(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende im australischen Melbourne hielten am 9. Mai 2026 eine Parade und eine Kundgebung ab, um den Welt-Falun-Dafa-Tag, der auf den 13. Mai fällt, zu feiern.

Viele Passanten blieben stehen.  Sie hätten eine besondere Energie gespürt, erzählten sie, und stimmten den universellen Werten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu.

Die Parade setzte sich gegen Mittag in den Queen Victoria Gardens in Bewegung, schlängelte sich durch das Stadtzentrum sowie Chinatown und endete eine Stunde später vor der Staatsbibliothek von Victoria, wo eine Kundgebung abgehalten wurde.

Mit einer Parade feiern die Falun-Dafa-Praktizierenden am 9. Mai in Melbourne den Welt-Falun-Dafa-Tag und drücken Meister Li Hongzhi, dem Begründer von Falun Dafa, ihre Dankbarkeit aus

Die Tian Guo Marching Band führte die Parade an. Ihre kraftvollen Trommelschläge und die mitreißende Musik zogen die Blicke zahlreicher Passanten auf sich, die stehenblieben und zuschauten.

Die „Falun Dafa ist gut“-Gruppe der Parade bot mitten im Stadtzentrum einen farbenprächtigen Anblick und spiegelte den inneren Frieden und die Widerstandskraft der Praktizierenden wider.

Transparente wiesen auf die Verfolgung in China hin und die Darbietungen der Praktizierenden, begleitet von der schönen Musik und lebhaften Rhythmen, regten zahlreiche Menschen dazu an, die Veranstaltung mit ihren Mobiltelefonen festzuhalten.

Kundgebung

Die Kundgebung der Falun-Dafa-Praktizierenden vor der Staatsbibliothek von Victoria 

Rebel Jom, Vertreterin des Falun Dafa Vereins in Melbourne, sprach auf der Kundgebung, und stellte den Zuschauern Falun Dafa vor. 

Falun Dafa, auch bekannt als Falun Gong, sei am 13. Mai 1992 von Herrn Li Hongzhi erstmals öffentlich vorgestellt worden und beruhe auf den Kernprinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, erklärte sie. Die Vorteile, die es den Praktizierenden bringe, seien vielseitig. Viele Praktizierende würden berichten, dass sie energiegeladener seien, besser schlafen würden und gesunder seien. Auch ihre zwischenmenschlichen Beziehungen hätten sich verbessert, sie seien im Einklang mit sich selbst und dem Leben gegenüber positiver eingestellt, da sich ihr Verständnis über den Sinn des Lebens und ihr spirituelles Wachstum vertieft hätten.

Falun Dafa hat sich in den vergangenen 34 Jahren in über 100 Ländern verbreitet und mehr als 10.000 Auszeichnungen erhalten. Das Hauptwerk Zhuan Falun wurde in 50 Sprachen übersetzt.

Parlamentsabgeordneter spricht auf der Kundgebung

David Limbrick, ein libertärer Abgeordneter des Parlaments von Victoria, spricht auf der Kundgebung

Er unterstütze die Glaubens-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit der Falun-Dafa-Praktizierenden und habe deshalb an der Kundgebung teilgenommen, hielt Herr Limbrick fest.

Er betonte, die Werte der Praxis – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – seien enorm wichtig und fänden bei vielen Australiern Anklang. Er bewundere die Praktizierenden für ihre friedlichen und zurückhaltenden Proteste in all den vergangenen Jahren.

Er freute sich, dass die Praktizierenden in Australien ihre Glaubensfreiheit ausüben können – ein Recht, das ihnen in manchen Teilen der Welt verwehrt bliebe.

Am Wochenende fanden vor der Staatsbibliothek mehrere Veranstaltungen statt. Herr Limbrick lobte die Falun-Dafa-Gruppe dafür, dass sie die Abläufe mit den anderen Gruppen koordiniert und somit einen reibungslosen Ablauf gewährleistet hatte. Ihre friedliche Haltung und ihr umsichtiges Vorgehen hinsichtlich solcher Angelegenheiten hätten einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmung der Öffentlichkeit ausgeübt – und das sei sehr wichtig, betonte er.

Er wünschte den Praktizierenden viel Erfolg und fügte an, dass die Menschen durchhalten und keine Angst haben sollten, ihre Rechte in Australien auszuüben, da jeder Australier diese Freiheit habe und geschützt sei.

Duy Quang Nguyen, Vorsitzender des viktorianischen Zweigs der australisch-vietnamesischen Gemeinde, nimmt an der Kundgebung teil, um die Falun-Dafa-Praktizierenden zu unterstützen 

Positive und ermutigende Energie

Bhupinder Singh, ein pensionierter Banker, der vor fünf Jahren nach Australien eingewandert war, sah die Parade vor dem Hauptbahnhof und filmte sie.

Es war das erste Mal, dass er von Falun Dafa hörte. Er sei von der Parade beeindruckt – die Farbenpracht und die faszinierende Musik habe er als sehr erfrischend empfunden, beschrieb er seine Eindrücke.

Bhupinder Singh und seine Frau

Vor seiner Pensionierung hatte Herr Singh 34 Jahre lang bei einer renommierten Geschäftsbank in Indien gearbeitet. Er fühle sich von den Falun Dafas Prinzipien angesprochen und schätze es, dass Menschen durch das Hochhalten dieser Werte in Harmonie und Frieden leben könnten, da sie die Freundschaft unter Nachbarn förderten und die Menschen veredelten, konstatierte er.

Die Welt wäre schöner, fuhr er fort, wenn noch mehr Menschen diesen Prinzipien folgen würden, insbesondere in der heutigen Zeit. Sie könnten in Frieden leben und das Leben genießen, das ihnen von Gott geschenkt worden sei.

Er spürte die Energie der Praktizierenden und fühlte sich von ihrer Hingabe ermutigt.

Stadtratsmitglied: „Die Parade ist beeindruckend und voller erhebender Energie“

Ein Stadtratsbeamter von Melbourne, der auf dem Weg zu seinem Büro war, war von der Parade begeistert.

Trotz des Regens hätten die Teilnehmer der Parade eine enorme Freude ausgestrahlt, was bei den Zuschauern ein Gefühl von positiver Energie und Wohlbefinden ausgelöst habe. Er dankte den Praktizierenden für die gelungene Parade.

Als Stadtrat erachte er Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht als enorm wichtig, und sei den Praktizierenden für die Verbreitung dieser kostbaren Werte dankbar. Er werde sich tiefer mit Falun Dafa befassen, versprach er.

„Ich möchte Falun Dafa lernen“

Furio Donici 

Furio Donici, ein ehemaliger Software-Entwickler und aktuell ehrenamtlich für benachteiligte Menschen engagiert, zeigte sich von der Kundgebung beeindruckt und wollte mehr über Falun Dafa erfahren. Er wusste bereits über die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei (KPCh) in China Bescheid, und dass die KPCh ihnen ihre Freiheitsrechte raubt und sie grausam behandelt.

Nach der Kundgebung erzählte er, dass er dreimal im Krankenhaus gewesen und dem Tod nur knapp entronnen sei. Er sei sehr spirituell und glaube an übernatürliche Phänomene, deshalb fühle er sich zu spirituellen Praktiken hingezogen. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien sehr gute Prinzipien, fand er, und werde versuchen, sich an ihnen zu orientieren. Zudem würde die ganze Welt von diesen Werten profitieren und spiritueller werden. Er nahm mit Freude zur Kenntnis, dass es im Stadtzentrum einen Übungsplatz gab, und bekräftigte, er wolle Falun Dafa lernen.