(Minghui.org) Vor sieben Jahren wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert. Als ich die Nachricht erhielt, verfiel ich in tiefe Verzweiflung; ich hatte das Gefühl, der Tod könne jeden Augenblick kommen. Meine Eltern lebten noch, doch mein Vater war bettlägerig. Auch meine Schwiegereltern waren noch am Leben. Mein Sohn war noch unverheiratet und hatte noch keine eigene Familie gegründet. Es gab so viele Dinge in meinem Leben, die ich noch nicht zu Ende gebracht hatte. Ich durfte es nicht zulassen, dass meine betagten Eltern mich zu Grabe trugen – das wäre die schlimmstmögliche Verletzung der kindlichen Pietät. Was sollte ich nur tun? Ich war völlig am Boden zerstört.
Ich unterzog mich einer Operation und ging durch viele Zyklen der Chemotherapie. Das Krankenhaus wurde zu meinem Rettungsanker, an den ich mich mit aller Kraft klammerte. Die Chemotherapie verursachte schweren Haarausfall. Mein Teint verfärbte sich dunkel, mein Körper wurde schwächer und zusehends gebrechlicher; ich fühlte mich, als könnte mich schon ein leichter Windstoß wegwehen. Mein Gesichtsausdruck war traurig und ich ging mit einer Perücke auf dem Kopf im Krankenhaus ein und aus. Das gesamte Geld, das mein Mann sich durch harte Arbeit verdient hatte, floss in meine Arztrechnungen.
Das Krankenhaus empfahl mir ein importiertes Medikament. Es war extrem teuer und die Kosten wurden von der Krankenkasse nicht übernommen. Die finanziellen Reserven unserer Familie waren bereits aufgebraucht, doch mein Überlebensinstinkt trieb mich dazu, diese Behandlung unbedingt in Anspruch nehmen zu wollen. Dann erhielt ich auch noch die Diagnose Lungenkrebs. Die Ersparnisse, die unsere Familie über Jahrzehnte hinweg angesammelt hatte, waren nun restlos aufgebraucht. Mein Mann blickte mich resigniert an und sagte: „Wenn du diese Behandlung wirklich willst, können wir das Haus verkaufen.“
In diesem kritischen Augenblick, als meine gesamte Familie in finanzieller Not steckte, erfuhr eine Cousine von meiner Situation. Sie schlug mir vor, Falun Dafa zu praktizieren, und versicherte mir: Solange ich aufrichtig praktizierte, würde sich mein Gesundheitszustand bessern und wir müssten das Haus nicht verkaufen. Sie selbst hatte in ihrer Jugend an einer unheilbaren Krankheit gelitten und konnte weder arbeiten noch den Haushalt führen. Doch nachdem sie begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, genas sie vollständig und war wieder in der Lage, zu arbeiten.
Ich war noch nicht bereit, ihre Worte anzunehmen, sondern wollte mich einzig und allein im Krankenhaus behandeln lassen. Doch dazu fehlte mir das Geld. In meiner Verzweiflung suchte ich sogar Hilfe bei einem „Geistermedium“, das mich jedoch nur betrog. Sie sagte, wenn ich ihr 10.000 Yuan (etwa 1.300 Euro) gäbe, könne sie mir garantieren, dass ich noch fünf weitere Jahre lebte.
Meine Cousine erläuterte geduldig die Vor- und Nachteile der verschiedenen Therapien und überzeugte mich schließlich, Falun Dafa zu praktizieren. Sie leitete mich Schritt für Schritt an. Nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, verbesserte sich meine Gesundheit, und ich erlebte mehrfach die außergewöhnliche und wunderbare Natur des Dafa, was mein Vertrauen in diese Methode enorm stärkte.
In dieser Zeit durchlebte ich auch viele Schwierigkeiten, sowohl seelisch als auch körperlich. Ich erkannte: Wenn ich versuchte, Probleme mit gewöhnlichem menschlichem Denken zu lösen, wurden die Dinge immer schmerzhafter und komplizierter, je mehr ich darüber nachdachte. Doch wenn ich die Dinge aus der Perspektive des Fa betrachtete, erlebte ich wahrhaftig:
„Wenn du das wirklich schaffen kannst, wirst du feststellen, dass wieder Licht am Ende des Tunnels erstrahlt.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 481)
Zum Beispiel sagte meine Schwiegermutter nach meiner ersten Brustkrebs-Operation: „Auf dich werde ich mich nicht verlassen können, wenn ich alt werde!“ Diese Worte deprimierten mich, und ich dachte bei mir, dass ich mir diese Krankheit doch nicht selbst ausgesucht hatte. Meine Schwiegermutter hat zwei Söhne und eine Tochter; mein Mann ist der Älteste. Sie übertrug alle familiären Angelegenheiten ihrer jüngeren Schwiegertochter und sagte: „Auf deine Schwägerin können wir uns nicht mehr verlassen. Die Familie wird sich von nun an auf dich stützen.“ Meine Schwiegereltern übergaben zudem ihren gesamten Besitz und ihr Einkommen deren Ehemann, ihrem jüngeren Sohn.
Nach meiner zweiten Operation, diesmal wegen Lungenkrebs, lag ich zu Hause im Bett. Um Geld zu verdienen, musste mein Mann in einer weit entfernten Stadt arbeiten. Ich war allein, und keiner meiner neun Verwandten aus der Schwiegerfamilie kam mich besuchen oder rief auch nur an, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen. Ich fühlte mich, als wäre ich verlassen worden.
Am vierten Tag klingelte mein Telefon, verstummte jedoch wieder, bevor ich abnehmen konnte. Ich sah, dass es die Nummer meiner Schwiegermutter war; also rief ich sofort zurück und fragte: „Mama, hast du mich angerufen?“ Sie antwortete kühl: „Ich habe mich verwählt“, und legte sofort auf. Ich fühlte mich zutiefst verletzt und war wütend; darum erzählte ich meiner Cousine davon; sie sagte: „Wenn du dich kultivieren willst, solltest du über die Lehre des Meisters nachdenken. Deine Schwiegermutter hilft dir dabei, deinen Charakter zu verbessern, eigentlich solltest du ihr danken.“
Sie fuhr fort: „Was deine Schwiegermutter getan hat, war nicht richtig; doch wenn du es aus ihrer Perspektive betrachtest, kannst du es verstehen. Denk einmal darüber nach: Das ganze hart verdiente Geld ihres Sohnes wurde für deine Behandlung ausgegeben. In ihren Augen hat sie wahrscheinlich das Gefühl, dass sie sich im Alter nicht auf dich verlassen kann. Du musst dich fleißig kultivieren. Wenn sich deine Gesundheit bessert und du dich in Zukunft um sie kümmern kannst, wird sich ihre Meinung über dich ändern.“
In den letzten Jahren hatte ich viele bedeutende Ereignisse durchlebt, darunter die Heirat meines Sohnes, die Geburt meines Enkels und das Ableben meiner Mutter. Es gab unzählige komplizierte und aufwühlende Angelegenheiten. Wann immer ich auf Schwierigkeiten stieß und das Gefühl hatte, sie nicht bewältigen zu können, erinnerte mich meine Cousine daran, mich von der Lehre des Meisters leiten zu lassen. Hätte ich Falun Dafa nicht praktiziert, hätte ich all dies niemals ertragen können.
Obwohl ich praktizierte, verließ ich mich anfangs immer noch stark auf Medikamente. Das Krankenhaus wies mich an, alle drei Monate zur Kontrolluntersuchung zu kommen; ich ging jedoch schon alle zweieinhalb Monate hin, und machte mir Sorgen um meine Untersuchungsergebnisse. So lebte ich jeden Tag in Angst.
Als die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begann, zeigte man täglich Propaganda im Fernsehen, um Falun Dafa zu verleumden. Dies hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die Menschen in China, mich eingeschlossen. Meine Cousine erklärte: „Das sind alles Lügen, die sich die KPCh ausgedacht hat, um Falun Dafa zu diffamieren und die Menschen dazu zu bringen, Praktizierende zu diskriminieren. Der Meister hat niemals gesagt, dass man keine Medikamente einnehmen darf, wenn man Falun Dafa praktiziert, oder dass man nicht ins Krankenhaus gehen darf, oder dass das Praktizieren bedeutet, dass man ewig leben wird.“ Sie fügte hinzu: „Sterben die Menschen nicht auch in Krankenhäusern? Jeden Tag sterben Menschen in großen Krankenhäusern, das ist ganz normal. Warum wird das im Fernsehen nie so gesagt: ‚Jemand ist ins Krankenhaus gegangen und dort gestorben; geht also nicht mehr in Krankenhäuser‘?“
Vor zweieinhalb Jahren fasste ich den aufrichtigen Entschluss, keine Medikamente mehr einzunehmen und auch nicht mehr zu Kontrolluntersuchungen ins Krankenhaus zu gehen. Meine Cousine sagte, ich hätte nun den Punkt erreicht, an dem ich meine Abhängigkeit von Medikamenten loslassen könne. Wenn ich einmal morgens nicht alle Übungen schaffte, erinnerte mich mein Mann daran, sie im Laufe des Tages zu machen. Er ist zutiefst dankbar dafür, dass Falun Dafa mein Leben gerettet und uns zudem davor bewahrt hat, unser Haus zu verlieren. Mehr als zehn Jahre lang hatte er hart gearbeitet, um dieses Haus erwerben zu können; und nun, da er bereits 60 Jahre alt ist, wäre das Leben für uns äußerst schwer geworden, hätten wir unser Zuhause verloren.
Heutzutage bin ich guter Dinge, gesund und strahle vor Lebenskraft. Meine Arbeitskollegen sagen sogar, ich sähe jetzt noch besser aus als in meinen jüngeren Jahren. Ich kann nun wieder alles bewältigen: meinen Enkel in den Kindergarten bringen, den gesamten Haushalt führen, meinen betagten Vater sowie meine Schwiegereltern regelmäßig besuchen, ihnen gutes Essen mitbringen, beim Putzen und Waschen helfen und mich mit ihnen unterhalten. Meine Schwiegermutter freut sich stets sehr, mich zu sehen; und wenn ich mich verabschiede, sagt sie immer wieder: „Komm bald wieder! Komm oft! Hör bloß nicht auf, uns zu besuchen!“
Ich bin dem Meister und Dafa zutiefst dankbar dafür, dass sie mir ein zweites Leben geschenkt und mir meine Würde als Mensch zurückgegeben haben!
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