(Minghui.org) Bei einer 65-jährigen Frau wurden Brustkrebs, ein Schlaganfall und anhaltend hoher Blutdruck diagnostiziert, kurz nachdem sie im Februar 2026 inhaftiert worden war. Sie war vor zehn Jahren wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Trotz ihres Gesundheitszustandes verweigerten die Behörden ihr die Freilassung aus medizinischen Gründen.
Du Jiqun aus der Stadt Weifang, Provinz Shandong, war ursprünglich am 22. Februar 2016 festgenommen worden, weil sie Transparente aufgehängt hatte, die auf die Verfolgung von Falun Gong aufmerksam machten. Während ihrer Inhaftierung war sie gezwungen, ihre Apotheke zu schließen. Am 19. August 2016 erschien sie vor dem Bezirksgericht Gaoxin und wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes lehnte das Gefängnis ihre Aufnahme mehrfach ab. Da die örtliche Polizei sie weiterhin schikanierte, war sie gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen.
Beamte der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Gaoxin drangen am 24. Februar 2026 in Dus Wohnung ein und brachten sie in die Haftanstalt der Stadt Weifang. Zwei Tage später wurde sie in das Frauengefängnis der Provinz Shandong überführt. Innerhalb von etwa 50 Tagen wurden bei ihr 13 medizinische Diagnosen gestellt, darunter Brustkrebs, ein Hirninfarkt, Magenblutungen und therapieresistenter Bluthochdruck. Daraufhin verlegte man sie in das Gefängniskrankenhaus.
Als ihre Familie sie am 18. Mai 2026 besuchte, saß sie im Rollstuhl – extrem abgemagert. Sie berichtete, seit ihrer Inhaftierung mehr als 10 kg an Gewicht verloren zu haben. Aufgrund der Nebenwirkungen einer Chemotherapie konnte sie kaum essen oder schlafen und stand kurz vor einem psychischen und körperlichen Zusammenbruch. Ihre Familie beantragte ihre Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung, doch die Behörden lehnten den Antrag ab. Zur Begründung führten sie an, dass sie bereits zweimal wegen des Praktizierens von Falun Dafa verurteilt worden sei und sich nach ihrer Verurteilung im Jahr 2016 der Vollstreckung entzogen habe.
Trotz Verfolgung weiterhin ein guter Mensch geblieben
Du, eine ehemalige Mitarbeiterin des Bildungszentrums im Bezirk Fangzi, begann im August 1995, Falun Gong zu praktizieren. Sie ist die Älteste unter ihren Geschwistern; alle respektieren sie und suchen bei Herausforderungen des Lebens ihren Rat.
Ende 2001 wurde Du festgenommen und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Beamte der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Fangzi erpressten 10.000 Yuan (ca. 1200 Euro) von ihrer Familie. Nach ihrer Freilassung war sie gezwungen, einen Monat lang fern von zu Hause zu leben, um sich vor der Polizei zu verstecken.
Ende Mai 2002 wurde Du erneut festgenommen; später wurde sie zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt und verlor ihre Arbeitsstelle. Während ihrer Haft im Frauengefängnis der Provinz Shandong war sie ständigen Schlägen und Beschimpfungen ausgesetzt. Die Wärter zwangen sie zur unbezahlten Arbeit, selbst als sie unter einer Magenblutung litt. Infolgedessen fiel sie in der Werkstatt in Ohnmacht.
Da ihr Mann dem Druck der Verfolgung nicht standhielt, ließ er sich von ihr scheiden, während sie noch inhaftiert war. Da sie den Prinzipien von Falun Gong folgte, konnte sie ihm jedoch bald vergeben.
Nach ihrer Freilassung bestritt Du ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten. Später eröffnete sie mit der Unterstützung von Familie und Freunden eine Apotheke. Sie führte ihr Geschäft auf integre und freundliche Weise. Sie pflegte gute Beziehungen nicht nur zu ihren Kunden, sondern auch zu ihren Konkurrenten und genoss in ihrem Umfeld hohes Ansehen und große Wertschätzung.
Als ihre Mutter und ihre Großmutter erkrankten, kümmerte sich Du mindestens sieben Jahre lang allein um sie – von der Hausarbeit bis zur Verpflegung –, damit ihre Geschwister mehr Zeit für ihren Beruf und ihre Familien hatten.
Sie behandelte auch ihren Ex-Schwager und dessen Frau wie eigene Familienangehörige. Als ihre Ex-Schwägerin vor zwei Jahren durch einen Schlaganfall pflegebedürftig wurde, nahm Du sie bei sich auf und kümmerte sich sowohl um sie als auch um deren Großmutter. Sie ermutigte ihre Ex-Schwägerin, positiv zu bleiben. Die jüngere Frau erholte sich rasch und war schon nach zwei Monaten wieder auf den Beinen.
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.