass ich durch die Kultivierung den Sinn des Lebens begreifen darf. Falun Dafa hat mich zu einem besseren Menschen gemacht – im Einklang mit den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht –, sodass ich zu meinem wahren Selbst zurückfinden kann. Selbst wenn ich vor Entscheidungen oder Ungewissheiten stehe, verspüre ich keine Angst; ich werde von der Lehre des Meisters geleitet. Dafa schenkt uns inneren Frieden, Zuversicht und Hoffnung für die Zukunft. Bevor ich zu Falun Dafa fand, wollte ich meine Kinder niemals in eine Welt voller Leid setzen. Nun jedoch, als Elternteil, kann ich sie im Geiste der moralischen Prinzipien – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – erziehen und dafür bin ich zutiefst dankbar.“