(Minghui.org) „Was ist Falun Dafa? Warum wird es verfolgt?“ Diese Fragen stellten Touristen und Einheimische den Praktizierenden an ihrem Informationsstand vor dem Nobelmuseum in Stockholm während des Mittsommerfestes. Als sie erfuhren, dass Falun Dafa eine Meditationspraxis ist, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht basiert, und dass die Verfolgung in China bereits seit 27 Jahren andauert, reagierten viele erschüttert. Zahlreiche Besucher unterzeichneten daraufhin die ausliegenden Petitionen, die ein Ende der Verfolgung fordern.

Vom 19. bis 21. Juni stellen Praktizierende Falun Dafa auf dem Mittsommerfest in Stockholm vor

Das Mittsommerfest ist eine der beliebtesten schwedischen Traditionen und wird rund um die Sommersonnenwende gefeiert, um die längsten Tage des Jahres zu würdigen. In diesem Jahr fällt die Festwoche auf den Zeitraum vom 19. bis 26. Juni und markiert für viele Schweden zugleich den inoffiziellen Beginn der Sommerferien. Ursprünglich war Mittsommer ein bäuerliches Fest zur Feier der Natur und der Fruchtbarkeit. Heute stehen vor allem das gemeinsame Essen, Tanzen sowie das Beisammensein mit Familie und Freunden im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

Stockholmer und Touristen unterzeichnen die Petitionen zur Beendigung der Verfolgung

Von der friedlichen Atmosphäre und den sanften Übungen angezogen, blieben viele Besucher am Informationsstand stehen und kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch. Einige nahmen Flyer mit, um sich später näher zu informieren, andere hielten den Stand und die Übungen auf Fotos fest.

Viele zeigten sich beeindruckt, als sie erfuhren, dass Falun Dafa, das 1992 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, heute von über 100 Millionen Menschen in mehr als 100 Ländern praktiziert wird. Umso größer war ihr Erstaunen darüber, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Meditationspraxis trotz ihrer nachgewiesenen positiven Auswirkungen auf Körper und Geist seit Juli 1999 verfolgt. Bis heute wurden unzählige Praktizierende rechtswidrig verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Darüber hinaus sind viele Fälle von staatlich sanktioniertem Organraub an inhaftierten Praktizierenden dokumentiert.

Touristen und Einheimische bitten die Praktizierenden um weitere Informationen

Für Prinzipien eintreten

Ein Ehepaar aus dem Saarland, das seinen Urlaub in Schweden verbrachte, interessierte sich besonders für den Informationsstand der Praktizierenden. Die Frau erzählte, sie interessiere sich seit Langem für die asiatische Kultur und buddhistische Lehren. Gelegentlich gehe sie zur Akupunktur, um ihren Körper ins Gleichgewicht zu bringen. „Ich glaube, dass der menschliche Körper mit der Natur und dem Universum verbunden ist“, sagte sie. „Ich habe immer nach einem Weg gesucht, meinen Geist zu kultivieren und Gutes zu tun.“

Als sie erfuhr, dass Falun-Dafa-Praktizierende in China wegen ihres Glaubens inhaftiert und gefoltert werden, zeigte sie sich tief betroffen. „Das Regime der KPCh ist wirklich böse. So etwas Tragisches muss gestoppt werden!“, rief sie aus. Sie habe das Gefühl, dass sich derzeit viele historische Prophezeiungen erfüllen würden, und sei dankbar, an diesem Tag von Falun Dafa erfahren zu haben. „Solch wichtige Informationen heute zu erhalten, gibt mir Hoffnung für die Zukunft.“

Ihr Mann ergänzte, auch die Menschen in China sollten zwischen Recht und Unrecht unterscheiden und entsprechend handeln. Er war überzeugt, dass sich die Lage ändern werde, wenn mehr Menschen für Gerechtigkeit eintreten und ihrem Gewissen folgen. Dann werde auch die Verfolgung durch die KPCh ein Ende finden.

Auch ein weiteres deutsches Ehepaar unterzeichnete die Petitionen und bedankte sich bei den Praktizierenden für ihren unermüdlichen Einsatz. Die beiden bezeichneten die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht als unverzichtbare Werte für jede Familie. Dann rief die Frau ihre Kinder zu sich und erklärte: „Diese Menschen sind gute Menschen. Sie leben nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Die KPCh verfolgt sie auf grausame Weise, entnimmt ihnen sogar Organe und versucht, sie dazu zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben.“ Anschließend bat sie ihre Kinder, sich dies gut zu merken, damit sie wüssten, was in der Welt geschehe.

Informationen weitergeben

Eine Englischlehrerin aus der Türkei freute sich, am Informationsstand einen Flyer in ihrer Muttersprache zu finden. Sie zeigte großes Interesse an den Lehren von Falun Dafa und betonte, wie wichtig moralische Werte seien. „Solche Lehren sind in der heutigen Gesellschaft nur noch schwer zu finden. Deshalb ist es auch so schwierig, Kinder zu erziehen“, fand sie.

Nachdem sie von der Verfolgung in China erfahren hatte, unterzeichnete sie eine Petition und wünschte den Praktizierenden alles Gute. Anschließend kehrte sie zu ihrer Reisegruppe zurück und erklärte den anderen Teilnehmern, warum die Praktizierenden vor Ort seien. Daraufhin kamen fünf oder sechs Touristen zum Informationsstand und unterzeichneten ebenfalls die Petitionen.

Falun Dafa ist Chinas Hoffnung“

Am 21. Juni begegneten vier Touristen aus Taiwan den Praktizierenden und zeigten ihnen mit erhobenem Daumen ihre Unterstützung. Einer von ihnen sagte: „Falun Dafa ist Chinas Hoffnung. Wir werden euch immer unterstützen. Die KPCh hat unzählige böse Taten begangen und wir hoffen, dass ihr Regime zusammenbricht. Die ganze Welt schaut zu. Bitte macht weiter!“

Auch zahlreiche Touristen aus China nahmen Informationsmaterial entgegen. Zwei junge Chinesen kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch und stellten ihnen diverse Fragen. Nachdem sie erfahren hatten, wie die KPCh den Menschen in ihren früheren politischen Kampagnen geschadet hat und bis heute Falun-Dafa-Praktizierende verfolgt, erklärten sie sich bereit, aus den Organisationen der KPCh auszutreten, denen sie angehörten – dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren.