(Minghui.org) Anlässlich des 27. Jahrestages des historischen Appels vom 25. April, an dem sich rund 10.000 Praktizierende in China versammelt hatten, veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende in Hamburg eine Aktion am 25. April 2026.

An diesem Samstagnachmittag strömten etliche Menschen auf der beliebten Promenade am Ufer der Binnenalster entlang. Die Transparente im Zentrum am Jungfernstieg zogen schon von Weitem die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich, während eine Gruppe von Praktizierenden bei entspannender Musik die Falun-Dafa-Übungen präsentierte. Auf einem Tisch am Informationsstand lagen Flugblätter bereit sowie eine Petition, mit der die Beendigung der Verfolgung gefordert wurde. Viele Passanten blieben stehen, um mehr über Falun Dafa zu erfahren.

Mehrere chinesische Touristen und Geschäftsleute hielten im Vorbeigehen inne. Sie lasen sich die Informationen über Falun Dafa durch und fotografierten lächelnd die Praktizierenden während der Übungen.

Ein Gebet für die Praktizierenden

Ein älteres Ehepaar kam zum Informationsstand der Praktizierenden. Die Frau griff zum Stift und unterschrieb die Petition. Der Mann erzählte: „Wir haben schon so oft davon gehört und darüber gelesen. Diese Verfolgung dauert schon so viele Jahre an. Darum möchten wir Sie unterstützen.“

Seine Frau berichtete, dass sie und ihr Mann den Sozialismus in Ostdeutschland miterlebt hätten. Deshalb sei es ihnen wichtig, unterdrückte Menschen moralisch zu unterstützen. Gerade in der heutigen Zeit seien die Prinzipien von Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – von wesentlicher Bedeutung, so das Ehepaar.

Praktizierende präsentieren die Falun-Dafa-Übungen anlässlich des 27. Jahrestages des 25. April in Hamburg auf dem Jungfernstieg

Ein Praktizierender (rechts) informiert Passanten über Falun Dafa und die Verfolgung

Die Frau zeigte sich überzeugt, dass man mit gütigen Gedanken Gutes bewirken und positiv auf Menschen einwirken könne

Bevor das Paar ging, segnete die Frau den Stand der Praktizierenden und wünschte ihnen viel Erfolg: „Woran auch immer Sie glauben, bleiben Sie stark! Ich wünsche Ihnen, dass viele Menschen auf Sie zukommen und sich informieren.“ Ihr Mann bekräftigte: „Machen Sie weiter so, denn das, was Sie hier tun, ist sehr, sehr wichtig!“

Ein weiteres Ehepaar aus Hamburg sprach mit einem Praktizierenden, der Flyer verteilte. Die beiden waren zwar in Eile zu einem Termin, wollten aber nicht wortlos an der Aktion der Praktizierenden vorübergehen. Denn sie seien mit Falun Dafa vertraut, erklärten sie. Früher hatten die beiden in Peking und Shanghai gearbeitet und daher viele Jahre in China gelebt. Sie wussten von der wachsenden Beliebtheit von Falun Dafa und hatten die Verfolgung durch die KPCh mit eigenen Augen miterlebt.

Die Werte von Falun Dafa sind von großer Bedeutung

Eine um die 70-Jährige sprach mit einem Praktizierenden, der ihr sowohl von der Verfolgung von Falun Dafa als auch der positiven Wirkung der Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erzählte. Die Passantin erwähnte während des Gesprächs den moralischen Verfall und die sozialen Probleme in der Gesellschaft. Ihr Fazit: Niemand übernehme mehr die Verantwortung für schlechte Zustände, sondern wälze sie auf andere ab.

Gerade in der heutigen Zeit seien daher die Prinzipien von Falun Dafa von großer Bedeutung, erklärte sie. Als sie hörte, dass es in Hamburg einen Übungsplatz im Park „Planten und Blomen“ gibt, wo sie kostenlos Falun Dafa erlernen kann, war sie sehr dankbar. Sie wollte am nächsten Tag vorbeikommen.

Ich kann mir vorstellen, dass es funktioniert“

Ein Mann aus Pakistan, der in Hamburg lebt, zeigte großes Interesse an den gesundheitlichen Vorteilen von Falun Dafa und unterhielt sich sehr lange mit einem Praktizierenden.

„Ich kann mir vorstellen, dass das funktioniert“, sagte der Mann. Er berichtete, dass er sich aufgrund eines Unfalls operieren lassen musste und nun zwei künstliche Hüftgelenke habe. Regelmäßig leide er unter Rücken- und Schulterschmerzen und habe nach einer Methode gesucht, die Schmerzen zu lindern.

Die Praktizierende lud ihn ein, gleich am nächsten Tag in den Park „Planten und Blomen“ zu kommen, um kostenlos die Übungen zu lernen. „Das finde ich gut! Ich komme morgen vorbei und probiere das aus“, versprach er mit einem freundlichen Lächeln beim Abschied.

Hintergrund: Was ist der Appell vom 25. April?

Falun Dafa, auch als Falun Gong bekannt, wurde zum ersten Mal 1992 in der Öffentlichkeit vorgestellt. Wenige Jahre später praktizierten es fast 100 Millionen Menschen in ganz China. Sie profitierten von dem Kultivierungsweg, der ihren Gesundheitszustand verbesserte und ihre Moral erhöhte.

Am 23. und 24. April griffen Polizisten in Tianjin, einer Stadt nahe Peking, Dutzende Praktizierende an, die sich vor einem Verlagsgebäude versammelten hatten und verhafteten sie. Dabei wollten die Praktizierenden nur die Fehler in einem vorher veröffentlichten Zeitungsartikel über Falun Gong richtigstellen. Als die Verhaftungen bekannt wurden und mehrere Praktizierende sich bei den Polizisten erkundigten, sagte man ihnen, dass sie ihre Beschwerde in Peking vortragen müssten.

Am 25. April versammelten sich daraufhin etwa 10.000 Praktizierende vor dem Petitionsbüro der Zentralregierung in Peking, wie ihnen die Polizisten in Tianjin gesagt hatten. Der Appell verlief friedlich und geordnet. Einige Praktizierende trafen sich als Vertreter der Protestierenden mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhu Rongji und seinen Mitarbeitern. An diesem Abend wurden ihre Forderungen angehört – die verhafteten Praktizierenden in Tianjin kamen frei und alle fuhren nach Hause.

Doch der damalige Staatschef Jiang Zemin sah die wachsende Beliebtheit von Falun Gong als Bedrohung für die atheistische Ideologie der Partei an. Am 20. Juli 1999 erließ er den Befehl, Falun Gong zu verbieten.

Minghui.org hat den Tod Tausender Praktizierender in den vergangenen 27 Jahren der Verfolgung gemeldet. Es wird vermutet, dass die Dunkelziffer viel höher ist. Noch mehr Praktizierende wurden und werden wegen ihres Glaubens inhaftiert und gefoltert.

Es gibt konkrete Beweise, dass die KPCh den Organraub fördert. Inhaftierte Praktizierende werden wegen ihrer Organe ermordet, die zu Profitzwecken an die Transplantationsindustrie verkauft werden.