(Minghui.org) Mein Sohn Ruirui ist 12 Jahre alt und besucht die sechste Klasse. Er lernt das Fa und macht gemeinsam mit mir die Übungen. Ich möchte euch gerne von seinen Kultivierungserfahrungen berichten.

Was Ruirui in einem Traum sah

Eines Tages erzählte mir Ruirui: „Mama, ich hatte vergangene Nacht einen Traum. Ich sah Dämonen. Sie besetzten und kontrollierten die ältere Tante, die jüngere Tante und dich immer dann, wenn ihr wütend wurdet. Sie brachten euch auf eine Rennbahn in einer anderen Dimension. Ihr drei gingt mit geschlossenen Augen auf dieser Rennbahn vorwärts. Ich sah auch viele andere Menschen, die von Dämonen besessen waren und ebenfalls auf der Rennbahn liefen. Jeder, der das Ende der Rennbahn erreichte, verwandelte sich selbst in einen Dämon.“

Ruirui fuhr fort: „Ich bekam große Angst, als du einen Schritt vorwärts machtest; deshalb packte ich dein Hosenbein und stellte mich vor dich. Ich schrie: ‚Geh nicht weiter!‘ Du kamst wieder zu dir, machtest einen Schritt zurück und kehrtest zum Ausgangspunkt zurück. Ich sah, wie auch die ältere Tante einen Schritt vorwärts machte. Ich schrie sie an und versuchte, sie zurückzuziehen. Sie blieb stehen und ging nicht weiter. Dann sah ich die jüngere Tante, doch sie war auf der Bahn schon ein ganzes Stück vorangekommen.“

Während ich ihm zuhörte, erinnerte ich mich an die unterschiedlichen Reaktionen, die meine Schwestern und ich gezeigt hatten, als wir vor einigen Tagen erfuhren, was Ruirui angestellt hatte. Ruirui hatte etwas falsch gemacht, woraufhin ich ihn ausschimpfte. Später wurde mir klar, dass dieses „Ausschimpfen“ ein Verhaltensmuster war, das seinen Ursprung in der Kommunistischen Partei Chinas hatte. Ich schaute nach innen und beschloss dann, ihn nicht weiter auszuschimpfen. Meine älteste Schwester äußerte Dinge, die nicht im Einklang mit dem Fa standen. Meine jüngere Schwester war außer sich vor Wut. Unser Verhalten schien tatsächlich genau dem zu entsprechen, was Ruirui in seinem Traum gesehen hatte.

Ich schämte mich dafür, dass ich diese Situation nicht gut gemeistert hatte, und erkannte, dass der Meister die Worte meines Kindes nutzte, um mir Weisheit zu geben. Ich kultivierte mich nun schon seit langer Zeit und sollte mich nicht mehr auf diese Weise verhalten. Ich musste diese dämonische Natur beseitigen.

Der Meister zeigte mir die Wunder des Dafa

Eines Tages kam Ruirui von der Schule nach Hause und erzählte mir: „Mama, ich habe die enorme Kraft von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gespürt! Ich spielte gerade mit meinen Mitschülern, als einer von ihnen mich trat. Ich ließ mich davon nicht aus der Ruhe bringen und ignorierte ihn. Er trat mich erneut; ich drehte mich um, um ihn anzusehen, reagierte jedoch nicht weiter. Als er sah, dass ich keine Gegenreaktion zeigte, versuchte er, mich vor den anderen Jungen bloßzustellen: Er trat auf meinen rechten Schuh und stieß ihn mir vom Fuß.“

Ruirui fuhr fort: „Ich bin ein Falun-Dafa-Praktizierender und sollte mich nicht so verhalten wie er. Darum zog ich meinen linken Schuh aus und reichte ihn ihm hin mit den Worten: ‚Hier, nimm den auch noch. Ich brauche ihn nicht.‘ Barfuß ging ich dann zum Klassenzimmer. Seine Einstellung änderte sich augenblicklich: Er gab mir meinen Schuh zurück, entschuldigte sich immer wieder und sagte: ‚Es tut mir leid. Ich hätte dich nicht so behandeln dürfen.‘ Da spürte ich die Kraft des Dafa. Es ist wirklich wunderbar! Ich habe das Richtige getan und dann hat der Meister mir gezeigt, wie großartig Dafa ist.“

Ich war so tief bewegt, dass mir Tränen übers Gesicht liefen, und freute mich, dass Ruirui seine Gelassenheit bewahrt und sich so gut verhalten hatte!

Ich praktiziere Falun Dafa nun schon seit über 20 Jahren und habe dabei viele Stürme überstanden. Auch wenn ich mich von Zeit zu Zeit nicht gut kultiviere, gibt der Meister mich doch niemals auf. Meine Familie ist durch die grenzenlose Gnade des Buddha-Fa gesegnet. Wir sind dem Meister zutiefst dankbar, dass er uns in seiner Barmherzigkeit errettet hat. Wir werden diese Gelegenheit nutzen, um die drei Dinge gut zu machen und gemeinsam mit dem Meister nach Hause zurückzukehren.