(Minghui.org) Eine 61-jährige Frau aus Songyuan, Provinz Jilin, starb am 9. April 2026 fernab von zu Hause. Um einer Verhaftung wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu entgehen, befand sie sich jahrelang auf der Flucht.
Guo Xiaoxia praktizierte Falun Dafa seit 1998; dem schrieb sie zu, dass sie zu einem ruhigeren, freundlicheren und rücksichtsvolleren Menschen geworden war. Im Oktober 1999, drei Monate nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) eine landesweite Kampagne gegen Falun Dafa initiiert hatte, fuhr sie nach Peking, um für ihr Recht auf Glaubensfreiheit zu appellieren. Sie wurde verhaftet, nach Songyuan zurückgebracht und einen Monat lang in einem örtlichen Gefängnis festgehalten.
Mitten in der Nacht im Dezember 2000 hämmerte die örtliche Polizei an Guos Tür. Die Praktizierende konnte durch den Garten eines Nachbarn fliehen und lebte fortan fern von ihrem Zuhause, um einer Verhaftung zu entgehen. Am 17. April 2006 wurde sie gemeinsam mit dem Falun-Dafa-Praktizierenden Wang Qingfu von Polizeibeamten aus der Stadt Songyuan festgenommen. Auf der Polizeiwache wies der politische Sekretär Zhao mehrere Beamte an, die beiden brutal zu misshandeln. Einer der Polizisten schlug Guo wiederholt ins Gesicht und verbrannte ihr Gesicht mit einer offenen Flamme.
Die beiden Praktizierenden wurden gegen 23 Uhr in das Gefängnis Songyuan eingeliefert. Guo trat aus Protest in Hungerstreik, woraufhin man sie auf dem Totenbett (siehe Abbildung unten) festband und zwangsernährte.
Folter-Illustration: Auf dem Totenbett gefesselt
Acht Tage später bekam sie massive Herzbeschwerden, wurde aber dennoch in das Zwangsarbeitslager Heizuizi in Changchun (Hauptstadt der Provinz Jilin) verlegt, um eine zweijährige Haftstrafe abzuleisten. Dort wurde sie noch stärker misshandelt. Die Wärter zwangen sie, jeden Tag stundenlang auf einem kleinen Hocker zu sitzen und befahlen ihr, Falun Dafa abzuschwören.
Am 14. Dezember 2020 wurde Guo von Beamten der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Ningjiang erneut festgenommen. Ihr systolischer Blutdruck lag zu diesem Zeitpunkt bei über 200 mmHg (normalerweise beträgt er 120 mmHg oder weniger), weshalb die örtliche Haftanstalt sie nicht aufnahm.
Daraufhin wurde sie in ein Krankenhaus gefahren und in einem Isolierzimmer untergebracht, wo drei Beamte sie rund um die Uhr überwachten. Sie blieb Tag und Nacht in Handschellen gefesselt, die ihr nur dann abgenommen wurden, wenn man ihr Injektionen verabreichte, was nur während des Tages erfolgte. Als eines Tages die Beamten wegschauten, floh Guo aus dem Krankenhaus.
Die Polizei setzte sie auf die Fahndungsliste, sodass sie sich gezwungen sah unterzutauchen. Durch die Hilfe eines Mitpraktizierenden erfuhr die Tochter von der Flucht ihrer Mutter. Obwohl er sich für den Anruf das Telefon eines Fremden geliehen hatte, wurde dieser Praktizierende kurz darauf verhaftet, da die Polizei das Telefon von Guos Tochter abgehört hatte. Er wurde verhört und mehrere Tage lang festgehalten.
In den darauffolgenden Jahren zog Guo immer wieder umher, konnte jedoch weder eine Arbeit finden noch öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Im Januar 2026 bekam sie Fieber und chronischen Husten. Ihr Zustand verschlechterte sich zusehends. Aus Angst, von der örtlichen Polizei aufgespürt zu werden, brachten ihre Angehörigen sie in ein Krankenhaus, das mehrere hundert Kilometer von Songyuan entfernt war. Dort starb sie am 9. April 2026.
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