(Minghui.org) Am 23. April 2026 fand vor dem Gelände der chinesischen Botschaft in Sofia, der Hauptstadt Bulgariens, eine Veranstaltung zum Gedenken an den 27. Jahrestag des Appells vom 25. April in Peking statt. Falun-Dafa-Praktizierende aus dem ganzen Land nahmen daran teil.

Die Praktizierenden stellten entlang des Gehwegs vor der Botschaft Transparente auf, die Aufschriften in Chinesisch, Englisch und Bulgarisch trugen: „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“, „Falun Dafa ist gut“, „Stoppt die erzwungene Organentnahme an lebenden Menschen“ und „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“.

Bulgarische Falun-Dafa-Praktizierende nehmen an der Veranstaltung teil

Am 25. April 1999 fand ein Ereignis statt, das bis heute von Bedeutung ist: Mehr als 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende versammelten sich friedlich in Peking. Ihre Forderung war einfach: das Recht, nach ihrem Glauben zu leben, ohne staatliche Repression fürchten zu müssen.

Seit diesem Datum haben Praktizierende weltweit ähnliche Proteste abgehalten, um die Standhaftigkeit und Güte der chinesischen Praktizierenden an jenem Tag zu würdigen, als sie ruhig und geduldig ausharrten und darauf warteten, dass die chinesische Regierung auf ihre Beschwerden einging.

Dutzende von Menschen in den Straßenbahnen – deren Route in beide Richtungen entlang desselben Boulevards verlief, an dem sich auch die chinesische Botschaft befindet – starrten auf die bulgarischen Praktizierenden und ihre Transparente. Passanten, die neugierig geworden waren und mit ihren Privatwagen unterwegs waren, verlangsamten ihre Fahrt, um die Informationen auf den Transparenten zu lesen.

Cindy war an jenem Tag eine der Passanten. Sie trat auf die Praktizierenden zu und fragte, was vor sich gehe. Sie erzählte, dass sie in Vietnam lebe und noch nie von der Verfolgung von Falun Dafa in China gehört habe. Die Praktizierenden gaben ihr Flugblätter und berichteten ihr von dem friedlichen Appell vom 25. April 1999.

Cindy, eine Passantin, tritt an die Falun-Dafa-Praktizierenden heran, um mehr über ihre Veranstaltung zu erfahren

Die diensthabenden Polizeibeamten, die für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung sorgten, erhielten erneut die Gelegenheit, etwas über die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu erfahren.

Bulgarische Falun-Dafa-Praktizierende führen die Übungen vor der chinesischen Botschaft aus

Seit Jahren stellt die KPCh die Kundgebung vom 25. April 1999 als eine „Belagerung“ ihres Hauptquartiers dar und suggeriert damit, es habe sich um eine aggressive Herausforderung der Staatsgewalt sowie eine Bedrohung der Sicherheit gehandelt. Ein Bericht von Freedom House und juristische Dokumente zeichnen jedoch ein völlig anderes Bild. Sie belegen, dass die Kundgebung friedlich, gut organisiert und außerordentlich diszipliniert verlief. Die Versammelten skandierten keine Parolen, trugen keine Plakate, übten keinerlei Gewalt aus und behinderten nicht den Verkehr. Augenzeugenberichten jenes Tages zufolge säuberten sie nach Beendigung der Kundgebung den Platz sogar von Zigarettenstummeln, die von der Polizei weggeworfen worden waren.

Medienbericht

Die Veranstaltung wurde in der Ausgabe vom 24. April der bulgarischsprachigen Online-Zeitung Novetika thematisiert.

Das bulgarische Nachrichtenportal Novetika berichtet über die Veranstaltung der Praktizierenden am 24. April 2026