(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende besuchten die slowakische Stadt Nitra und veranstalteten dort am 23. Mai 2026 in der Štefánikova-Straße eine Informations- und Unterschriftenaktion.
Die Stadt war an jenem Samstag dank des Nitra-Marktes besonders belebt und viele Passanten blieben am Informationsstand der Praktizierenden stehen.
Die Besucher verfolgten mit Interesse die Vorführung der Meditations- und Übungsabläufe und erfuhren dabei von der seit 27 Jahren andauernden Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).


Slowakische Falun-Dafa-Praktizierende veranstalten am 23. Mai 2026 eine Aktion in Nitra (Minghui.org)
„Gegen diese Werte kann kein vernünftiger Mensch etwas einwenden“
Auch Jaroslav Lorencovič aus Nitra, ein ehemaliger Regierungsangestellter, trat an den Informationsstand, um die Petition zur Unterstützung eines Endes der Verfolgung von Falun Dafa zu unterzeichnen.
Lorencovič erklärte, am meisten hätten ihn die Grundprinzipien von Falun Dafa angesprochen: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. „Ich habe mich mein Leben lang mit diesen Werten identifiziert. Es sind Prinzipien, gegen die kein vernünftiger Mensch etwas einwenden kann“, vertrat er.
Zwar hatte er schon von der Verfolgung von Falun Dafa in China gehört, aber nur indirekt. Nachdem er von der erzwungenen Organentnahme an zu Unrecht inhaftierten Praktizierenden erfahren hatte, verurteilte er sie als unentschuldbar und bekräftigte: „Es ist katastrophal und verwerflich. Dafür gibt es keine Rechtfertigung.“
Er richtete ermutigende Worte an die in China verfolgten Praktizierenden und rief sie dazu auf, ihre Menschenwürde zu bewahren und ihre Rechte weiterhin zu verteidigen.
Lorencovič erinnerte auch an ein bekanntes Zitat von Albert Einstein: „Was für eine traurige Zeit, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.“ Dazu Lorencovič: „Lasst uns keine Vorurteile gegenüber anderen hegen und lasst unseren gesunden Menschenverstand walten!“
Unterstützung durch eine Unterschrift
Auch Lukáš Molčani, ein Doktorand, unterzeichnete die Petition. Er erklärte, der Hauptgrund für seine Unterschrift seien die seit Langem bestehenden Menschenrechtsverletzungen durch die KP Chinas.
„Ich weiß, dass China regelmäßig Menschenrechte verletzt. Da es auch nur eine kleine Möglichkeit gibt zu helfen, habe ich beschlossen, meinen Beitrag durch meine Unterschrift zu leisten“, erklärte er. Er fügte hinzu, dass die Werte, denen die Falun-Dafa-Praktizierenden folgen – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht –, positive Prinzipien seien, mit denen er sich persönlich identifiziere.
Auf die Frage, ob diese Werte der heutigen Gesellschaft zugutekommen könnten, antwortete er ohne Zögern: „Definitiv.“
„Niemand sollte wegen seiner Überzeugungen verfolgt werden“
Auch das Paar Tomáš und Michaela unterzeichnete die Petition. Tomáš, der in der IT-Branche tätig ist, erklärte, er sei sich der Menschenrechtsverletzungen in China, von denen verschiedene Bevölkerungsgruppen betroffen seien, schon lange bewusst. „Meiner Meinung nach sollte niemand aufgrund seines Glaubens oder seiner Überzeugungen verfolgt werden. Wenn jemand eine spirituelle Praxis ausübt und danach strebt, Körper und Geist zu vervollkommnen, sollte er dafür nicht bestraft werden“, betonte er.
Er sprach anschließend über die Bedeutung von Glauben und die gemeinsamen Werten, die Menschen dabei helfen, Unterdrückung zu überstehen. „Der Glaube hilft den Menschen durchzuhalten. Gemeinschaften werden durch geteilte Werte verbunden, und genau diese Werte verleihen ihnen die Kraft, sich Widrigkeiten zu stellen.“
Michaela, eine Friseurin, betonte, dass Menschenrechtsverletzungen nicht ignoriert werden dürften – auch nicht in Ländern, die geografisch weit von China entfernt liegen. „Wenn solche Dinge übersehen werden, können sie sich allmählich auch anderswo ausbreiten. In der heutigen Welt sollte es keinen Platz dafür geben, Menschen Schaden zuzufügen – ganz gleich, wo auf der Erde“, sagte sie.
Ihrer Ansicht nach sind die Prinzipien von Falun Dafa Werte, deren Befolgung jeder anstreben sollte. „Den Menschen von heute fehlt es oft an Barmherzigkeit. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum so viele schlimme Dinge auf der Welt geschehen“, so ihre Mutmaßung.
Tomáš ermutigte die in China Verfolgten, nicht aufzugeben und weiterhin für ihre Rechte einzutreten.
Michaela sprach davon, den Spieß gegenüber den Verfolgern umzudrehen: „Wenn sie es selbst erleben und sich auf der anderen Seite wiederfinden könnten, würden sie ihr Handeln sehr schnell überdenken“, meinte sie.
Banská Bystrica: Unterstützung aus allen Altersgruppen
Eine Woche später, am 30. Mai, besuchten Falun-Dafa-Praktizierende die Stadt Banská Bystrica und organisierten dort auf dem SNP-Platz eine weitere Unterschriftenaktion. Passanten blieben stehen, um die Schautafeln zu lesen, die Petition zu unterzeichnen und ihre Unterstützung für die Menschen in China zu bekunden, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden.


Veranstaltung in Banska Bystrica am 30. Mai 2026 (Minghui.org)
Eine junge Studentin namens Anmarie erklärte, warum sie die Petition unterschrieben hatte. „Es ist schrecklich, dass diese Menschen verfolgt und gefoltert werden. Es ist gut, dass ihr solche Aktionen organisiert.“ Sie betonte, dass alle Menschen die gleiche Würde verdienten, unabhängig von ihrem Glauben. „Wir sind alle gleich und sollten einander mit Respekt begegnen“, sagte sie. Dann ermutigte sie die Falun-Dafa-Praktizierenden, ihre spirituelle Praxis fortzusetzen. „Auch für mich ist das ermutigend. Ich stehe auf eurer Seite.“
Jozef, der in einem Recyclinghof arbeitet, betonte, niemand dürfe jemals aufgrund seines Glaubens verfolgt werden. „So etwas sollte nicht geschehen. Wenn noch mehr Menschen den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen würden, wäre die Welt ein besserer Ort und die Menschen wären mehr mit sich selbst im Reinen.“
Er ermutigte Falun-Dafa-Praktizierende, trotz der schwierigen Umstände standhaft zu bleiben. „Sie sollten weitermachen, wenn es ihnen Erfüllung bringt. Sie sollten sich nicht entmutigen lassen!“
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