(Minghui.org) Ich möchte meine Kultivierungserfahrungen mitteilen, die ich im Zusammenhang mit körperlichen Beschwerden gemacht habe. Auf den ersten Blick mögen sie wie belanglose gesundheitliche Probleme erscheinen, doch in Wirklichkeit boten sie mir wertvolle Gelegenheiten, mich in meiner Kultivierung im Falun Dafa zu erhöhen. Indem ich menschliche Anschauungen erkannte, die meine Entwicklung behinderten, gelang es mir, Anhaftungen zu beseitigen und meine Kultivierungsebene zu erhöhen.

Mein Fußproblem

Meine Fersen, Knöchel und Fußrücken begannen zu brennen und zu schmerzen, sodass ich nicht mehr gehen konnte. Warum? Ich hatte mich weder gestoßen noch irgendwie verletzt. Es geschah völlig unerwartet. Doch in der Kultivierung geschieht nichts ohne Grund! Ich wurde wachsam und begann, nach innen zu schauen. Wo war ich vom Weg abgekommen oder hatte mich vom Fa entfernt?

Dieser Zustand hatte sich gezeigt, als ich bei der Praktizierenden Ling zu Hause war, und stand in direktem Zusammenhang mit ihr. Da Ling und ich viel Zeit miteinander verbrachten, waren wir im Umgang miteinander ziemlich ungezwungen geworden. Mit der Zeit wurde ich immer kritischer gegenüber Lings Temperament und ihrer Persönlichkeit. Ich entwickelte eine Haltung, in der ich auf sie herabblickte – ein Gefühl, das manchmal offen zum Vorschein kam und mich zu anderen Zeiten innerlich mit Groll erfüllte. Ich hatte bereits zuvor erkannt, dass diese herablassende Haltung ihr gegenüber falsch war und korrigiert werden musste. Meine Bemühungen, mich zu ändern, waren jedoch halbherzig und inkonsequent. Manchmal gelang es mir besser und manchmal fiel ich wieder in meine alten Gewohnheiten zurück.

Heute nutzte Meister Li, der Begründer von Falun Dafa, dieses Leiden, um mich wachzurütteln, da ich meinen Kultivierungsweg nicht richtig beschritten hatte! Infolgedessen hatten meine Füße, jene menschlichen Werkzeuge, die mich auf diesem Weg tragen, ein Problem entwickelt. Ich erkannte sofort meine Anhaftung und beschloss, sie zu korrigieren. Alle Menschen dieser Welt sind die Verwandten des Meisters. Wie könnte ich auf die Familienmitglieder des Meisters herabblicken? Ich versprach, mich zu bessern.

Danach normalisierten sich meine Füße schnell wieder. Auch Ling wurde Zeugin dieses wundersamen Ereignisses.

Die Warze am Finger meines Enkels

Mein Enkel kam über die Feiertage nach Hause und mir fiel eine Warze auf, die an seinem Finger wuchs. Immer wenn er nichts anderes zu tun hatte, kratzte er daran herum. Eine Ferienzeit verging, eine neue begann und mein Enkel besuchte mich wieder. Doch inzwischen war die Warze ziemlich groß geworden. Außerdem war an einem anderen Finger derselben Hand noch eine winzige „Babywarze“ gewachsen. Manchmal kratzte er so lange daran herum, bis seine Hand blutete – ein Anblick, der mir tief zu Herzen ging.

Ich erwähnte dies gegenüber jemandem in meiner Nähe, der mir einen Vorschlag machte. Ein Familienmitglied von ihm hatte einst Warzen gehabt, war aber durch die Anwendung eines pflanzlichen Mittels namens Yadanzi davon befreit worden. Er riet mir, etwas davon zu kaufen und es meinen Enkel ausprobieren zu lassen. Ich stimmte zu. Doch als ich mich abwandte und weiter darüber nachdachte, hielt ich mich selbst zurück: „Yadanzi kaufen? Nein, das geht nicht! Die Warzen an der Hand des Jungen sind eine Manifestation von Karma!“ Schließlich hatte er mit mir das Fa gelernt. Und so verwarf ich den Gedanken vollständig.

Der nächste Tag verlief ohne Zwischenfälle. Am Morgen des dritten Tages rief mein Enkel: „Oma! Die Warze an meiner Hand ist abgefallen!“ Zu meinem Erstaunen sah ich, dass die Haut an seinem Finger nun vollkommen glatt war. Auch die kleine Warze an seinem anderen Finger war spurlos verschwunden.

Dieser scheinbar unbedeutende Vorfall – das Verschwinden einer Warze von der Größe eines Reiskorns – erschütterte die atheistischen Vorstellungen, die noch immer in meinem Kopf herumschwirrten, bis ins Mark. Es war wirklich tiefgreifend. Es fühlte sich an, als sei diese Warze einzig und allein erschienen, um meine Erhöhung in der Kultivierung zu fördern. Und sobald mein Verständnis der Situation gewachsen war, verschwand sie einfach.

Eine harter Knoten an meinem Bein

Ich weiß nicht genau, wann es angefangen hat, vielleicht vor etwa sechs Monaten, aber am unteren Ende meines Schienbeins, direkt über dem Knochen, bildete sich ein harter Knoten, etwa so groß wie ein Aprikosenkern. Die Haut dort wurde rot und schmerzte, wenn ich sie berührte.

Als ich vor ein paar Tagen den Knoten spürte, kam mir ein Gedanke: „Während er sich auf meinem Körper als Knoten manifestierte, existierte er in einer anderen Dimension als spirituelles Wesen – ein Lebewesen. Die Tatsache, dass er auf meinem Körper erschien, so dass ich ihn sehen und den Schmerz spüren konnte, den er verursachte, hatte sicherlich einen Grund. Vielleicht kam er, um Hilfe zu suchen.“ 

Folglich kommunizierte ich mit ihm in meinen Gedanken: „Vielleicht habe ich dir in einem vergangenen Leben oder sogar in diesem Leben Unrecht getan oder dir etwas verschuldet. Wenn das der Fall ist, entschuldige ich mich aufrichtig, es tut mir wirklich leid. Ich verspreche, mich fleißig zu kultivieren. In Zukunft wird Dafa dir sicherlich Segen schenken. Darüber hinaus möchte ich dir eine wichtige Botschaft übermitteln: Der gesamte Kosmos hat nun die letzte Phase des Zyklus von Entstehen, Bestehen, Verderben und Vernichten erreicht. Mein Meister ist gekommen, um das universelle Dafa ‚Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht‘ zu vermitteln, um alle Lebewesen vor der Vernichtung zu erretten. Auch du bist ein kostbares Leben in diesem Universum und auch du verdienst es, errettet zu werden. Ich möchte dir diese seltene und bedeutsame Nachricht mitteilen: Sofern du den Prozess der Fa-Berichtigung nicht störst, wird eine angemessene und wohlwollende Regelung für dich getroffen werden. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass du dir diese Worte merkst: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ Nun verlasse bitte meinen Körper. Der von Meister geschaffene neue Kosmos ist unvergleichlich schön. Ich wünsche dir eine wundervolle Zukunft.“

Fünf Tage nach dieser Mitteilung war der rote Knoten verschwunden. Die Haut an dieser Stelle war dunkel und faltig und sah aus wie vertrocknetes Leder, aber der Knoten war verschwunden.

Obwohl es sich nur um einen kleinen Vorfall handelte, war ich tief bewegt. Die vom Meister gelehrten Fa-Prinzipien sind wahrhaft tiefgründig und doch klar. Zuvor war es mir hingegen nicht gelungen, sie zu erkennen, da ich durch menschliche Anschauungen behindert gewesen war. Durch diese Erfahrung hatte ich das Gefühl, als hätte sich eine weitere Schicht meiner Anschauungen abgelöst. Gleichzeitig freute ich mich für dieses Lebewesen – es war errettet worden!