(Minghui.org) Ich bin eine Dafa-Jüngerin, die das Fa im August 2023 erhalten hat. Dieses Jahr bin ich 56 Jahre alt. Ich danke dem Meister, dass ich das Fa erhalten konnte. Danke, Meister!

Ich höre gern Berichte über die Gnade des Meisters und ausgewählte Erfahrungsberichte. Besonders gern höre ich die Berichte langjähriger Dafa-Jünger darüber, wie sie sich nach der Teilnahme an den Neun- Tage-Seminaren des Meisters kultivierten. Wenn ich ihnen zuhöre, kann ich ihr Glück spüren und habe das Gefühl, an ihrem Glück teilzuhaben. In den letzten Tagen, als ich solche Beiträge hörte, kam in mir der Wunsch auf, selbst etwas zu schreiben. Aber die langjährigen Dafa-Jünger schreiben so gut – was sollte ich da schon schreiben? Dann schreibe ich eben über mich selbst.

Im Mai 2023, also bevor ich das Fa erhielt, reiste ich nach China, um meine Familie zu besuchen, und ließ mich bei der Gelegenheit auch ärztlich untersuchen. Ich war immer recht gesund gewesen, doch bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass es mit meiner Lunge und meinem Herzen ernsthafte Probleme gab. Die Untersuchung wurde in einem großen Krankenhaus in der Provinzhauptstadt gemacht. Als meine Tochter das Ergebnis sah, nahm sie mich noch zu einer Fachklinik in Peking mit. Dort fiel das Ergebnis genauso aus. Mit meiner Lunge stimmte etwas nicht, und ich sollte Hormone nehmen, um den Zustand unter Kontrolle zu halten. Auch die Herzgefäße waren verstopft, sodass ich Medikamente nehmen musste. Ich holte die Medikamente und legte sie auf den Tisch. Als ich sie ansah, dachte ich: Soll ich mich nun, egal wie viele Jahre mir noch bleiben, nur noch auf diese Medikamente verlassen? Das sind Hormone! Davon nimmt man zu und die Figur gerät aus der Form. Soll ich wirklich so weiterleben? Am liebsten hätte ich einfach sterben wollen. Aber ich wusste, dass ein Mensch sein Leben nicht selbst beenden darf. Auch wenn jemand durch Selbstmord stirbt, ist das Leben nicht wirklich zu Ende. Es war wirklich grausam: Ich durfte nicht sterben, und wenn ich weiterlebte, musste ich Hormone nehmen.

Meine ältere Schwester kultiviert sich seit mehr als zwanzig Jahren im Falun Dafa, und mein Vater praktiziert auch schon seit elf Jahren. Meine Schwester hatte uns schon früh geholfen, die drei Austritte zu vollziehen. Aber sobald es um Kultivierung ging, war meine Haltung immer dieselbe: Ich unterstütze dich finanziell und auch innerlich – kultiviere du dich nur gut. Als meine Schwester von meinem Zustand hörte, sagte sie zu mir: „Lerne doch mit mir Falun Dafa!“ Ich antwortete: „Gut.“ Dann schauten mein Vater, meine Schwester und ich gemeinsam die Lehrvideos des Meisters für die Übungen an. Während ich die Übungen lernte, spürte ich, wie geduldig und sorgfältig meine Schwester war. Sie war anders als früher. Ich sagte zu ihr: „Du erklärst es wirklich gut.“ Sie antwortete: „Du lernst schnell.“

Nachdem ich in die USA zurückgekehrt war, begann ich bereits am zweiten Tag mit dem Üben. Ich nahm auch Kontakt mit dem Übungsplatz in meiner Stadt auf und sagte ihnen, dass ich eine neue Lernende sei und am Sonntag zum Übungsplatz kommen wolle. Da meine Schwester alles so sorgfältig erklärt hatte, wusste ich im Großen und Ganzen, wie man die Übungen ausführt; an den Stellen, bei denen ich mir nicht sicher war, schaute ich mir die Lehrvideos des Meisters an. Vor ein paar Jahren hatte ich auf Wunsch meiner Schwester schon einmal versucht zu üben, doch damals konnte ich bei der Armhaltung in der zweiten Übung überhaupt nicht durchhalten. Diesmal war es das erste Mal, dass ich die zweite Übung machte, und ich hielt sie gleich eine halbe Stunde lang durch. 

Der Meister sagt im Zhuan Falun:

„Weil nichts so wertvoll ist wie ein Kultivierender. Er hat den Wunsch, sich zu kultivieren, und dieser von ihm ausgesendete Gedanke ist besonders wertvoll. Im Buddhismus wird von der Buddha-Natur gesprochen, und sobald die Buddha-Natur eines Menschen erscheint, dürfen ihm die Erleuchteten helfen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 5)

Danke, Meister, für die Stärkung.

Nachdem ich am ersten Tag die Übungen gemacht hatte, schlief ich einen ganzen Tag und eine ganze Nacht. An den beiden folgenden Tagen war es genauso. Der Meister begann, meinen Körper zu reinigen. Ich fing an, Schleim auszuhusten – gelb und klebrig und musste ungefähr viermal am Tag zur Toilette. Außerdem litt ich unter Kurzatmigkeit und bekam kaum Luft. Am Sonntag auf dem Weg zum Übungsplatz rang ich die ganze Zeit nach Luft. Doch auf dem Heimweg nach dem gemeinsamen Üben konnte ich wieder ganz normal atmen; ich bekam wieder genug Luft – die Wirkung war sofort da. Danke, Meister! Der Schleim wurde allmählich weniger, das Gelb wurde heller und auch die Menge nahm nach und nach ab. Drei Monate später war der Schleim verschwunden. Sechs Monate nachdem ich mit dem Üben begonnen hatte, las ich eines Tages mit Mitpraktizierenden gemeinsam das Fa, als ich plötzlich Bauchschmerzen bekam und sehr oft zur Toilette musste. Die Bauchschmerzen waren äußerst heftig. Nach diesem Vorfall verringerte sich die Zahl meiner täglichen Toilettengänge allmählich, und ein Jahr später war alles wieder normal. Seit ich denken kann, litt ich unter schwerer Verstopfung. Ein Arzt hatte einmal gesagt, mit einem Teil meines Darms stimme etwas nicht, und ich würde nicht älter als fünf Jahre werden. Ich habe überlebt, aber ich litt unter schwerer Verstopfung. Jetzt habe ich keine Verstopfung mehr und weiß endlich, wie eine normale Verdauung funktioniert. Danke, Meister!

Damals hatte ich noch kein Buch. Eine Mitpraktizierende gab mir ihr eigenes Exemplar, damit ich sofort das Fa lesen konnte; sie selbst las vorerst das Fa in traditioneller Schrift. Gerade als ich Hilfe brauchte, war ich einer so guten Mitpraktizierenden begegnet – danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!

Etwa einen halben Monat, nachdem ich mit den Übungen begonnen hatte, lag ich eines Tages im Bett und wollte mich ausruhen. Plötzlich spürte ich ganz deutlich, wie sich das Falun in meinem Unterbauch drehte. Bis heute, mehr als anderthalb Jahre nach Beginn meiner Kultivierung, kann ich das Falun im Unterbauch noch oft spüren. Besonders am Anfang war das wirklich sehr, sehr deutlich. Eines Abends, als ich mich schon zum Schlafen hingelegt hatte, musste ich mich sogar auf die Seite drehen und versuchte, eine Position zu finden, in der ich es nicht spürte.

Ich kam 2012 in die USA, um meinen Sohn während seiner Schulzeit zu begleiten. Wenn er zur Schule ging, suchte ich Kirchen auf, wo sich viele Chinesen trafen. Damals gab es in dem Bundesstaat, in dem ich lebte, noch nicht besonders viele Chinesen. Von Montag bis Donnerstag ging ich in verschiedene Kirchen und nahm an unterschiedlichen Aktivitäten teil. Im Jahr 2022 ließ ich mich taufen. Man sagte mir, der Monat nach der Taufe sei eine „Flitterwochenzeit“ und sehr wirksam, doch ich spürte überhaupt nichts. Von klein auf hatte ich gute Augen. Aber ab meinem vierzigsten Lebensjahr merkte ich jedes Jahr, dass meine Sehkraft schlechter wurde. Ab meinem fünfzigsten Lebensjahr musste ich mir jedes Jahr eine neue Brille machen lassen; ich hatte Altersweitsichtigkeit und Astigmatismus. Nachdem ich ein Jahr lang gemeinsam mit Mitpraktizierenden das Fa gelesen hatte, fragte ich mich eines Tages beim Lesen des Fa plötzlich, warum sich meine Augen so unangenehm anfühlten. Ich nahm probeweise die Brille ab und konnte die Schrift ganz deutlich erkennen. Seit diesem Tag brauche ich weder zum Lesen des Fa noch der neuen Jingwen des Meisters eine Brille. Danke, Meister!

Seit meiner Kindheit wusste ich nicht, warum meine Stimmung immer grau und trüb war. Nichts interessierte mich wirklich, und innerlich fühlte ich mich leer. Selbst wenn etwas sehr Erfreuliches geschah, blieb danach nur das Gefühl von Langeweile zurück – alles schien sinnlos. Nun sind seit Beginn meiner Kultivierung im Falun Dafa schon mehr als anderthalb Jahre vergangen. Ich habe kein einziges Medikament genommen, ich atme ganz frei und spüre beim Atmen eine angenehme Kühle, mein Körper fühlt sich leicht an und ich habe viel Kraft; in vielerlei Hinsicht hat sich mein Körper verändert. Ich lebe im Süden, wo es heiß ist. Früher musste ich jedoch das ganze Jahr über Socken tragen. Wenn ich andere barfuß auf dem Boden gehen sah, hatte ich schon selbst das Gefühl, dass meine Beine kalt würden. Jetzt ist es mir egal, ob ich Schuhe anhabe oder nicht, wenn ich über den Fußboden gehe, und oft trage ich überhaupt keine Socken mehr. Auch am Übungsplatz trage ich bei etwas kühlerem Wetter keine Socken. Es gibt noch viele weitere körperliche Veränderungen; ich will sie hier nicht alle einzeln aufzählen.

Vor einem Monat fand ich eine für mich passende Arbeit. Ich denke, dass der Dafa-Meister mir dabei geholfen hat, denn ursprünglich wollte ich eigentlich eine andere Stelle annehmen. Erst nachdem ich diese Arbeit aufgenommen hatte, merkte ich, dass sie viel besser zu mir passt. Danke, Meister!

Nach einem Jahr und acht Monaten der Kultivierung im Falun Dafa spüre ich, dass sich mein Körper verbessert hat, dass mein Herz erfüllt ist und sich nicht mehr leer anfühlt, dass mein Kopf klarer geworden ist und ich die Dinge besser begreifen kann. Oft bekomme ich Hinweise darauf, etwas zu tun – Dinge zu tun, auf die ich selbst niemals gekommen wäre, denn früher war mein Denken wie vernebelt. Auch diesen Erfahrungsbericht habe ich mit Unterstützung des Meisters ganz flüssig niedergeschrieben, weil ich ihn einfach schreiben wollte. Danke, Meister!

Ich kenne mich selbst. Mehr als fünfzig Jahre lang war meine Stimmung immer grau und düster. Jetzt weiß ich außerdem, dass ich all die Jahre schon Probleme mit der Lunge und dem Herzen hatte. Wenn ich mich nicht kultivieren würde, dann würde mein Körper sehr bald ernsthafte Schwierigkeiten bekommen, und ich würde zusammenbrechen. Vor dem Tod habe ich keine Angst, aber ich habe Angst davor, nicht mehr für mich selbst sorgen zu können.

Dass es mir jetzt durch die Kultivierung so gut geht, liegt daran, dass der Meister mir geholfen hat, meinen Körper zu reinigen und dass er vieles für mich trägt. Der Meister hat mir diesen gesunden Körper gegeben und mir ermöglicht, eine Kultivierende zu sein. Was ich tun kann, ist, mich nach den Worten des Meisters zu richten, mich zu bemühen, fleißig voranzukommen, und mit dem Meister nach Hause zurückzukehren.

Wenn etwas nicht im Fa sein sollte, bitte ich die Mitpraktizierenden um barmherzige Korrektur. In Ehrfurcht knie ich nieder und danke dem verehrten Meister von Herzen!