(Minghui.org) Eine Frau aus der Stadt Dalian in der Provinz Liaoning wurde am 20. April 2026 in das Frauengefängnis der Provinz Liaoning überführt. Dort soll sie eine 1,5-jährige Haftstrafe verbüßen, zu der sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verurteilt wurde.
Meng Xianfang, etwa 64 Jahre alt, war am 2. März 2025 verhaftet und am 2. September vom Bezirksgericht Ganjingzi zu anderthalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Mittlere Gericht der Stadt Dalian wies ihre Berufung am 25. Dezember 2025 zurück.
Meng Xianfangs Bruder, Meng Xianqi, besuchte sie am 14. April 2026 in der Haftanstalt. Ein Wärter teilte ihm mit, dass seine Schwester in zehn Tagen in das Frauengefängnis der Provinz Liaoning verlegt werden solle. Er erwartete, dass er eine offizielle Benachrichtigung vom Gefängnis erhalten würde, doch diese blieb aus. Anfang Mai suchte er die Haftanstalt erneut auf und erfuhr dort, dass seine Schwester bereits am 20. April in das Gefängnis verlegt worden war.
Angesichts der bekannten Vorgeschichte des Gefängnisses, Falun-Dafa-Praktizierende zu misshandeln, vermutet der Bruder – der selbst Ende 60 ist –, dass die Gefängnisleitung es absichtlich unterlassen hat, ihn über die Verlegung seiner Schwester zu informieren; dies wohl deshalb, weil sie an ihrem Glauben festhält und sich weigert, irgendein Fehlverhalten einzuräumen.
Ein Beamter namens Mai bestellte den Bruder Anfang Mai 2026 in das Büro des örtlichen Straßenkomitees ein, um ein Foto von ihm machen zu lassen. Meng weigerte sich, dem nachzukommen. Mai gelang es zwar nicht, eine Frontalaufnahme von ihm zu machen, doch konnte er eine Profilaufnahme anfertigen.
Die anhaltenden Schikanen gegen Meng Xianqi sind auf seine beharrlichen Bemühungen zurückzuführen, Gerechtigkeit für seine Schwester zu erlangen. Zuvor war er bereits für zehn Tage (vom 12. bis 22. Mai 2025) inhaftiert worden, weil er die Polizei eindringlich aufgefordert hatte, seine Schwester freizulassen. Nach seiner Freilassung wies ihn der Beamte Mai an, sich einmal monatlich beim örtlichen Straßenkomitee zu melden; andernfalls würden sie ihn „erneut zu Hause aufsuchen“. Ihm blieb keine andere Wahl, als dieser Anweisung Folge zu leisten. Auf Anordnung der Polizei fertigte das Straßenkomitee ein Foto von ihm an und zwang ihn, seine Fingerabdrücke abgeben.
Einzelheiten zur Festnahme und Verurteilung von Meng Xianfang sowie zur Festnahme ihres Bruders entnehmen Sie bitte den entsprechenden Berichten.
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