(Minghui.org) Anlässlich des 27. Jahrestages des Appells vom 25. April veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende am 18. April 2026 eine Kundgebung auf der Princes Bridge in Melbourne, Australien. Sie hielten Transparente hoch, informierten die Öffentlichkeit über den Appell und machten auf die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam.





Praktizierende zeigen am 18. April 2026 Transparente auf der Princes Bridge in Melbourne
Die 1888 errichtete und durch ihr elegantes viktorianisches Design bedeutende Princes Bridge überspannt Melbournes „Mutterfluss“, den Yarra, und dient als südliches Tor zum zentralen Geschäftsviertel der Stadt. Als eines der ikonischsten Wahrzeichen der Stadt gilt die malerische Princes Bridge als ein Reiseziel, das Besucher aus aller Welt unbedingt gesehen haben müssen.
Seit über 20 Jahren veranstalten Praktizierende auf der Brücke Kundgebungen, um an den Appell vom 25. April zu erinnern. Sie sprechen mit Passanten über diesen Appell und die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh sowie über die Bemühungen der Praktizierenden, die Menschenrechtsverletzungen in China aufzudecken.
Eine Teilnehmerin des Appells vom 25. April erinnert sich an das Ereignis
Frau Sun aus Shenyang in der Provinz Liaoning hat am Appell vom 25. April 1999 teilgenommen. Heute lebt sie in Melbourne. Sie berichtete, dass sie und andere Praktizierende zutiefst bestürzt waren, als sie erfuhren, dass am 23. April 1999 in Tianjin 45 Praktizierende geschlagen und verhaftet worden waren.
Zu jener Zeit praktizierte sie bereits seit einem Jahr Dafa, ihr Gesundheitszustand hatte sich dadurch verbessert. Zudem war sie fröhlicher und energiegeladener geworden. Als sie von den Verhaftungen in Tianjin erfuhr, empfand sie es als ihre Verantwortung, etwas zu unternehmen. So stiegen sie und mehrere andere Praktizierende am Abend des 24. April 1999 in einen Zug und reisten nach Peking.
Als sie eintrafen, wies die Polizei sie an, sich in der Nähe des staatlichen Petitionsbüros aufzustellen. Sie berichtete: „Ich sah viele Praktizierende unterschiedlichsten Alters. Einige lasen Bücher, andere meditierten. Es gab weder Parolen noch Transparente. Wir alle warteten stillschweigend. Die Polizisten wirkten entspannt; sie rauchten Zigaretten und unterhielten sich.“
Die Praktizierenden hatten drei Forderungen: die Freilassung der in Tianjin verhafteten Praktizierenden, die Zulassung der Veröffentlichung von Falun-Dafa-Büchern sowie die Gewährleistung des verfassungsmäßigen Rechts auf Glaubensfreiheit, wie zum Beispiel das Praktizierenden ihrer Übungen. Nach einer positiven Reaktion der Regierung zogen die Praktizierenden ab, und der Appell endete friedlich.
Der beeindruckende Mut der Praktizierenden beim Appell vom 25. April
Luca und seine Frau Laura nehmen am 18. April 2026 an der Kundgebung teil
Luca, ein Bauvermesser aus Italien, gesellte sich zu den Praktizierenden auf der Brücke und hielt ein Transparent hoch: „Es ist eine gute Gelegenheit, die Menschen in Melbourne über Falun Dafa zu informieren. Ich freue mich, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Es ist ein unerwartetes Geschenk.“
Luca besuchte seine Frau Laura in Melbourne und freute sich, an der Veranstaltung teilnehmen zu können. „Zu sehen, wie all die Praktizierenden dies mit ganzem Herzen und einem Lächeln tun – alle gemeinsam –, bereitet mir große Freude und schenkt mir viel positive Energie.“
Seine Familie hatte ihm von dem Appell vom 25. April 1999 erzählt. Obwohl zehn Jahre zuvor – im Jahr 1989 – protestierende Studenten getötet worden waren, reisten mehr als 10.000 Praktizierende nach Peking, um dort zu appellieren. Luca sagte: „Ihr Mut macht sie zu Vorbildern. Sie erkannten, dass ihr Appell von großer Bedeutung und Wichtigkeit war.“
Sein Vater praktiziert seit fast 30 Jahren Falun Dafa, und auch seine Schwester praktiziert. Durch sie erfuhr er, dass Falun Dafa gut ist. Im Jahr 2010 begann er selbst zu Praktizieren.
„Anfangs nahm ich es nicht sonderlich ernst. Doch nach einigen Jahren wurde Falun Dafa für mich von großer Bedeutung. So konnte Dafa wirklich Einzug in mein Herz halten und beantwortete viele Fragen, die ich hatte“, erklärte er.
„Ich habe mich stark verändert – ich bin zum Beispiel ruhiger geworden. Ich verstehe nun, warum ich auf dieser Erde bin. Das ist mir sehr wichtig.“
In den vergangenen 27 Jahren mussten Praktizierende in China eine brutale Verfolgung erleiden. Dennoch machen sie weiterhin auf friedliche Weise auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. Luca möchte ihnen sagen: „Danke für alles, was ihr tut. Ich hoffe, ihr bewahrt euch weiterhin ein starkes Herz. Ich hoffe, dass die Verfolgung bald ein Ende findet.“
Praktizierende bewundern
Ross, die als Verwaltungsassistentin bei einem Unternehmen in Melbourne tätig ist, kam an jenem Tag an der Princes Bridge vorbei und unterzeichnete die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert. Sie fand das, was die Praktizierenden tun, wichtig: „Wie sollten wir es sonst erfahren? Wenn niemand auf das Thema aufmerksam macht oder die Wahrheit ans Licht bringt. Menschen wie ich, die hier in Australien ein recht privilegiertes Leben führen, hätten absolut keine Möglichkeit, davon zu erfahren. Und doch wollen wir aufrichtig die Hand reichen; wir möchten wirklich Hilfe anbieten. Wir sind Menschen mit Empathie – aber wir können uns nur um jene Dinge sorgen, von denen wir wissen.“
Auch Charlotte, eine Wissenschaftlerin aus den Bereichen Gesundheit und Biomedizin, unterzeichnete die Petition. Sie bezeichnete die Beharrlichkeit der Praktizierenden, mit der sie seit 27 Jahren an ihrem Glauben festhalten und gegen die Verfolgung protestieren, als „wahrlich bemerkenswert“. Genau deshalb habe sie die Petition unterzeichnet.
„Sie stehen hier und machen es für alle sichtbar. Dies ist eine wichtige Angelegenheit. Ich bewundere sie alle. Ich habe eine tiefe Ehrfurcht vor dieser höheren Ebene der spirituellen Kultivierung, und ich respektiere zudem jene Menschen, die voller Inbrunst für ihren Glauben eintreten“, so Charlotte.
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