(Minghui.org) Als ich sechs Jahre alt war, erkrankte ich an Keuchhusten. Da es in meinem Dorf an Ärzten und Medikamenten mangelte, erholte ich mich nur teilweise und litt fortan unter anhaltendem Husten und chronischem Keuchen. Immer wenn ich mich erkältete, bekam ich Fieber, hustete Schleim und musste tagelang im Bett bleiben. Jahr für Jahr ertrug ich unermessliches Leid. Mit 13 brach ich die Schule ab, da ich ein Jahr lang Blut gehustet hatte.

Mit 24 heiratete ich und nahm eine große Tasche voller Medikamente mit in das Haus meines Mannes. Er war besorgt, denn chinesische Medikamente waren damals bei meiner Erkrankung wirkungslos. Lange Zeit nahm ich teure Medikamente ein, die aus Japan importiert wurden. Schließlich konnte ich sie mir nicht mehr leisten und musste mit den in China hergestellten Medikamenten auskommen.

Als ich 27 war, flammte meine Krankheit plötzlich wieder auf. Das Brennen in meiner Lunge war so stark, dass ich kaum atmen konnte. Mein Mann brachte mich zur örtlichen Dorfklinik. Der Arzt dort riet uns, ins Kreiskrankenhaus zu fahren, da ich in einem kritischen Zustand war. Eine stationäre Behandlung konnten wir uns nicht leisten, also kaufte ich nur etwas Ampicillin ein und kehrte dann nach Hause zurück. Nach einer intravenösen Behandlung trat keine Besserung der Brustschmerzen ein. Die einzige Möglichkeit, mich abzukühlen und täglich etwas Linderung zu finden, war das Essen von Eis am Stiel. Niemand glaubte, dass ich mich erholen würde, doch nach einem Monat überstand ich unerwartet diese lebensbedrohliche Krise.

Als ich 39 war, erkrankte ich an einem schweren Keuchhusten. Mein Mann organisierte einen Arzt, der mir zu Hause eine intravenöse Behandlung gab. Doch nach drei Behandlungszyklen mit verschiedenen Medikamenten änderte sich mein Zustand immer noch nicht. Der Arzt setzte daraufhin auf chinesische Medizin. Nach zwei Behandlungszyklen verschlechterte sich mein Zustand und mein Keuchhusten trat häufiger auf. Schließlich wurden die Injektionen abgesetzt und ich erhielt nur noch orale Medikamente. Es sah so aus, als ginge mein Leben dem Ende zu.

Jeden Tag weinte ich und hatte Visionen in einer anderen Dimension, in denen Menschen in meinem Zimmer standen und mich alle ansahen. Das war eindeutig ein unheilvolles Zeichen. Ich wusste, dass ich nicht mehr lange auf dieser Welt sein würde.

Als das chinesische Neujahr 1997 kam, feierten alle anderen Familien, doch mein Zuhause war voller Sorge und Tränen. In der Situation dachte ich oft ans Sterben, doch meine beiden kleinen Kinder hielten meine Hände und weinten. Egal, wie qualvoll und unerträglich mein Leben geworden war, ich konnte sie einfach nicht im Stich lassen. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Zähne zusammenzubeißen und weiterzukämpfen – selbst in tiefstem Elend –, auch wenn ich am Rande des Todes stand.

Ein neues Leben durch das Praktizieren von Dafa

Drei Monate lang war ich bettlägerig. Ein entfernter Onkel kam zu Besuch und drückte seine Anteilnahme aus, da ich gerade erst 40 geworden war. Er empfahl mir Falun Gong und sagte: „Meine Frau hat es praktiziert und ist von ihrem Husten genesen. Ich werde sie bitten, es dir beizubringen.“ Damals glaubte ich, ich sei unheilbar krank und nichts könne mir noch helfen.

Im April 1997 kamen dieser Onkel und seine Frau zu Besuch und brachten einen Kassettenrekorder mit. Ich hatte keine Hoffnung mehr und nahm die freundlichen Absichten des Paares lediglich zur Kenntnis. Sie spielten mir die Audioaufnahme eines Vortrags des Meisters in Jinan vor. Dann brachte mir meine Tante die Übungen bei. Ich war sehr schwach, keuchte und war schon nach wenigen Minuten im Stehen schweißgebadet. Sie ermutigte mich, so viel wie möglich weiterzumachen.

Als wir am nächsten Tag mit den Übungen begannen, sagte ich, ich hätte vergessen, meine Medikamente einzunehmen. Sie sagte, Praktizierende bräuchten keine Medikamente. Das freute mich sehr, da mir der Magen von den vielen Medikamenten bereits wehtat. Aus Angst vor Kälte trug ich das ganze Jahr über ein zusätzliches Tuch um Bauch und Rücken.

Als ich am dritten Tag die Übungen machte, fühlte sich mein Rücken sehr warm an, sodass ich das zusätzliche Tuch vom Rücken ablegte. An diesem Abend traten bei mir alarmierende körperliche Symptome auf – Übelkeit und heftiges Erbrechen. Ich musste mich schwallartig übergeben. Schließlich erbrach ich eine halbe Schüssel grüner Flüssigkeit mit einem intensiv bitteren, adstringierenden Geschmack. Sobald das Erbrechen aufhörte, flachte mein aufgeblähter Bauch augenblicklich ab und meine Atmung wurde frei und leicht.

Vier Tage später war die Schwellung in meinem ganzen Körper vollständig verschwunden. Sieben Tage später hatte ich meine Kräfte wiedererlangt. Ich konnte endlich aus dem Bett aufstehen und einfache Hausarbeiten erledigen. 20 Tage später war ich in der Lage, mit meiner Familie auf den Feldern bei der Feldarbeit mitzuhelfen.

Meine Krankheiten waren alle auf wundersame Weise verschwunden! Meine ganze Familie war glücklich und voller Dankbarkeit gegenüber Falun Gong und dem Meister. Mein Mann war so glücklich, dass er jedem, den er traf, erzählte: „Falun Gong ist ein Wunder! Die lebensbedrohliche Krankheit meiner Frau ist dadurch verschwunden!“

Verwandte und Freunde wurden durch diese Erfahrung Zeugen der erstaunlichen Heilwirkung von Falun Gong. Sie kamen alle zu mir nach Hause, um Falun Gong zu lernen. Auch meine Tochter begann zu praktizieren. Insgesamt kamen mehrere Dutzend Menschen zu mir nach Hause, um die Übungen zu lernen, bis 1999 die Verfolgung begann.

Meine Schwester, meine Tochter und mein Neffe ließen sich von der Brutalität der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) nicht beirren. Sie hielten am Praktizieren von Dafa fest. Mein Enkel und ein Bekannter von ihm begannen in den letzten Jahren ebenfalls mit dem Praktizieren.

Dafa segnet meine Familie

Meine chronische Krankheit und die jahrelange Einnahme von Medikamenten hatten meine Familie finanziell stark belastet. Unser Leben änderte sich völlig, nachdem ich begonnen hatte, Dafa zu praktizieren, und meine Genesung senkte unsere Ausgaben erheblich. Mein Mann sagte: „Du bist durch das Praktizieren von Dafa wieder gesund geworden und hast unserer Familie mindestens 200.000 Yuan (etwa 26.000 Euro) gespart.“

Da keine medizinischen Kosten mehr anfielen und ich gemeinsam mit meinem Mann arbeiten, bei der Landwirtschaft und der Schweinezucht helfen konnte, gelangte unsere Familie aus der Armut heraus und zu Wohlstand. Vor etwa 20 Jahren bauten wir ein neues Haus. Nach weiteren zehn Jahren, in denen ich in der Landwirtschaft tätig war und mein Mann als Lohnarbeiter arbeitete, verbesserte sich die finanzielle Lage unserer Familie stetig weiter.

Ich praktiziere Dafa nun seit 29 Jahren und mein Mann hat mich die ganze Zeit über unterstützt. Er ist bei guter Gesundheit, obwohl er über 70 ist. Er betreibt immer noch Landwirtschaft und hat eine Schafherde. Er ist der erfolgreichste Landwirt in unserem Dorf. Meine Tochter praktiziert Dafa und hat eine glückliche Familie. Mein Sohn unterstützt Dafa und führt ein gutes Leben.

Nun bin ich fast 70, aber ich helfe meinem Mann immer noch bei der Landwirtschaft und kümmere mich um das Kochen. Normalerweise kaufe ich unsere Dinge des täglichen Bedarfs, indem ich mit meinem Elektroroller zum Markt fahre. Viele Menschen bewundern mich – eine ältere Frau, die Roller fährt. Ich bin gesegnet, dank Falun Dafa und dem Meister ein glückliches Leben zu führen.

Ich traf eine Frau mittleren Alters in einem Lebensmittelgeschäft. Sie lächelte und sagte: „Wir haben uns seit über einem Jahrzehnt nicht gesehen, aber du hast dich nicht verändert und siehst jugendlich aus.“ Ich war etwas verwirrt, da ich sie nicht erkannte, so fragte ich sie, woher sie komme.

Sie sagte: „Ich komme aus dem Nachbardorf. Ich war die letzten Jahre weg, um mich in Shenyang um meinen Enkel zu kümmern. Ich bin erst vor ein paar Tagen zurückgekommen. Du hast mir damals bei mir zu Hause ein Amulett gegeben. Erinnerst du dich?“

Schließlich fiel mir ein, dass sie eine entfernte Schwägerin meines Mannes war. Ich hatte ihrer ganzen Familie die wahren Umstände erklärt und sie alle hatten zugestimmt, aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen auszutreten. Sie fragte mich, wie alt ich sei, und ich sagte ihr, ich sei 69. Sie sagte: „Du siehst nicht aus, als wärst du fast 70. Du siehst aus, als wärst du gerade mal etwas über 60.“

Ein anderes Mal, als ich zum Zahnarzt ging, kam eine gut gekleidete Frau auf mich zu und sagte: „Du siehst jetzt so viel gesünder aus. Du hattest früher ernsthafte Atemwegsprobleme, aber jetzt bist du vollständig geheilt.“

„Mir geht es tatsächlich gut. Ich habe seit fast 30 Jahren keine einzige Tablette mehr genommen“, antwortete ich. Sie trug eine Gesichtsmaske, daher erkannte ich sie nicht. Als sie ihre Maske abnahm, stellte ich fest, dass sie meine ehemalige Freundin aus der Schulzeit war. Wir hatten uns fast 20 Jahre lang nicht gesehen. Sie war schlank, gut gelaunt und bei bester Gesundheit.

Als wir über unsere Gesundheit sprachen, sagte ich: „Du weißt, dass es mir gut geht, weil ich Falun Gong praktiziere. Sonst wäre ich schon längst gestorben.“ Sie antwortete: „Ich weiß, dass Falun Gong gut ist. Jemand in meinem Dorf praktiziert es. Sie hat mir davon erzählt, und ich glaube daran.“ Ich sagte: „Kein Wunder, dass du so gesund aussiehst. Du bist gesegnet.“ Ich ermutigte sie, weiterhin an Dafa zu glauben, um eine sichere Zukunft zu haben.

Das Bewusstsein für die Verfolgung schärfen

Als Jiang Zemin, der ehemalige Chef der KPCh, am 20. Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong einleitete, wurde der gesamte Staatsapparat mobilisiert, um Dafa zu verleumden und die Praktizierenden landesweit zu verfolgen. Wir verloren unser friedliches Umfeld. Die Polizei kam häufig, um uns zu schikanieren, und versuchte, uns zu zwingen, eine Garantieerklärung zu unterschreiben – wir sollten das Praktizieren aufgeben.

Falun Dafa hat mich gerettet und der Meister hat mir ein neues Leben geschenkt. Es wäre mir unmöglich, Falun Gong aufzugeben. Der Polizei sagte ich, dass Dafa mir das Leben gerettet habe und ich es nicht aufgeben könne. Wann immer sie kamen, schilderte ich meine persönliche Erfahrung, wie ich durch das Praktizieren von Dafa aus einer ausweglosen Situation befreit wurde.

Später wurde ich angezeigt, weil ich Briefe verschickt hatte, um die Fakten aufzuzeigen. Drei Jahre lang blieb ich von zu Hause fern, um der Verfolgung zu entgehen. Außerdem schrieb ich an die Polizeiwache und riet ihnen, sich nicht an der Verfolgung zu beteiligen. Der Polizeichef begann, meine Situation zu verstehen, und tat sein Bestes, um mich zu schützen.

Die Verfolgung eskalierte, und drei Jahre später wurde ich verhaftet und für zwei Jahre in ein Zwangsarbeitslager gesperrt. Oft sagte ich zu den Wärtern: „Es ist eine kostbare Gelegenheit, dass wir uns begegnet sind, wir müssen Meister Li dankbar sein. Er hat mir das Leben gerettet. Sonst wäre ich 1997 gestorben.“ Ich erzählte den Wachen meine Geschichte und zwei von ihnen sagten leise: „Seien Sie vorsichtig, wenn Sie freigelassen werden, und lassen Sie sich nicht wieder hierher bringen.

Auch schrieb ich einen Brief an eine der Wärterinnen, in dem ich meine persönlichen Erfahrungen beschrieb, wie ich durch das Praktizieren von Falun Gong profitiert habe, und erklärte, dass es ein aufrichtiges Fa ist, das Menschen errettet. Ich riet ihr, Gutes zu tun, um sich eine sichere Zukunft zu bewahren. Sie war davon inspiriert und entwickelte aufrichtige Gedanken. Wann immer sie mich sah, freute sie sich sehr; wir wurden sogar Freundinnen. Sie half mir mehrmals, als einige der anderen Wärter mich foltern wollten. Sie riet mir, vorsichtig zu sein und Weisheit zu bewahren. Sie behandelte auch andere Praktizierende gut, darunter über 100 Praktizierende, die in diesem Zwangsarbeitslager inhaftiert waren.

In den vergangenen 20 Jahren, seit ich aus diesem Arbeitslager entlassen wurde, klärte ich weiterhin die Menschen über die Tatsachen auf. Viele wurden gesegnet, nachdem sie meine Ausführungen verstanden hatten.

Die Besitzerin eines kleinen Supermarkts sah, wie ihr Geschäft florierte, seit sie erfahren hatte, dass Falun Gong gut und die Verfolgung falsch ist, und baute es zu einem zweistöckigen Laden aus, einem recht großen lokalen Supermarkt.

Eine 83-jährige Verwandte begann, an den Meister und Dafa zu glauben. Sie litt unter den Nachwirkungen eines Schlaganfalls, braucht nun aber keinen Rollstuhl mehr und kann sich im Alter von 90 Jahren selbst versorgen.

Schluss

Falun Dafa hat mich von den starken Leiden und Qualen in der ersten Hälfte meines Lebens befreit und mich vollständig erneuert. Ich bin jetzt bei bester Gesundheit. Falun Dafa ist ein aufrichtiges Fa, das Erlösung bietet. Obwohl die KPCh diese Kultivierungsmethode seit 27 Jahren verfolgt, hat sich Falun Dafa in über 100 Ländern verbreitet. Mehr als 459 Millionen Chinesen sind aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen ausgetreten (Stand 06.2026).

Ich hoffe, dass die verbleibenden Menschen, die von der atheistischen Ideologie der KPCh in die Irre geführt wurden, erwachen und aus der KPCh austreten, um eine gute Zukunft zu erleben.