(Minghui.org) Im Laufe der Jahre habe ich mit vielen Arbeitskollegen über Falun Dafa gesprochen und sie ermutigt, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr zugehörigen Organisationen auszutreten. Während einige von ihnen die Wahrheit verstanden und den Parteiaustritt vollzogen haben, blieben andere unter dem Einfluss der jahrelangen Propaganda und der Indoktrination durch die Partei weiterhin blind für die Lügen des Regimes.

Dabei fiel mir etwas Bemerkenswertes auf: Meine Arbeitskolleginnen, die die Hintergründe von Falun Dafa akzeptiert und sich von der Partei distanziert hatten, wurden dafür gesegnet. In vielen Fällen lösten sich die Probleme, die ihnen besonders zugesetzt hatten und die dringend gelöst werden mussten, auf wundersame Weise.

Im Folgenden möchte ich einige Beispiele mit euch teilen.

Lang gehegter Wunsch erfüllt sich endlich 

Ping und ich arbeiteten in derselben Abteilung und hatten häufig Kontakt miteinander. Wir verstanden uns gut, daher erzählte ich ihr in unseren Gesprächen oft von Falun Dafa und räumte allmählich mit meinen ausführlichen Schilderungen ihre Zweifel aus, wie zum Beispiel über den inszenierten Schwindel der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens.

Im Laufe der Zeit verstand Ping allmählich die Zusammenhänge. Als ich sie ermunterte, aus der KPCh auszutreten, tat sie dies von ganzem Herzen.

Ping lebte zwar seit mehr als 20 Jahren in Peking, stammte aber ursprünglich aus einer anderen Stadt und hatte nie eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten – ein Umstand, der sie sehr belastete. Hinzu kam, dass ihr Sohn kaum Interesse an der Schule zeigte, gerne rebellierte und sich oft mit ihr stritt.

Etwas mehr als einen Monat, nachdem sich Ping von der Partei losgesagt hatte, erhielt sie eine gute Nachricht: die Sache mit der Haushaltsregistrierung war endlich gelöst worden. Sie war so froh, dass sie darauf bestand, mich zum Essen einzuladen. Dann erzählte sie mir von den Veränderungen ihres Sohnes. Zwar suchte er gelegentlich noch Streit, konzentrierte sich nun aber mehr auf das Lernen. Sein Lehrer hatte ihr sogar mitgeteilt, dass sich die Noten ihres Sohnes in letzter Zeit spürbar verbessert hätten. Ich teilte die Freude mit ihr.

Vor Kurzem wurde Pings Sohn an einer renommierten Universität aufgenommen. Ihr lang gehegter Wunsch hat sich endlich erfüllt.

Wahre Liebe und ein Neubeginn in einem anderen Land

Feng arbeitete in einer anderen Abteilung, daher hatten wir selten Gelegenheit, uns miteinander zu unterhalten. Da ich ihr Falun Dafa näherbringen wollte, organisierte ich dafür ein gemeinsames Abendessen. (Yan, deren Geschichte als Nächstes folgt, erfuhr ebenfalls bei einem Abendessen die Fakten über Dafa, da wir einander nur selten sahen.)

Nach meinen ausführlichen Schilderungen über das Verbrechen der KP – dem Organraub bei lebendigem Leib – war Feng so schockiert, dass sie meinem Rat, aus der Partei auszutreten, ohne zu zögern zustimmte. Ich bot ihr dafür ein Pseudonym an, ein aus Datenschutzgründen übliches Vorgehen. Sie bestand jedoch darauf, ihren richtigen Namen zu verwenden. Auf meine Frage nach dem Grund erklärte sie: „Wenn ich ein Pseudonym verwende, wie soll dann klar sein, wer ausgetreten ist?“ Ihre Klarheit und Aufrichtigkeit berührten mich, und ich freute mich, dass sie die wahren Zusammenhänge wirklich verstanden hatte.

Da sich Feng mit ihrer Entscheidung gut positioniert hatte, wurde sie mit Glück belohnt. Sie war bereits über dreißig und lebte bei ihrer verwitweten Mutter. Ihr Vater war vor mehreren Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Da sie von kleiner Statur war und nach gängigen Maßstäben nicht als attraktiv galt, hatte sie Schwierigkeiten, einen geeigneten Partner zu finden. Das machte ihr schwer zu schaffen, und einige ihrer Kollegen lästerten sogar hinter ihrem Rücken über sie.

Kurz nachdem sie aus der Partei ausgetreten war, verlobte sie sich. Ihr Verlobter stammte aus einer wohlhabenden Familie, war chinesisch-kanadischer Staatsbürger und arbeitete in den Vereinigten Staaten. Feng erzählte mir später, dass es Liebe auf den ersten Blick gewesen sei, als gemeinsame Bekannte sie einander vorgestellt hätten. Die beiden hätten zudem zu ihrer Überraschung festgestellt, dass sie in Peking nahe beieinander wohnten.

Inzwischen lebt Feng in den Vereinigten Staaten. Als sie letztes Jahr nach China kam, trafen wir uns zum Abendessen. Ich legte ihr nahe, eine Aufführung von Shen Yun zu besuchen, wenn sich ihr die Gelegenheit dazu böte. Sie hatte bereits von Shen Yun gehört und wollte sich die Show auf jeden Fall einmal ansehen.

Feng war eine der wenigen Personen, die mit meiner Hilfe ihre Mitgliedschaft bei der KP mit ihrem richtigen Namen quittierte. Bei besagtem Abendessen entschied sich noch eine andere Arbeitskollegin zum Parteiaustritt. Zu diesem Zeitpunkt sah sie sich mit einem ernsten Problem am Arbeitsplatz konfrontiert, und die Personalabteilung bereitete gerade die Auflösung ihres Arbeitsvertrags vor.

Nur wenige Tage, nachdem sie die KPCh verlassen hatte, verzichtete das Unternehmen auf eine Kündigung und wies ihr unerwarteterweise eine andere Position zu. Später entschied sie sich jedoch, freiwillig zu kündigen.

Offizielle Anerkennung am Arbeitsplatz

Yan arbeitete ebenfalls in einer anderen Abteilung, und wir kamen kaum miteinander in Berührung. Gelegentlich sahen wir uns zur Mittagszeit in der Kantine, wo sie oft in meiner Nähe saß. Ich fügte sie auf WeChat als Freundin hinzu. Da sich ein Großteil der Kommunikation in unserem Unternehmen über WeChat abspielte, war es ganz natürlich, auf diese Weise Kontakt zu halten.

Yan war sehr auf ihre Familie fixiert und zeigte wenig Interesse an aktuellen Ereignissen oder anderen Themen. Zunächst übermittelte ich ihr auf WeChat Artikel und Informationen über die Korruption unter KP-Funktionären, soziale Ungerechtigkeit und wichtige Nachrichtenereignisse. Allmählich begann sich ihre Sichtweise zu ändern.

Eines Tages fragte ich sie: „Spürst du irgendeine Veränderung?“ Sie erzählte mir, dass sie viele Dinge nun besser verstehe als vorher. Daraufhin erklärte ich ihr, wie es sich mit Falun Dafa verhält, beschrieb die Unstimmigkeiten bei der sogenannten Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz und andere damit zusammenhängende Themen.

Bei einem gemeinsamen Abendessen riet ich ihr, zum Parteiaustritt. Beim ersten Mal nickte sie nur. Ich erklärte, dass sie es aussprechen müsse. Daraufhin bekräftigte sie ernst: „Ich trete aus!“

Obwohl Yan seit mehr als 20 Jahren in unserer Organisation tätig war, hatte sie keine Festanstellung. Nach ihren eigenen Worten hielten ihre Vorgesetzten nicht viel von ihr.

Kurz nach ihrem Austritt aus der Partei nahm sie an einem hart umkämpften Mitarbeiterbewertungsverfahren teil, durch das die Angestellten den Status eines Festangestellten erlangen konnten. Diese Bewertungen fanden nur alle zwei oder drei Jahre statt, und zahlreiche Mitarbeiter bewarben sich dafür. Zur Überraschung aller wurde Yan ausgewählt, und zwar von allen Bewerbern ihrer Abteilung als Einzige.

Da ich mit Ping, Feng und Yan in Kontakt blieb, wurde ich Zeuge der Manifestation des Segens in ihrem späteren Leben. Meine drei Arbeitskolleginnen, die die Fakten über Dafa verstanden und sich entschieden hatten, den Lügen des Regimes keinen Glauben zu schenken, wurden mit Glück belohnt.