(Minghui.org) Im Jahr 1998 war ich schwer krank; mein Kind war damals noch sehr klein. Doch nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, genas ich innerhalb weniger Tage. Für mich glich diese wundersame Genesung dem Wiederaufleben verdorrter Bäume oder einem erfrischenden Regen nach langer Dürre. Seitdem habe ich das Fa eifrig gelernt; dies legte eine hervorragende Grundlage für meine künftige Kultivierung, während ich den Meister bei der Fa-Berichtigung und der Errettung der Lebewesen unterstützte.
Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begann, Falun-Dafa-Praktizierende zu verfolgen, wurde ich unter Hausarrest gestellt. Eines Tages kam der Leiter der örtlichen Polizeiwache zu mir nach Hause und fragte in einschüchterndem Ton: „Warum praktizieren Sie Falun Dafa?“
Ich antwortete: „Um meine Krankheit zu heilen.“ Er wollte wissen, ob ich andere Falun-Dafa-Praktizierende kennen würde. Ich erwiderte: „Ich kenne sonst niemanden. Ich kenne nur meinen Meister. Andere können mir nicht helfen; nur mein Meister kann mein Problem lösen.“ Er sagte mir, ich solle nur zu Hause praktizieren und nicht mit anderen über Falun Dafa sprechen. Dann ging er.
In den vergangenen 20 Jahren wurde ich aufgrund meines Glaubens neunmal festgenommen und war mehrfach rechtswidrig inhaftiert. Heute bin ich in meiner Kultivierung endlich gereift. Ich bin mir bewusst, dass der Meister jeden Tag an meiner Seite ist, mich lehrt, wie man sich kultiviert, und mich auf meinem Weg leitet.
Menschen zum Austritt aus den Parteiorganisationen verhelfen
Als ich anfangs begann, Menschen dabei zu helfen, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten, hatte ich keinerlei Erfahrung, sprach aber furchtlos mit den Menschen darüber. Daraufhin wurde ich bei der Polizei angezeigt und mehrfach festgenommen. Das versetzte meine Familienangehörigen in große Angst. Unter diesen Umständen entwickelte ich eine Anhaftung an die Angst. Ich lernte fleißig das Fa und bemühte mich beständig, diese Angst zu überwinden. Während ich den Menschen von Falun Dafa erzählte, half mir der Meister dabei, meine aufrichtigen Gedanken zu stärken. Einmal zum Beispiel tobte draußen die ganze Nacht hindurch ein heftiger Schneesturm. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte es immer noch nicht aufgehört. Ich war mir unsicher, ob ich hinausgehen könnte, und fragte daher im Stillen den Meister: „Fahren heute überhaupt öffentliche Verkehrsmittel?“ Der Meister gab mir zu verstehen, dass ich hinausgehen könne. Also machte ich mich bei dem schlechten Wetter auf den Weg und nahm einen Bus zu einem großen Markt auf dem Land. Als ich dort ankam, stellte ich fest, dass die Straße nur von einer dünnen Schneeschicht bedeckt war. Ich war von der Führung des Meisters so tief berührt, dass mir Tränen in die Augen stiegen. Angesichts der Menschenmenge auf dem Markt begann ich, mit offenem Herzen mit den Leuten über Falun Dafa zu sprechen und half ihnen, aus der KPCh auszutreten, damit sie eine bessere Zukunft haben.
Ein anderes Mal fuhr ich mit dem Bus zu einem anderen Markt auf dem Land. Da es stark regnete, waren nur wenige Menschen auf dem Marktgelände. Ich half fünf Personen dabei, die Wahrheit über Dafa zu erfahren und aus der KPCh auszutreten. Besorgt fragte ich den Meister im Stillen, und mit Tränen in den Augen: „Meister, so wird das nichts. Der Regen hält die Leute davon ab, nach draußen zu gehen. Wie kann ich ihnen helfen, gerettet zu werden?“ Kaum hatte ich diesen Gedanken gefasst, hörte der Regen auf. Ich war so dankbar für die Hilfe des Meisters, dass ich weinte. In kurzer Zeit konnte ich 19 Menschen über die Fakten aufklären, Falun Dafa und seine Verfolgung betreffend, und ihnen helfen, aus der KPCh auszutreten.
Eines Tages wurde ich verhaftet, weil ich Menschen von Falun Dafa erzählt hatte. Nach meiner Freilassung veröffentlichte ein Mitpraktizierender einen Bericht über meine Verhaftung auf der Minghui-Website. Ich wurde von einem Polizisten der Abteilung für Staatssicherheit kontaktiert, die mich schikanieren wollte. Da ich auch die Polizisten über die Tatsachen aufklären wollte, bat ich darum, den Leiter der Abteilung am Telefon sprechen zu dürfen. Dieser Leiter rief mich daraufhin über die Freisprechanlage an, während ein ganzer Raum voller Polizisten zuhörte.
Ich begann mit den Worten: „Mein Herr, als Falun-Dafa-Praktizierende handeln wir alle selbstlos. Da es uns wohl vorherbestimmt ist, einander zu begegnen, möchte ich Ihnen freundlich begegnen.“ Ich fuhr fort: „Lassen Sie uns offen und von Herz zu Herz miteinander sprechen, denn ich hege keinen Groll gegen Sie. Als Falun-Dafa-Praktizierende haben wir keine Feinde. Wir möchten den Menschen lediglich die Gelegenheit geben, die Fakten zu erfahren und die Prinzipien von Dafa zu verstehen. Unser Meister lehrt uns, unser Wissen mit anderen zu teilen, damit sie drohenden Katastrophen entgehen und in ihre himmlische Heimat zurückkehren können. Wenn Sie anerkennen, dass ‚Falun Dafa gut ist‘ und ‚Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind‘, erwartet Sie eine gesegnete Zukunft. Andernfalls wird Ihre Seele für immer zugrunde gehen, ohne jede weitere Chance auf eine Wiedergeburt.“
Ich bemerkte, dass die Zuhörer ganz still waren. Da ich wusste, dass sie mir zuhörten, fuhr ich fort: „Wir sind aus einer himmlischen Heimat in diese menschliche Welt herabgestiegen, haben viele, viele Leben durchlaufen, zahlreiche Nöte erlitten und es schließlich bis zum heutigen Tag geschafft. All das vergangene Leid diente nur diesem heutigen Tag. Wir können es uns nicht leisten, es nicht gut zu machen! Ich hoffe, dass Sie Falun Dafa nicht verfolgen und den Praktizierenden keinen Schaden zufügen! Auf diese Weise wählen Sie eine gute Zukunft für sich und Ihre Familie. Ich sende schon lange täglich aufrichtige Gedanken aus, nur damit Menschen wie Sie erfahren können: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Arbeit Ihnen und Ihrer Familie schadet, und werden Sie nicht zum Sündenbock der KPCh. Andernfalls wäre der Verlust viel zu groß. Das können wir uns nicht leisten! Ich hege keinerlei Hass gegen Sie. Dafa-Praktizierende haben keine Feinde. Wir erfüllen unsere Mission mit gütigem Herzen, denn wenn ein Praktizierender Hass im Herzen trüge, würde er nicht in seine himmlische Heimat zurückkehren können. Unser Meister ist in diese Welt gekommen, um die Menschen zu erretten. Das ist seine einzige Absicht. Falun-Dafa-Praktizierende haben nichts Falsches getan. Ich möchte jetzt nicht mehr viel dazu sagen; ich hoffe, Sie können das verstehen.“
Der Leiter wollte herausfinden, wer ihn auf der Minghui-Website bloßgestellt hatte, und ergriff erneut das Wort. Er sagte: „Gnädige Frau, Sie können den Menschen zwar von Falun Dafa erzählen, aber Sie müssen vorsichtig sein und dürfen nicht zulassen, dass man Sie anzeigt.“ Der Beamte, der den Polizeiwagen gefahren hatte, lobte mich und sagte: „Gnädige Frau, Sie haben wirklich gut gesprochen. Sie haben zweifellos eine Gabe für Sprache!“
Im Laufe meiner mehr als zwanzigjährigen Kultivierung habe ich erkannt, dass der Meister alles arrangiert, während ich nur eine Übermittlerin bin. Es ist der Meister, der die Menschen errettet. Wenn ich zum Beispiel mit Menschen über Falun Dafa spreche und sie ermutige, aus der KPCh auszutreten, kommen mir plötzlich bestimmte Worte in den Sinn, die ausgesprochen werden müssen. Doch diese Worte stammen nicht von mir selbst.
Natürlich verläuft die Kultivierung nicht immer reibungslos. Obwohl ich in der Kultivierung gereift bin, konnte ich aufgrund meines begrenzten Verständnisses bisweilen dennoch ins Stocken geraten. In einem solchen Fall kniete ich vor dem Bildnis des Meisters nieder und hinterfragte mich: Bin ich mit ganzem Herzen der Rettung anderer verschrieben? Tue ich dies, um mein Gelübde zu erfüllen? Handle ich auf meinem Kultivierungsweg aufrichtig? Gleichzeitig vertiefte ich mit ruhigem Herzen das Fa-Lernen. Jeden Tag gehe ich hinaus – ungeachtet des Wetters –, um jedem, dem ich begegne, von Dafa zu erzählen.
Angesichts von Leben und Tod unzähliger Lebewesen im Universum zählen die Sicherheit und das Wohlergehen eines unbedeutenden Einzelnen wie mir nichts. Ich verstehe, warum die Anforderungen des Meisters an die Praktizierenden so hoch und streng sind. Ich muss mein Bestes geben, um den vom Meister arrangierten Kultivierungsweg gut zu beschreiten, und darf niemals meine Mission als Falun-Dafa-Praktizierender vergessen.
Dies ist ein Bericht über meine Kultivierungserfahrungen aus mehreren Jahren. Bitte weist mich darauf hin, falls etwas von dem, was ich geschrieben habe, nicht im Einklang mit dem Fa steht.
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