(Minghui.org) Am 12. Juni 2026 feierte die finnische Hauptstadt ihren traditionellen „Helsinki-Tag“ mit zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet. Im Esplanade-Park nahe dem Hafen nutzten Falun-Dafa-Praktizierende die Gelegenheit, der Öffentlichkeit die Übungen der aus China stammenden Kultivierungspraxis für Körper und Geist vorzustellen und Besucher über deren gesundheitlichen und geistigen Nutzen zu informieren. Gleichzeitig machten sie auf die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa in China aufmerksam, darunter Berichte über schwere Menschenrechtsverletzungen und den Organraub an Gewissensgefangenen.

Der Park war den ganzen Tag über gut besucht. Viele Passanten blieben stehen, um den Übungen zuzusehen oder die mehrsprachigen Transparente zu lesen. Zahlreiche Besucher unterzeichneten zudem eine Petition, die ein Ende der Verfolgung in China fordert.

Beim „Helsinki-Tag“-Fest zeigen Praktizierende die Falun-Dafa-Übungen im Esplanade-Park in Helsinki

Ein Junge schaut den Praktizierenden zu und ahmt die Bewegungen der vierten Übung nach

Viele Menschen lesen die Informationen auf den Transparenten oder sprechen mit den Praktizierenden

Festbesucher unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Verbrechen in China fordert

Wir dürfen nicht gleichgültig sein

Kari und Marjo unterzeichneten die Petition und erwähnten dabei, sie hätten bereits davon gehört, wie die KPCh Falun Dafa brutal verfolgt. Kari meinte diesbezüglich: „Das Leben der Finnen ist so komfortabel, dass sie sich für solche Dinge nicht interessieren.“

Als Dank für ihre Unterstützung der Menschenrechte in China überreichten die Praktizierenden ihnen einen Lotusblüten-Anhänger. Dabei erläuterten sie die symbolische Bedeutung der Lotusblüte: Obwohl sie aus dem Schlamm emporwächst, bewahrt sie ihre Reinheit und Schönheit. Zudem erklärten sie die auf dem Anhänger dargestellten Dafa-Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“. Marjo zeigte sich davon beeindruckt und fand: „Das ist eine wunderbare Idee.“

Das ist unfassbar

Als eine Frau sagte: „Wir haben schon von Falun Dafa gehört“, erklärte ihr eine Praktizierende, dass die aktuelle Lage noch besorgniserregender sei, da in China mittlerweile auch ganz normale Bürger verschwänden – nicht nur Gewissensgefangene.

Die Frau unterzeichnete die Petition gegen den Organraub und meinte entsetzt: „Das ist wirklich unfassbar. Ich habe zum ersten Mal vor zehn Jahren davon [der Verfolgung] gehört, als mir eine Chinesin davon erzählte. Sie sagte, sie habe davon erfahren, als sie nach Finnland gezogen sei.“

Die Praktizierende bedankte sich bei ihr mit den Worten: „Ihre Unterstützung kann Leben retten.“ Die Frau fragte, ob ihre Unterschrift wirklich etwas bewirken könne. Durch die Unterschrift würden mehr Menschen von den Fakten erfahren, so die Praktizierende, und dies könne tatsächlich dazu beitragen, die Verbrechen zu beenden.

In kommunistischen Ländern gibt es keine Freiheit

Nachdem Lissa die Petition unterzeichnet hatte, sagte sie: „Das [die Verfolgung] ist schrecklich, schockierend – es darf einfach nicht wahr sein. Wie ist es, in China zu leben? Es ist ein kommunistisches Land. Die Menschen haben keine Freiheit. Es ist wirklich absurd.“

Als ihr eine Praktizierende eine Lotusblüte überreichte, zeigte sie sich begeistert und sagte, sie wolle sie ihrer Freundin aus China zeigen.

Junge Menschen achten auf die Menschenrechtslage in China

Die Gymnasiasten Heino und Ilmari blieben am Informationsstand stehen, kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch und unterzeichneten die Petition. Sie berichteten, dass ihr Lehrer sie bereits über die besorgniserregende Menschenrechtslage in China informiert habe. Als sie erfuhren, dass Falun Dafa in China verfolgt wird, beschlossen sie, die Petition zu unterzeichnen, um ihre Unterstützung für die Betroffenen zum Ausdruck zu bringen.

Zwei Schüler unterzeichnen die Petition gegen die Verfolgung von Falun Dafa in China

Studentin aus Vietnam erfuhr in den sozialen Medien von der Verfolgung

Minh aus Vietnam studiert in Finnland. Sie berichtete, sie habe in den sozialen Medien Informationen über die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh sowie über den Organraub gelesen, und wollte daher die Petition unterzeichnen, um diesen Grausamkeiten ein Ende zu setzen.

Eine Praktizierende erzählte ihr, dass viele Menschen in Vietnam Falun Dafa praktizieren würden und dass es auch in Finnland zahlreiche Übungsplätze gebe. Daraufhin wollte sich Minh weiter über Falun Dafa informieren.

Minh aus Vietnam erzählt, sie habe durch soziale Medien von der Verfolgung erfahren

Touristen aus aller Welt zeigen ihre Unterstützung

Niño, ein freiberuflicher Musiker von den Philippinen, der singt, Songs schreibt und produziert, vertrat: „Es ist nicht leicht, China zu verlassen. Alles wird kontrolliert,und die Menschen werden einer Gehirnwäsche unterzogen. Erst wenn sie ins Ausland kommen, erkennen viele, dass die Wirklichkeit anders ist, als ihnen vermittelt wurde.“

Weiter erklärte er: „In China ist es äußerst schwierig, offen über Religion zu sprechen. Deshalb bleibt oft nur die Möglichkeit, über soziale Medien wie Instagram oder Facebook darauf aufmerksam zu machen.“ Er ermutigte die Praktizierenden, ihre Aufklärungsarbeit fortzusetzen und möglichst viele Menschen über die Geschehnisse in China zu informieren.

Falun Dafa ist eine Form des spirituellen Glaubens

Nachdem sie sich mit Praktizierenden unterhalten hatten, unterzeichneten Shawn und Kukka aus Frankreich die Petition zur Beendigung der Verfolgung.

Shawn interessierte sich besonders für die Halskette mit dem Falun-Symbol, die eine Praktizierende trug. Diese zeigte den beiden zahlreiche historische Abbildungen des Symbols „卍“ und erklärte, dass es nicht nur auf Buddha-Statuen zu finden sei, sondern unter anderem auch im Emblem der finnischen Luftwaffe sowie in der Standarte des finnischen Präsidenten vorkomme.

Im weiteren Gespräch sprachen Shawn und Kukka über den Unterschied zwischen Religion und spirituellem Glauben. Shawn bemerkte: „Falun Dafa ist eine spirituelle Glaubensform; das ist großartig.“ Außerdem betrachteten sie die im Park ausgestellten Informationstafeln über Falun Dafa in China und bedankten sich bei den Praktizierenden dafür, dass sie ihnen die Praxis nähergebracht hatten.

Afaq und Usama aus Pakistan erklärten, dass ihnen die Ideologie der Kommunistischen Partei und deren historische Rolle bekannt seien. Sie zeigten großes Interesse an Falun Dafa und hörten aufmerksam zu, als die Praktizierenden über die anhaltende Verfolgung in China berichteten.

Familie von Beharrlichkeit der Praktizierenden bewegt

Eine Familie, die ihren Urlaub in Finnland verbrachte, wurde von der friedlichen Übungsmusik angezogen und blieb stehen, um den Praktizierenden bei den Übungen zuzusehen.

Ein Praktizierender erläuterte die positive Wirkung von Falun Dafa auf die Gesundheit und berichtete zugleich über die anhaltende Verfolgung der Praktik durch die KPCh. Daraufhin sagte der Vater: „Ich hoffe, Sie erreichen viele Menschen mit Ihrer Botschaft.“

Der Praktizierende erwiderte: „Praktizierende auf der ganzen Welt informieren die Öffentlichkeit seit 27 Jahren unermüdlich über die Verfolgung. Und wir werden diese Aufklärungsarbeit fortsetzen.“

Die Familie zeigte sich von seinen Worten berührt und fragte, ob sie Fotos von den Aktivitäten machen dürfe.

Eine Familie schaut den Praktizierenden bei den Übungen zu, der Vater fotografiert die Szene