(Minghui.org) Ich habe drei Töchter und einen Sohn. Als mein Mann 44 Jahre alt war, wurde er krank und konnte nicht mehr arbeiten. Jeden Abend nach 22 Uhr hatte er Krämpfe, sein Körper zitterte und er war völlig erschöpft. Tagsüber sah er völlig gesund aus, konnte aber nicht einmal 250 Meter gehen. Er fühlte sich so schlecht, dass er weinte. Meine Kinder konnten die Last, die Familie zu ernähren, nicht schultern, und meine Schwiegereltern konnten auch keine Feldarbeit verrichten.

Die Arbeit in unserem kleinen Nudelladen lastete vollständig auf meinen Schultern. Jeden Tag musste ich etwa 100 Kilogramm Mehl mit der Maschine kneten und erledigte zudem den Großteil der Arbeit auf dem Hof. Jeder Tag endete für mich kurz vor Mitternacht, sodass ich erschöpft war. Um einzuschlafen, trank ich Alkohol, schlief aber nicht gut. Wir versuchten alles, um die Krankheit meines Mannes zu behandeln, aber nichts half. Wir waren wirklich mit unserer Weisheit am Ende.

Im März 1996 ging mein Mann ins Kreiskrankenhaus und ließ sich erneut untersuchen, aber der Arzt konnte nichts feststellen. Wir gingen in die Neurologie, auch dort fand man nichts. Wir kannten den Neurologen zufällig. Ich erzählte ihm von der Situation meines Mannes: „Er sieht völlig gesund aus, aber er kann keine Arbeit verrichten und nachts hat er Anfälle und zittert, das ist erschreckend.“

Der Arzt sagte: „Die diagnostischen Tests sind unauffällig. Warum versuchen Sie es nicht einmal mit Falun Dafa?“ Ich fragte: „Wo können wir das lernen?“ – „Meine Schwiegermutter praktiziert es. Ich habe gehört, dass es sehr wirksam ist, wenn man seine Gesundheit verbessern will, und es ist kostenlos“, so die Antwort des Arztes. Wir waren einverstanden: „Probieren wir es aus.“

Nach dem Neun-Tage-Seminar

Wir machten uns auf den Weg zur Schwiegermutter des Arztes, wie er es vorgeschlagen hatte, und trafen zufällig einen Bekannten, der uns anbot, uns dorthin mitzunehmen. Als wir dort ankamen, sahen wir uns zunächst die Videos der Vorträge des Meisters an. Nach drei Tagen des Anschauens hörte mein Mann mit dem Rauchen auf und sein Gemüt wurde sanfter.

Als wir die Videos der neun Vorträge des Meisters angeschaut hatten, konnten mein Mann und ich keine Krankheiten mehr feststellen. Ich hörte auf, Alkohol zu trinken, und mein Mann gewann die Kraft zum Arbeiten zurück. Wir warfen die großen Mengen an Medikamenten weg, die wir angesammelt hatten.

Falun Dafa strahlte auf unser Zuhause wie goldenes Sonnenlicht. Voller Freude erzählten wir jedem, den wir trafen, von der Güte von Falun Dafa. Als meine Schwiegermutter sah, dass unsere Gesundheit wiederhergestellt war, begann auch sie, die einen Schlaganfall erlitten hatte und unter den Nachwirkungen litt, mit dem Praktizieren. Nach und nach setzte sie ihre Medikamente ab. Sie ging überall hin und erzählte Nachbarn, Freunden und Verwandten ihre erstaunliche Geschichte und lud sie ein, zu uns nach Hause zu kommen, um die Übungen zu praktizieren. Es dauerte nicht lange, bis sowohl ältere als auch junge Dorfbewohner zu uns nach Hause kamen, um zu praktizieren.

Damals kaufte ich ein Tonbandgerät, einen Fernseher und einen Videorekorder (zu dieser Zeit war unsere Familie noch recht arm, doch ich zögerte nie, Geld auszugeben, wenn es darum ging, den Menschen von Falun Dafa zu erzählen). Ich spielte den Menschen ständig die Vortragsvideos des Meisters vor und zeigte ihnen, wie man die Übungen praktiziert. Menschen aus den umliegenden Dörfern kamen zu uns nach Hause, um Falun Dafa zu lernen, und unser Haus wurde zu einem bekannten Ort für Gruppenübungen. Auch mein Schwiegervater, meine Schwiegermutter und meine Kinder glaubten an Dafa. Wann immer sie Zeit hatten, lasen auch sie das Hauptwerk von Falun Dafa, das Zhuan Falun.

Beginn der Verfolgung

Im Juli 1999 leitete die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die brutale Verfolgung gegen Falun Dafa ein. Ich dachte: „Falun Dafa ist so wunderbar; es lehrt die Menschen, gut zu sein. Was die KPCh tut, ist falsch. Ich muss nach Peking gehen, um zu appellieren und den staatlichen Führungskräften zu erläutern, dass Falun Dafa verleumdet und ungerechtfertigt verfolgt wird.“ Infolgedessen wurde ich verfolgt, ins Gefängnis geworfen und zu drei Jahren Haft verurteilt. Nachdem ich meine unrechtmäßige Strafe verbüßt hatte und dann nach Hause zurückkehrte, hatte ich zu viel Angst, um weiter zu praktizieren. Andere Praktizierende kamen mich besuchen und auch meine Familienangehörigen drängten mich: „Beeil dich und fang wieder an zu praktizieren! Wenn du es nicht tust, wirst du an Demenz erkranken! Und wenn sich dein Herzleiden verschlimmert, haben wir kein Geld, um deine Behandlung zu bezahlen.“ Mir wurde klar, dass sie Recht hatten. Ich überwand meine Angst und nahm das Lernen des Fa und das Praktizieren der Übungen wieder auf, woraufhin unser lokaler Übungsort, der bei mir zu Hause stattfand, wieder belebt wurde.

Im Juli 2024 fuhr mich mein Mann mit dem Fahrrad zum Haus eines Verwandten. Auf halbem Weg wurden wir von einem Auto angefahren. Bei dem Sturz fiel das Fahrrad auf mich drauf. Der Sekretär der KP-Ortsgruppe kam zufällig vorbei. Er eilte herbei und fragte: „Geht es Ihnen gut?“ Sie hoben das Fahrrad von mir herunter. Ich sagte: „Uns geht es gut!“ Nachdem wir uns den Staub abgewischt hatten, stiegen wir wieder aufs Fahrrad und fuhren weiter. Später bemerkte ich, dass meine Hand etwas schmerzte, aber der Schmerz ließ schnell nach. Hätte ich Falun Dafa nicht praktiziert, wäre ich sicherlich nicht einfach so davongekommen. Angesichts meines fortgeschrittenen Alters hätte ich mich gezwungen gefühlt, zur Untersuchung ins Krankenhaus zu gehen. Da ich jedoch Falun Dafa praktiziere, entschied ich mich dagegen.

Am 29. Januar 2024 ging ich nach draußen, um Feuerholz zu sammeln und eine Mahlzeit zuzubereiten. Da trat ich auf eine glatte Stelle, rutschte aus und landete mit dem unteren Rücken direkt auf der scharfen Kante der Stufen. Mein erster Gedanke war: „Ich bin eine Dafa-Praktizierende; mir wird nichts Schlimmes passieren.“ Ich stand schnell wieder auf und spürte keinen Schmerz. Als ich jedoch am nächsten Morgen aufstehen wollte, konnte ich mich nicht bewegen. Es bedurfte mehrerer Versuche, bis ich mich schließlich aufsetzen konnte. Ich dachte: „Wenn ich Falun Dafa nicht praktizieren würde und wenn der Meister mich nicht beschützen würde – wer weiß, in welchem Zustand sich eine 75-Jährige wie ich jetzt befinden würde.“

Es war ein ziemlich schwerer Sturz; ich konnte nur sitzen und mich nicht frei bewegen. Meine Töchter sagten zu mir: „Du darfst dich nicht als kranken Menschen betrachten; du bist eine Kultivierende.“ Und so begann ich, das Fa zu lernen. Die ersten beiden Tage konnte ich die Übungen nicht machen. Am dritten Tag machte ich die erste und die fünfte Übung. Nach und nach war ich wieder in der Lage, alle fünf Übungen zu praktizieren. Nach sechs oder sieben Tagen war ich wieder bei meiner normalen Routine – machte Feuer und kochte Mahlzeiten. Ich ging nicht ins Krankenhaus und hatte keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Ich bin dem Meister zutiefst dankbar, dass er mich barmherzig errettet hat!