(Minghui.org) Am 30. Mai 2026 wurde in der katholischen Kirche St. Joseph in Maidenhead (Großbritannien) der Dokumentarfilm „State Organs“ gezeigt. Der Film enthüllt den vom chinesischen KP-Regime geförderten Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden.
Vorführung des Dokumentarfilms „State Organs“ am 30. Mai 2026 in der katholischen Kirche St. Joseph in Maidenhead, Großbritannien (Minghui.org)
Hinten, v.l.n.r.: Benedict Rogers, Enver Tohti und Pritpal Bhullar.Vorne: zwei Organisatorinnen der Veranstaltung (Minghui.org)
Nach der Filmvorführung diskutierten Menschenrechtsaktivisten, Ärzte und Ortsansässige über die von der KP Chinas organisierte und unterstützte Organtransplantationsindustrie. Viele zeigten sich entsetzt über die Menschenrechtsverletzungen der KP Chinas, waren jedoch berührt von der Beharrlichkeit der Praktizierenden.
Die Filmbesucherin Fulvinder äußerte sich sichtlich erschüttert: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Lage so schrecklich ist. Eine derartige Missachtung der Menschenrechte ist unvorstellbar. Wir dürfen nicht zulassen, dass das so weitergeht. Wir müssen dem chinesischen Volk helfen, den Gräueltaten der Kommunistischen Partei ein Ende zu setzen.“
Zeuge des Organraubs
Als ehemaliger Chirurg hat Enver Tohti, ein in Xinjiang geborener Uigure, persönliche Erfahrungen mit dem von der Partei betriebenen Organraub gemacht. Nach seiner Flucht nach Großbritannien setzte er sich für die Wahrung der Menschenrechte ein und leitet heute die Uigurische Vereinigung in Großbritannien. Er berichtete, dass die Zahl der Opfer anfangs gering gewesen und die Organentnahmen an lebenden Menschen vertuscht worden seien. In den späten 1990er Jahren kam es jedoch zu einer beunruhigenden Entwicklung. Mit der 1999 eingeleiteten Verfolgung von Falun Gong erschloss sich die KP Chinas eine nahezu unerschöpfliche Quelle für Organe.
Tohti erklärte, die kontinuierlichen Bemühungen der Falun-Gong-Praktizierenden, Nachforschungen anzustellen und die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren, hätten dazu geführt, dass die internationale Gemeinschaft auf diee Gräueltaten aufmerksam geworden sei, insbesondere auf den Organraub im industriellen Ausmaß. Er sagte: „Viele Menschen halten es für ein reines Falun-Gong-Thema. Das ist es aber nicht. Die internationale Aufmerksamkeit ist das Ergebnis der Arbeit der Praktizierenden. Andere Gruppen von Opfern sind klein, verschüchtert oder verfügen nicht über detaillierte Analysen und Belege wie die Falun-Gong-Praktizierenden.“
Menschenrechtsaktivist ruft zur Unterstützung von Falun Gong auf
Benedict Rogers, ein bekannter Menschenrechtsaktivist und Mitbegründer von „Hong Kong Watch“, wies darauf hin, dass in Großbritannien ein System der freiwilligen Organspende gilt. Es sei allgemein bekannt, dass die Suche nach einem passenden Spenderorgan normalerweise Monate oder gar Jahre dauert – niemals nur ein oder zwei Wochen. In China hingegen könne dieser Prozess innerhalb von ein bis zwei Wochen abgeschlossen sein. Es stelle sich daher die Frage: Wenn diese Organe nicht aus Zwangsorganentnahmen stammen, woher kommen sie dann?
Als Katholik hat sich Rogers – gemeinsam mit Persönlichkeiten wie Lord Alton aus Großbritannien und dem US-Kongressabgeordneten Chris Smith – konsequent zu diesem Thema geäußert. Er sagte: „Die katholischen Medien haben uns sehr unterstützt, und ich schreibe für zahlreiche katholische Publikationen. Ich hoffe, dass die katholische Kirche sowie alle religiösen und glaubensbasierten Gruppen mehr tun werden, um an der Seite der Falun-Gong-Praktizierenden zu stehen und ihre Unterstützung in dieser Angelegenheit zum Ausdruck zu bringen.“
Dieses Unrecht muss aufhören
Pritpal Bhullar, Ko-Vorsitzender der Internationalen Allianz für Religionsfreiheit, setzt sich seit Langem für die Förderung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit für alle ein. Er betonte: „Es ist zutiefst erschütternd zu sehen, wie Menschen das Recht über ihren eigenen Körper genommen wird und ihnen sogar die Möglichkeit verwehrt wird, ihre Überzeugungen zu haben. Eine derartige Verletzung der Würde ist herzzerreißend.“
Er fügte hinzu, am schmerzhaftesten sei die Ungewissheit unzähliger Familien über das Schicksal ihrer Angehörigen. „Das ist eine ungeheure Schande. Wir müssen dem ein Ende setzen. Als Menschenrechtsverteidiger trage ich die Verantwortung dafür, dass die Würde jedes Einzelnen gewahrt bleibt.“
Durch seine Menschenrechtsarbeit sei Bhullar mit Praktizierenden in Kontakt gekommen und beschrieb sie als „sehr freundliche und liebenswürdige Menschen“. Er würdigte die Falun-Gong-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht als Grundwerte der menschlichen Zivilisation und erklärte: „Dies ist nicht nur deren Überzeugung, sondern auch ein Maßstab, dem jeder folgen sollte.“
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