(Minghui.org) Eine Frau aus der Stadt Fuxin, Provinz Liaoning verstarb am 13. Dezember 2025 – weniger als einen Monat, nachdem sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und drei Monaten sowie einer Geldstrafe von 6.000 Yuan (ca. 720 Euro) verurteilt worden war.
Wang Lidong war am Morgen des 22. Mai 2025 festgenommen worden, während sie mit Menschen über die anhaltende Verfolgung von Falun Dafa durch das kommunistische Regime sprach. Beamte der Polizeidienststelle des Bezirks Taiping und der Polizeiwache Chengnan sowie Mitarbeiter des Straßenkomitees Chengnan durchsuchten am Nachmittag desselben Tages um 15 Uhr ihre Wohnung.
Da Wang bereits eine dreijährige Haftstrafe wegen des Praktizierens von Falun Dafa verbüßt hatte, war sie durch ihre jüngste Festnahme so traumatisiert, dass sie zeitweise nicht mehr sprechen konnte. Zudem fiel es ihr schwer, nachts einzuschlafen. Die Polizei brachte sie in ein Krankenhaus, wo ein Tumor in ihrem Hals festgestellt wurde. Am 27. Juni 2025 wurde sie gegen Kaution freigelassen.
Durch das Praktizieren der Falun-Dafa-Übungen erholte sich Wang allmählich. Die Polizei begann jedoch, sie zu Hause zu schikanieren, und übergab ihren Fall an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Taiping. Staatsanwalt Hu Dan setzte ihren Anwalt unter Druck, ihr Mandat niederzulegen.
Nach den Drohungen der Polizei verschlechterte sich Wangs Gesundheitszustand. Ihr Mann brachte sie in das Krankenhaus von Shenyang, wo man ihm mitteilte, dass sich ihr Zustand verschlimmert habe. Die Ärzte warnten, dass sie jederzeit sterben könne.
Trotz ihres kritischen Zustandes musste sich Wang am 3. November 2025 einer Gerichtsverhandlung in ihrer Wohnung unterziehen. Anwesend waren Staatsanwalt Hu und Richter Zhang Yi vom Bezirksgericht Fuxin sowie sieben Polizeibeamte (darunter der Leiter der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Taiping). Während der Verhandlung war sie auf Sauerstoffzufuhr angewiesen und konnte nicht sprechen.
Am 18. November 2025 schickte ein Beamter der Polizeiwache Gaode das offizielle Urteil in Wangs Wohnung. Sie wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 6.000 Yuan verurteilt. Sie verstarb am 3. Dezember 2025 zu Hause.
Mit Wangs Tod endete eine jahrzehntelange Verfolgung, der sie ausgesetzt war, weil sie an ihrem Glauben festhielt. Zuvor war sie in der Nacht zum 14. Juli 2011 festgenommen worden, als sie Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilte. Beamte der Polizeiwache Jianshe hielten sie für einen unbekannten Zeitraum im Untersuchungsgefängnis Xindi fest.
Im Jahr 2015 wurde Wang für zehn Tage inhaftiert – kurz nachdem sie Strafanzeige gegen den ehemaligen Parteichef der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, erstattet hatte. Jiang war der Initiator der Verfolgung von Falun Dafa.
Wang und ihr Mann, Song Yuewu – ebenfalls ein Falun-Dafa-Praktizierender –, wurden am 16. November 2019 festgenommen, als sie im Kreis Fumeng Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilten, und anschließend zur Polizeidienststelle des Kreises Fumeng gebracht. Am darauffolgenden Tag durchsuchten Beamte der Polizeiwache Xiguan (Kreis Fumeng) und der Polizeiwache Chengnan (Stadt Fuxin) die Wohnung des Ehepaars.
Wang wurde in die Haftanstalt Xindi verlegt, ihr Mann in die Haftanstalt des Kreises Fumeng. Beide wurden zu drei Jahren Haft verurteilt; der Zeitpunkt der Urteilsverkündung ist nicht bekannt. Wang wurde in das Gefängnis Dabei und Song in das Gefängnis Nanshan überstellt. Sie wurden am 15. Oktober 2022 freigelassen.
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