(Minghui.org) Ich hatte das Glück, 1997 mit dem Praktizieren von Falun Dafa zu beginnen, und bin mittlerweile über sechzig Jahre alt. Vor Kurzem verspürte mein Körper einen ungewöhnlichen Zustand: Mir war oft schwindelig; beim Gehen war ich unsicher und hatte das Gefühl, mein Körper würde schwanken. Ich sagte mir, dass ich ein Kultivierender sei und Kultivierende hätten keine Krankheiten.

Ich erinnerte mich an die Worte des Meisters:

„Ein Mensch auf hoher Ebene hört von Schwierigkeiten – löst sie mit einem Lächeln.“ (Schwer sich selbst und andere zu erlösen, 22.09.2019, in: Hong Yin VI)

Ich begegnete der Situation gelassen und ließ mich von der Täuschung nicht beirren. Weiterhin tat ich das, was ich tun sollte. Ich ging wie gewohnt zum Fa-Lernen, verteilte Informationsmaterialien über Falun Dafa, hängte Plakate auf und klärte die Menschen über die Verfolgung auf. Ich ging einkaufen und tat alles, was ich sonst auch tat. Ich wusste, dass der Meister an meiner Seite war und über mich wachte, deshalb hatte ich keine Angst. Es passierte nichts – das war wirklich bemerkenswert.

Mein Zustand verbesserte sich, doch die Symptome traten gelegentlich immer noch auf. Ich dachte mir: „Ob es sich nun um Verfolgung durch die alten Mächte, um Karma-Rückzahlung oder um eine Prüfung handelt, die ich auf meinem Kultivierungsweg bestehen muss – ich werde es als etwas Gutes betrachten, als einen Schritt zur Erhöhung; als eine Leiter, die mir hilft, in meiner Kultivierung erfolgreich zu sein.“ Jeden Tag las ich das Fa und lernte es auswendig. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus und schaute nach innen. Wann immer meine Worte oder Taten nicht mit dem Fa übereinstimmten, korrigierte ich sie. Ich machte die zweite Übung zweimal täglich. Meine Beine waren unsicher, ich zitterte, mein Körper schwankte, meine Füße schmerzten und waren taub. Ich wies diese oberflächlichen Erscheinungen zurück, erkannte sie nicht an und ignorierte sie. Still rezitierte ich Gedichte aus Hong Yin VI. Ich musste gegen den Strom schwimmen und mich nach oben bewegen! Der barmherzige Meister ermutigte mich oft in meinen Träumen, damit ich mich weiter erhöhte.

Während einer Fahrt mit der U-Bahn wurde mir plötzlich sehr schwindelig. Ich bat den Meister sofort um Hilfe und wiederholte immer wieder: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut. Meister, bitte helfen Sie mir!“ Außerdem sandte ich starke aufrichtige Gedanken aus: „Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende. Ich bin gekommen, um dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen und Lebewesen zu erretten, nicht um Verfolgung zu erdulden. Weil ich unter der Obhut des Meisters stehe und unter der Führung des Fa, ist kein anderes Wesen befugt, sich einzumischen. Wer sich einmischt, begeht ein Verbrechen, stört die Fa-Berichtigung und begeht Straftaten gegen Dafa und die Praktizierenden und wird ausnahmslos eliminiert werden.“

So kehrte ich unter dem barmherzigen Schutz des Meisters sicher nach Hause zurück.

Dort untersuchte ich meinen Kultivierungszustand sorgfältig und schaute in aller Ruhe nach innen. Mir wurde klar, dass ich während dieser Prüfung, als der Schwindel immer wieder auftrat, Anhaftungen entwickelt hatte: Ich wollte die Prüfung schnell bestehen. Außerdem hatte ich Angst, war ungeduldig, egoistisch und strebsam. Waren das nicht alles menschliche Anschauungen? Die alten Mächte nutzten diese Anhaftungen aus und erzeugten wiederholt die Illusion von Schwindel, um meinen Willen zu zermürben. Sie versuchten, mich hinunterzuziehen und meinen aufrichtigen Glauben an den Meister und Dafa zu erschüttern, mit dem Ziel, mich zu verfolgen. Jedoch durchschaute ich ihre Intrige. 

Doch ich erkenne absolut keinerlei der Arrangements der alten Mächte an. Ich bin eine Dafa-Praktizierende in der Zeit der Fa-Berichtigung. Der Meister hat uns bereits auf unsere höchsten Positionen im neuen Kosmos erhoben und unsere Namen aus der menschlichen Welt, der Hölle und den Drei Weltkreisen gestrichen. Bin ich nun nicht ein göttliches Wesen? Wenn ja, habe ich dann nicht bereits Geburt, Altern, Krankheit und Tod überwunden? Warum sollte ich mich dann noch von niederen menschlichen Prinzipien einschränken lassen? Betrachte ich meinen Schwindel nicht mit menschlichem Denken? Folge ich damit nicht dem von den alten Mächten arrangierten Weg? Sollte ich nicht über die menschliche Perspektive hinausgehen und aus der Sicht einer Kultivierenden der Fa-Berichtigung denken?

Ich sagte mir: „Meine Gedanken und mein Körper sollten sich nun dem Zustand eines göttlichen Wesens anpassen. Ich sollte alle menschlichen Anhaftungen und angeeigneten Vorstellungen loslassen und die Dinge mit aufrichtigen und göttlichen Gedanken betrachten. Ich darf mich nicht von menschlichem Denken beeinflussen lassen.“ Würde sich ein göttliches Wesen schwindelig fühlen? Natürlich nicht. Würde der Meister mir Schwindelgefühle bereiten? Natürlich nicht. Warum sollte ich dann dem Meister nicht folgen? Wenn Praktizierende in der Illusion des Krankheitskarmas gefangen und nicht in der Lage sind, mit den Menschen über die Verfolgung zu sprechen, wer würde dann dem Meister dabei helfen, Lebewesen zu erretten – besonders jetzt, wo die Fa-Berichtigung die letzte Phase erreicht ha?. Krank zu sein, ist nicht der Zustand, in dem sich Praktizierende befinden sollten, und es ist auch nicht das, was der Meister will.

Das Fa hat mich erkennen lassen: Ich stand unter dem Einfluss menschlicher Anschauungen und hatte sie sogar als Teil meiner selbst betrachtet. Ohne es zu wissen, hatte ich sie genährt und war an Prinzipien der menschlichen Ebene gebunden gewesen. Dies unterdrückte meine wahre Natur und hinderte mich daran, meine Rolle bei der Fa-Berichtigung zu erfüllen. Es war ein plötzliches Erwachen. Ich spürte, wie jede Zelle meines Körpers von Energie erfüllt wurde und wie die Lebewesen in meiner Welt jubelten. Ich spürte wahrhaftig die grenzenlose Barmherzigkeit des Meisters und die immense Kraft von Dafa. Der Meister ist großartig! Das Fa ist wunderbar!

Ich habe mich nun von der Krankheits-Illusion befreit und mein Körper hat sich wieder normalisiert. Rückblickend wird mir klar, dass es nicht ausreicht, die Verfolgung einfach nur zu leugnen, wenn wir Schwierigkeiten erleben. Man muss das Fa noch mehr und noch konzentrierter lernen. Man muss das Fa nutzen, um alle ungerechten Gedanken und Handlungen zu korrigieren, und man muss die Verfolgung beseitigen. Wir sollten den Schatz nutzen, den der Meister uns gegeben hat: „das Nach-innen-Schauen“, um die Arrangements der alten Mächte zu beseitigen. Nun spüre ich zutiefst das immense Opfer und die Ausdauer des Meisters. Ich bin dankbar für seine Stärkung, Führung und seinen Schutz. Ich bin wahrhaft dankbar für die barmherzige Errettung durch den Meister.

Als ich eines Abends zum Haus eines Praktizierenden ging, streifte eine erfrischende Brise sanft mein Gesicht. Ich ging mit leichten Schritten und einem Lächeln, mein Herz erfüllt von Dankbarkeit gegenüber unserem barmherzigen Meister und von dem Glück, der Erfüllung, der Schönheit und der Freude, die das Kultivieren im Dafa mit sich bringt. Das Gefühl war wirklich wunderbar und etwas ganz Besonderes. Ich werde dem Meister fest folgen, mich fleißig kultivieren und den Weg der Rückkehr zu meinem wahren Selbst beschreiten!