(Minghui.org) Ich bin eine über 60 Jahre alte Frau vom Land und praktiziere seit 28 Jahren Falun Dafa. Der Meister hat mich aus dieser trüben Welt herausgeführt und sowohl meinen Körper als auch meine Seele gereinigt. Außerdem hat er meine tief verwurzelten menschlichen Anschauungen beseitigt.
Einrichtung eines Übungsortes bei mir zu Hause
Bevor ich mit der Kultivierung begann, war ich ein egoistischer Mensch. Ich suchte die Fehler immer bei anderen und übernahm nie Verantwortung für meine eigenen. Ich hielt mich für besser als andere, und wenn ich verärgert war, gab ich anderen die Schuld. Das führte langfristig zu verschiedenen Krankheiten. Erst als ich begann, die Vorträge des Meisters anzuschauen, verstand ich, dass dies alles durch mein eigenes Karma verursacht worden war.
Die vom Meister gelehrten Fa-Prinzipien halfen mir außerdem zu verstehen, wie ich mich verhalten sollte, und stärkten meinen Glauben an den Meister und an Dafa. Der Meister reinigte meinen Körper, ohne irgendetwas dafür zu verlangen. Ich erkannte auch, dass Gesundheit allein nicht das Ziel der Kultivierung ist. Der Zweck der Kultivierung besteht darin, zu seinem ursprünglichen, wahren Selbst und zu seinem Ursprung zurückzukehren.
Die Zahl der Praktizierenden an unserem Übungsort stieg innerhalb von weniger als einem Jahr von 28 auf fast 50. Damals war ich die Jüngste und wurde gebeten, den anderen die Übungen beizubringen. Danach übernahm ich die Organisation des Fa-Lernens. Menschen aus der Umgebung kamen zu mir nach Hause, um gemeinsam das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren.
Eines Tages, mitten im Fa-Lernen, kam mein Mann von der Arbeit nach Hause. Er zeigte auf mich und fing laut an zu schimpfen. Ich sagte kein Wort. Die anderen Praktizierenden waren überrascht. Damit ihr Fa-Lernen nicht gestört wurde, lächelte ich sie an und sagte: „Das hilft mir, meine Xinxing zu erhöhen. Meister Li hat das so arrangiert, damit ich mich verbessern kann. Das ist etwas Gutes.“ Alle lächelten, und wir setzten das Fa-Lernen fort.
Ich war der Meinung, dass wir das Fa ernsthaft lernen und die Übungen gewissenhaft praktizieren sollten, wenn sich Praktizierende versammeln. Ich fühlte mich verantwortlich, das Fa zu bewahren und mehr Menschen mit Schicksalsverbindung den Weg in die Kultivierung zu ermöglichen. Unser Energiefeld wurde rein, friedlich und harmonisch. Durch meinen festen Glauben an Dafa und die Kraft, die der Meister uns gab, wurde unsere Umgebung für das Fa-Lernen und die Übungen unter dem Licht Buddhas immer kraftvoller.
Als ich erfuhr, dass Menschen aus einem nahegelegenen Dorf Falun Dafa lernen wollten, fuhr ich mit einigen Praktizierenden dorthin, um die Vorträge des Meisters abzuspielen und die Übungen zu zeigen. Egal ob Wind, Regen oder strenger Winter – wir hörten nie damit auf, Falun Dafa in den umliegenden Dörfern bekannt zu machen.
Der Meister ermutigte mich durch meine Träume
Eines Nachts lag ich im Bett und sah eine Frau, die mir aus den Wolken zuwinkte. Ich fragte mich, ob es meine ursprüngliche Mutter war, die mich zurückrufen wollte. Der Meister ließ mich auch viele wundersame Dinge sehen. Der Meister sagte:
„Meine Fashen sitzen in einem Kreis. Über dem Übungsfeld gibt es noch einen Schutzschirm, und darauf gibt es ein großes Falun. Ein großer Fashen überwacht das Feld über dem Schirm. Das ist kein normales Feld; es ist kein Feld wie bei den gewöhnlichen Qigong-Übungen. Es ist ein Feld der Kultivierung. Viele von uns, die Kultivierungsfähigkeiten besitzen, haben das Feld von unserem Falun Dafa schon einmal gesehen. Es ist von rotem Licht umhüllt, ganz in Rot.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 177)
Wenn ich zu Hause die Übungen machte, sah ich oft Licht um mich herum. Selbst beim Kochen oder bei der Hausarbeit hatte ich das Gefühl, dass der Meister über mich wachte. Das ermutigte mich, mich stets an die Maßstäbe von Dafa zu halten. Oft sah ich das Falun über oder neben mir rotieren. Während der Sitzmeditation erschien der Meister häufig im Lotussitz vor mir und beobachtete mich. Manchmal konnte ich sogar seinen wahren Körper sehen. Außerdem ließ er mich Szenen aus anderen Dimensionen sehen und gab mir in meinen Träumen Hinweise und Orientierung.
Ein anderes Mal standen mein Mann und ich in einem Traum auf einer Wolke und begannen zu fliegen. Ich gelangte in eine andere Dimension und landete vor einem Haus. An der Tür hing ein großes Vorhängeschloss. Instinktiv nahm ich einen Schlüssel aus meiner Tasche und öffnete die Tür. Als ich eintrat, fühlte sich alles plötzlich vertraut an. Das war mein Zuhause! Es war, als wäre ich nur kurz fort gewesen und hätte vergessen zurückzukehren.
Ich setzte mich hin und dachte: „Was habe ich nur getan? Wie konnte ich vergessen, nach Hause zurückzukehren? Ich werde nie wieder weggehen!“ Ich war voller Reue. Wie konnte ich nur mein Zuhause vergessen?
Als ich aufwachte, wurde mir klar, dass der Meister mir damit einen Hinweis gegeben hatte. Diese weltliche Welt ist nicht meine wahre Heimat. Ich muss mich gut kultivieren, um dorthin zurückkehren zu können.
Seitdem bin ich fleißiger geworden. Ich möchte dem Meister keine Sorgen bereiten. Deshalb halte ich mich an die Fa-Prinzipien und bemühe mich, mich gewissenhaft zu kultivieren.
Meine Schwiegertochter half mir, mich zu erhöhen
Durch die Ermutigung des Meisters konnte ich schwierige Familienkonflikte überwinden. Mein Sohn ist seit 17 Jahren verheiratet und er und seine Frau leben mit mir zusammen, ebenso mein Vater. So leben vier Generationen unter einem Dach. Obwohl meine Schwiegertochter keine Hausarbeit übernahm, kümmerte ich mich trotzdem um den gesamten Haushalt. Dennoch gab es bei uns nie Streit oder größere Konflikte.
Einmal hatte meine Schwiegertochter Lust auf geschmorte grüne Bohnen. Deshalb pflückte ich welche im Garten. Kurz bevor ich fertig war, kam sie zu mir und sagte: „Mama, jetzt habe ich doch keine Lust mehr darauf. Ich möchte lieber Rüben essen.“
Ich antwortete: „Natürlich, kein Problem. Ich pflücke nur noch die letzten Bohnen, dann mache ich dir Rüben.“
Nachdem ich die Bohnen weggeräumt hatte, begann ich die Rüben zu schneiden. Da kam sie erneut und sagte: „Mama, eigentlich möchte ich doch lieber geschmorte grüne Bohnen essen. Auf Rüben habe ich jetzt keine Lust mehr.“
Ich war überhaupt nicht verärgert und sagte lächelnd: „Natürlich, dann machen wir eben grüne Bohnen.“ Als Praktizierende verstand ich, dass meine Schwiegertochter mir half, eine Xinxing-Prüfung zu bestehen. Ich ärgerte mich nicht, sondern war ihr sogar von Herzen dankbar.
Später begann auch meine Schwiegertochter zu praktizieren. Früher sprach sie manchmal sehr respektlos mit mir. Nachdem sie angefangen hatte, sich zu kultivieren, hörte ich sie eines Tages in ihrem Zimmer weinen. Ich öffnete die Tür und sah sie im Lotussitz sitzen, das Zhuan Falun in der Hand.
Ich fragte sie, was passiert sei. Sie sagte: „Mama, es tut mir so leid. Wie konnte ich dich früher nur so schlecht behandeln? Wie konnte ich nur solche Dinge zu dir sagen? Ich muss dich sehr verletzt haben. Es tut mir wirklich leid!“
Ich antwortete: „Ich habe längst vergessen, was du damals gesagt hast, und es mir nie zu Herzen genommen. Du hast mir geholfen, meine Xinxing zu erhöhen. Eigentlich sollte ich dir danken.“
Als sie das hörte, hörte sie auf zu weinen und begann zu lachen. Fröhlich sagte sie: „Mama, erst nachdem ich das Zhuan Falun gelesen hatte, verstand ich, dass du dich seit deiner Kultivierung genauso verhältst, wie der Meister es lehrt:
„Wenn er dich schlägt, schlägst du nicht zurück; wenn er dich beschimpft, schimpfst du nicht zurück, einfach so.“ (Fa-Erklärung in Sydney 1996)
Dann fügte sie hinzu: „Du bist ein guter Mensch und denkst immer zuerst an andere. Mama, du bist wirklich lieb!“
Meine Schwägerin half mir, meine Xinxing zu verbessern
Mein Bruder und mein Vater verstanden sich nicht gut. Ständig widersprach er meinem Vater, weshalb sie sich sehr häufig stritten. Mein Vater wurde dadurch sehr wütend und lebte deshalb bei uns.
Vor zwei Jahren erlitt mein Bruder eine schwere Hirnblutung und wurde als Notfall ins Krankenhaus gebracht. Meine Schwägerin rief mich an. Als ich dort ankam, hielt sie die Mitteilung über seinen kritischen Zustand in der Hand und weinte: „Dein Bruder schwebt in Lebensgefahr. Die Ärzte kämpfen gerade in der Notaufnahme um sein Leben!“
Ich tröstete sie: „Er wird wieder gesund werden. Wir haben den Meister. Bitten wir den Meister um Hilfe. Helfen wir ihm auch selbst, indem wir gemeinsam sagen: ‚Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!‘“
Später, nachdem mein Bruder die Notaufnahme verlassen hatte, flüsterte ich ihm zu, er solle den Meister um Hilfe bitten. Die Blutung in seinem Gehirn hatte aufgehört, doch trotz der Behandlung konnte er nach zwei Wochen immer noch nicht gehen.
Ich fragte meine Schwägerin: „Sollen wir ihn nach Hause holen, damit er sich dort erholen kann?“ Sie war einverstanden, ebenso mein Bruder. Der Arzt war jedoch dagegen und sagte: „Auch wenn die Blutung gestoppt wurde, schwebt er noch immer in Gefahr und muss weiterhin im Krankenhaus beobachtet werden.“
Meine Schwägerin bestand dennoch auf seiner Entlassung und unterschrieb ein Dokument, dass sie die Verantwortung dafür übernehmen würde. Danach brachten wir meinen Bruder nach Hause.
Ich begann, ihm die Vorträge des Meisters vorzuspielen, und sprach mit ihm darüber, wie wichtig es ist, ein guter Mensch zu sein. Ich erklärte ihm, dass Krankheiten mit dem eigenen Karma zusammenhängen. Wer gut leben möchte, muss ein guter Mensch sein und Gutes tun. Nur dann kann man von seinen Krankheiten genesen. Ich blieb insgesamt 20 Tage bei meinem Bruder. Unter der barmherzigen Fürsorge des Meisters erholte er sich vollständig und hatte seitdem keinen Rückfall mehr.
Mein Bruder erkannte auch, dass er unserem Vater gegenüber nicht respektvoll genug und sein Verhalten falsch gewesen war. Er entschuldigte sich bei unserem Vater und lud ihn wieder zu sich nach Hause ein, um dort zu leben.
Einige Zeit später rief ich meinen Vater an und fragte: „Hast du dich gut bei meinem Bruder eingelebt? Bist du glücklich dort?“ Er antwortete: „Dein Bruder ist jetzt sehr gut zu mir. Er streitet nie mehr mit mir.“
Ich freute mich sehr für beide. Als mein Bruder unseren Vater zu sich holte, gab ich meiner Schwägerin 10.000 Yuan als Dank dafür, dass sie sich um ihn kümmerte. Später brauchte die Familie meines Bruders Geld für die Landwirtschaft und andere Ausgaben, also gab ich ihnen noch einmal 5.000 Yuan.
Im Laufe der Jahre hatte die Familie meines Bruders immer wieder Geld von mir angenommen – insgesamt mehrere Zehntausend Yuan –, ohne es jemals zurückzuzahlen. Dennoch machte ich mir darüber keine Gedanken. Mein Vater lebte ein Jahr lang bei meinem Bruder.
Im vergangenen Jahr fuhren mein Mann und ich zu ihnen, um den Geburtstag meines Vaters zu feiern. Wir wollten etwa zehn Tage bleiben und meinen Vater danach wieder mit nach Hause nehmen. Kurz nach unserer Ankunft begann meine Schwägerin, meinen Vater zu beschimpfen. Sie warf ihm vor, geizig zu sein und keinen Pfennig ausgeben zu wollen. Sie schrie und fluchte laut, während ich schwieg. Danach richtete sie ihre Vorwürfe gegen mich und sagte, in unserer Familie gäbe es keinen einzigen guten Menschen. Sie sagte viele verletzende Dinge. Mein Mann wurde darüber so wütend, dass er bereits nach drei Tagen wieder abreiste.
Ich sagte mir innerlich: „Ich muss das ertragen. Das ist eine Gelegenheit für mich, mich zu erhöhen. Ich muss meine Xinxing bewahren und ruhig bleiben.“
Während sie mich in einem Zimmer beschimpfte, ging ich in ein anderes Zimmer und machte die Sitzmeditation. Mein Körper fühlte sich dabei sehr leicht an – ein wirklich erstaunliches Gefühl.
Zehn Tage später, nach der Geburtstagsfeier, brachte ich meinen Vater wieder nach Hause. Während dieser ganzen Zeit beschimpfte mich meine Schwägerin jeden Tag.
Später besuchten mein Sohn und meine Schwiegertochter meinen Bruder und meine Schwägerin. Meine Schwägerin entschuldigte sich immer wieder bei ihnen und sagte: „Es tut mir so leid wegen eurer Mutter. Wie konnte ich sie nur so behandeln? Es tut mir wirklich leid!“
Als mein Sohn und meine Schwiegertochter zurückkamen, erzählten sie mir, dass meine Schwägerin sehr freundlich zu ihnen gewesen sei. Später begann auch sie, das Zhuan Falun zu lesen.
Als Praktizierende bemühe ich mich, Dafa zu bestätigen, bekannt zu machen und weiterzugeben – ganz gleich, wo ich mich befinde. Ob Familie, Mitpraktizierende oder andere Menschen: Ich behandle alle gleich.
Egal wo ich bin – jedes meiner Worte, jede meiner Handlungen und mein Umgang mit anderen Menschen sollten im Einklang mit Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht stehen. Ich möchte Dafa und die Menschen mit Schicksalsverbindung nicht enttäuschen, sondern eine wahre Praktizierende sein, die sich standhaft kultiviert.
Ich bemühe mich, den Meister nicht zu enttäuschen und seiner barmherzigen Gnade würdig zu sein.
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