(Minghui.org) Ich lebe in einer armen Bergregion, in der das Reisen schwierig ist. Nachdem eine Studentin an einer neuntägigen Vortragsreihe des Meisters und Begründers von Falun Dafa teilgenommen hatte, stellte sie Falun Dafa in unserem Landkreis vor.
Anfangs war sie die einzige Praktizierende in der Gegend. Ihr Onkel hatte sich zuvor zwei Operationen wegen eines Gehirntumors unterzogen. Sein Arzt erklärte, eine weitere Operation wäre zu riskant. Aus Verzweiflung begann der Onkel, Falun Dafa zu praktizieren, daraufhin verschwand sein Tumor. Dies war eine sensationelle Neuigkeit in unserer Gegend, und Verwandte sowie Nachbarn begannen ebenfalls, Falun Dafa zu praktizieren.
Anderen von Falun Dafa erzählen
Damit wir möglichst viele Menschen mit den Informationen erreichen konnten, fertigten wir ein drei Meter langes Transparent mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“ an. Unter der Führung von jungen Praktizierenden besuchten Praktizierende – von kleinen Kindern bis hin zu über 80-Jährigen – sämtliche umliegende Dörfer, und erzählten den Menschen von Falun Dafa.
Nachdem sie sich unsere Erfahrungsberichte angehört und erfahren hatten, dass die Übungsmethode kostenlos gelehrt wird, zeigten viele Menschen Interesse. Wir suchten uns einen geeigneten Platz und brachten den Leuten die Übungen bei. Manche unterbrachen ihre Arbeit, um mitzulernen, während andere ihre Fenster öffneten, um zuzuschauen. Diese Aktionen waren sehr erfolgreich.
Um noch mehr Menschen mit Dafa vertraut zu machen, begaben wir uns zu einem großen Bauernmarkt und führten dort die Übungen vor. Die Gegend war arm, Fahrräder waren dort kaum anzutreffen, geschweige denn Autos. Das bedeutete, dass wir die Märkte zu Fuß erreichen mussten. Etwa 100 Praktizierende nahmen an den ersten Gruppenübungen teil, und das Bild war beeindruckend. Viele Menschen blieben stehen und schauten zu. Sie freuten sich über die Informationen, die sie von uns erhielten, und einige begannen daraufhin, Falun Dafa zu lernen.
Für den Besuch des am weitesten entfernten Marktes mussten wir rund 45 Kilometer zurücklegen. Wir mussten um 2 Uhr nachts aufbrechen und trafen dort gegen 9 Uhr morgens ein; um 10 Uhr führten wir dann die Übungen vor. Einige Teilnehmer begannen noch vor Ort damit, die Übungsmethode zu erlernen. Nachdem die Veranstaltung beendet war, traten wir den Rückweg an, auch wieder zu Fuß. Aufgrund der langen Wegstrecke hatten einige ältere Praktizierende Schwierigkeiten beim Gehen, doch wir unterstützten und ermutigten uns gegenseitig.
Da wir kein Geld hatten, um uns Essen zu kaufen, hatten wir lediglich Gurken oder Yams von zu Hause mitgenommen. Diese Nahrungsmittel gaben wir den älteren Praktizierenden ab. Als eine junge Praktizierende bemerkte, dass eine ältere Praktizierende Mühe beim Gehen hatte, nahm sie diese auf ihren Rücken und trug sie. Wir wechselten uns beim Tragen der älteren Praktizierenden ab.
Am darauffolgenden Tag begaben wir uns an einen anderen Ort, um Dafa vorzustellen. Wir taten dies mit Freude, da wir uns wünschten, dass auch andere Menschen von dieser Übungsmethode profitieren würden. Ein Praktizierender sagte: „Selbst, wenn nur eine einzige Person Falun Dafa erlernt, war unsere Reise nicht umsonst.“ Anfangs gab es in einigen der von uns besuchten Gebiete lediglich ein oder zwei Praktizierende. Später praktizierten dort jedoch sehr viele Menschen.
Innerhalb eines Jahres war Falun Dafa in sämtlichen Städten und Dörfern des Landkreises weithin bekannt. Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begann, Dafa zu verfolgen, gab es in unserer Region bereits etwa 10.000 Praktizierende. Unser Landkreis verzeichnete die höchste Anzahl an Praktizierenden in der gesamten Provinz.
Nachdem die Verfolgung eingesetzt hatte, reisten wir nach Peking, um uns für Falun Dafa einzusetzen. Wir legten die Strecke zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad zurück. Im Dezember 1999 bestiegen 29 Praktizierende einen Bus und fuhren nach Peking, um dort für Gerechtigkeit für Falun Dafa zu appellieren.
Dorfvorsteher: „Das sind Segnungen des Dafa“
Früher tuschelten die Dorfbewohner oft über Konflikte zwischen Schwiegertöchtern und Schwiegermüttern oder über Streitigkeiten zwischen Ehemännern und ihren Frauen. Nachdem jedoch viele Menschen begonnen hatten, Falun Dafa zu praktizieren, sprachen die Dorfbewohner nun darüber, wie der schlechte Charakter einer Person verschwunden war, nachdem sie mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, oder wie die Krankheit dieser Person geheilt wurde. Einige erzählten, wie harmonisch das Familienleben geworden war, da die Familienmitglieder jetzt die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht befolgten. Alle waren glücklich.
Auch die Dorfvorsteher waren erfreut, denn früher weigerten sich etliche Familien, ihre Abgaben in Form von Getreide zu entrichten. Das war eine Angelegenheit, die den Vorstehern nach eigener Aussage viel Kopfzerbrechen bereitete. Nachdem diese Familien jedoch begonnen hatten, Falun Dafa zu praktizieren, gingen sie mit gutem Beispiel voran, zahlten ihre Abgaben und beglichen sogar jene Schulden, die sie zuvor angehäuft hatten.
Wenn es im Winter schneite, mussten die Vorsteher früher Leute dafür bezahlen, die Straßen zu räumen; manche dieser Helfer beschwerten sich dann, das Entgelt sei zu gering. Nachdem sie jedoch begonnen hatten zu praktizieren, räumten die Menschen die Straßen freiwillig, und ohne auch nur einen Cent dafür zu verlangen. „Das sind Segnungen des Dafa“, bemerkte einer der Vorsteher. „Falls ihr Praktizierenden irgendetwas benötigt, lasst es uns bitte wissen, wir werden euch helfen.“
Dafa veredelte unseren Geist und stärkte unseren Körper. Tagsüber, während unserer Arbeit, verspürten wir große Energie; abends nach dem Abendessen kamen wir dann voller Freude zusammen, um das Fa zu lernen oder gemeinsam die Übungen zu machen. Die Praktizierenden tauschten sich darüber aus, wie sie ihre Xinxing (ihre moralische Gesinnung) inmitten von Konflikten verbessern konnten oder wie der Meister sie beschützt hatte. Wir erlebten unzählige solche beglückenden Geschichten.
Eine besondere Apotheke
Gang und seine Frau Mei führten gemeinsam eine Apotheke im Kreissitz; im Frühjahr 2014 begannen sie, Falun Dafa zu praktizieren. Sie richteten ihr Handeln nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht aus, nahmen Rücksicht auf ihre Mitmenschen und verlangten von ihren Kunden niemals überhöhte Preise.
Ein Mann, der an einer Lungenentzündung erkrankt war, hatte im Jahr 2017 bereits mehr als 10.000 Yuan (etwa 1.300 Euro) für seine Behandlung ausgegeben. Er verbrachte über 20 Tage im Krankenhaus, doch sein Zustand besserte sich nicht. Nachts konnte er nicht schlafen, weil er nicht auf dem Rücken liegen konnte. Als er eines Tages in die Apotheke kam, um Medikamente zu kaufen, riet ihm Gang: „Sagen Sie einfach: ‚Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!‘“ Der Mann gab nur fünf Yuan für Medikamente aus und erholte sich bald wieder. Er war sehr beeindruckt und sagte, Dafa sei außergewöhnlich.
Bei Wei wurde im Jahr 2014 Magenkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Er war erst 56 Jahre alt, und die Familie war am Boden zerstört. Da sich der Krebs bereits auf andere Organe ausgebreitet hatte, hätte eine Operation nichts genützt. Doch seine Familie hatte die Operation bereits bezahlt und dabei ihre gesamten Ersparnisse aufgebraucht.
Selbst nach der Operation konnte Wei immer noch nichts essen. Als er vom städtischen Krankenhaus in das örtliche ländliche Krankenhaus verlegt wurde, sagte der Arzt, er würde kein weiteres Jahr mehr leben. Unter den fünf Patienten mit Magenkrebs, die sich zu jener Zeit im Krankenhaus befanden, war sein Fall der schwerwiegendste; die anderen vier starben. Er hatte schon lange nichts mehr gegessen und hatte keinen Stuhlgang mehr.
Im Sommer 2016 gelang es Wei und seiner Familie, eine Apotheke aufzusuchen. Als Gang sein Leiden sah, erzählte er ihm von Falun Dafa, erklärte ihm, wie die KPCh diese Übungspraxis verunglimpfte, und half ihm dabei, aus der KPCh sowie aus den ihr angeschlossenen Jugendorganisationen auszutreten. Zudem erinnerte er Wei daran, die glückverheißenden Worte aufzusagen.
Gang gab ihm auch Medikamente, verlangte dafür jedoch keinen einzigen Cent. Wei war sehr bewegt und sagte die glückverheißenden Worte fortan immer wieder auf. Als er im Herbst 2019 zu einer Nachuntersuchung ins Krankenhaus kam, war der Arzt sehr verblüfft und fragte, welche Behandlung oder Medikamente er erhalten habe. Wei antwortete, er habe lediglich die glückverheißenden Worte rezitiert; seine Frau bestätigte das. Der Arzt war sehr erstaunt.
Eine Nachbarin erlitt einen Schlaganfall und konnte sich daraufhin nicht mehr selbst versorgen. Als Mei davon erfuhr, nahm das Ehepaar die Frau Anfang Dezember 2017 bei sich zu Hause auf. Mei kümmerte sich Tag und Nacht um sie und half ihr dabei, wieder gesund zu werden. Einige Wochen später hatte die Frau ihre Gesundheit wiedererlangt und kehrte in ihr eigenes Heim zurück. Ihre Familie war sehr gerührt.
Die Reinigung der Gräben
In einem Dorf verliefen auf beiden Seiten einer Straße Gräben. Jahrelang hatte sich niemand um ihre Reinigung gekümmert; sie waren voll mit Erde, Müll und Exkrementen. Wenn es regnete, überflutete diese trübe Brühe die Straße und drang sogar in die nahegelegenen Häuser ein. Die Dorfverwaltung bot 6.000 Yuan (etwa 800 Euro) als Belohnung für diejenigen an, die die Gräben reinigen würden, doch niemand fand sich dazu bereit.
Daraufhin beschlossen mehrere Praktizierende zu helfen, und begannen im Sommer des Jahres 2000 mit der Reinigung der Gräben. Anfangs beteiligten sich fünf Praktizierende an der Arbeit. Als sich herumsprach, was sie taten, schlossen sich ihnen drei weitere Praktizierende aus benachbarten Dörfern an. Die Gruppe bestand aus zwei männlichen und sechs weiblichen Praktizierenden. Um das Familienleben nicht zu beeinträchtigen, arbeiteten sie an den Gräben jeweils gegen 3 Uhr morgens und kehrten erst bei Tagesanbruch nach Hause zurück.
Die Gräben waren einen Meter breit und über einen Meter tief. Einer von ihnen war so tief, dass man von oben nur noch den Kopf einer Person sehen konnte, wenn diese unten im Graben stand. Auf dem offenen Feld gestaltete sich die Arbeit verhältnismäßig einfach; unter den Brücken jedoch war die Reinigung mühsam, da man den Schmutz dort mühsam ausgraben musste. Doch niemand beklagte sich.
Zwei Wochen lang arbeiteten die Praktizierenden auf diese Weise, bis sämtliche Gräben gereinigt waren. Der Dorfvorsteher transportierte den angefallenen Müll mit einem Lastwagen ab; anschließend reinigten die Praktizierenden noch die Straße. Das gesamte Dorf war voller Dankbarkeit. „Falun Dafa ist wahrlich bemerkenswert!“, bemerkte ein Dorfbeamter anerkennend.
In den Wäldern nahe dem Dorf brachen hin und wieder Waldbrände aus. Die Dorfverwaltung bezahlte diejenigen, die bei der Brandbekämpfung halfen. Manche Leute meldeten sich freiwillig, um das Geld zu kassieren, löschten jedoch keinen einzigen Brand. Auch die Dafa-Praktizierenden halfen bei der Brandbekämpfung, verlangten dafür jedoch keinerlei Bezahlung. „Die Dafa-Praktizierenden sind wirklich gute Menschen“, kommentierte ein Dorfbewohner.
Fen, eine Praktizierende aus dem Dorf, brachte eines Tages ihr Kind zur Schule, als sie Geld auf der Erde liegen sah. Sie hob es auf, zählte es durch und stellte fest, dass es sich um 870 Yuan (110 Euro) handelte. Sie wartete einfach an Ort und Stelle. Wenig später traten mehrere Personen aus einem nahegelegenen Geschäft und berichteten, sie hätten Geld verloren. Als Fen sie fragte, um welche Summe es sich handele, stimmte der genannte Betrag exakt mit der von ihr gefundenen Summe überein. Sie gab ihnen das Geld zurück, woraufhin diese ihr zum Dank 100 Yuan anboten. Fen lehnte jedoch ab und erklärte, dass sie Falun Dafa praktiziere. Die Leute waren beeindruckt und sagten, die Praktizierenden seien wahrhaft gute Menschen.
Früher ein Verbrecher
Bin war ein Verbrecher und berüchtigt dafür, sich mit anderen zu prügeln. Nachdem er 1999 begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, richtete er sich nach den Prinzipien des Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – und veränderte sich vollkommen.
Einmal wurden zwei Praktizierende widerrechtlich verhaftet. Aufgrund des starken Schneefalls war es unmöglich, auf der Straße zu fahren. Deswegen ging Bin zu Fuß, um andere Praktizierende davon zu benachrichtigen, und sie zu bitten, mit dem Aussenden aufrichtiger Gedanken zu helfen.
Bin besaß ein Auto und nahm oft Leute mit, ohne Geld von ihnen zu verlangen. Einmal verpasste ein junger Mann seinen Bus; Bin fuhr daraufhin mehr als 25 Kilometer weit, um ihn nach Hause zu bringen. Unterwegs erzählte er dem Mann von Dafa und er verlangte kein Geld für die Fahrt. Ein anderes Mal benötigte eine Frau eine Mitfahrgelegenheit. Bin fuhr etwa 15 Kilometer weit und brachte sie nach Hause ohne Geld zu verlangen. Auch dieser Frau erzählte er von Dafa.
Bin hatte einen älteren Bruder, der geistig behindert war. Die Mutter kümmerte sich um den Bruder, doch als sie 2013 starb, begann Bin, für ihn zu sorgen. Dies tat er zehn Jahre lang, bis der Bruder an den Folgen einer Krankheit verstarb. Verwandte und Dorfbeamte zeigten sich überrascht. „Es ist schwer vorstellbar, dass sich ein ehemaliger Verbrecher so dramatisch verändern kann“, sagte einer von ihnen.
„Ich werde dir helfen, Materialien zu verteilen“
Im Laufe der Jahre gaben wir unser Bestes, um den Menschen zu helfen, die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung zu erfahren. Im Laufe von 15 Monaten verteilten wir an jeden Haushalt ein Exemplar der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei.
Wir halfen auch in einem benachbarten Landkreis aus. Liang begab sich im Oktober 2022 dorthin, um in einem Dorf Informationsmaterialien zu verteilen. Ein Mann mittleren Alters, der gerade durch eine Gasse ging, fragte: „Was machen Sie hier?“ – „Ich habe ein wichtiges Buch für Sie“, antwortete Liang. Der Mann holte sein Handy hervor und wollte die Polizei rufen, doch Liang sagte: „Sie sind ein guter Mensch. Bitte tun Sie das nicht!“
Während sie sich unterhielten, kamen zwei Männer vorbei, die gerade eine Partie Mahjong beendet hatten und auf dem Heimweg waren. „Worum geht es hier?“, erkundigte sich einer von ihnen. „Ein Falun-Dafa-Praktizierender verteilt hier Materialien“, antwortetet der Mann mittleren Alters. „Das geht mich nichts an“, wehrte einer der Mahjong-Spieler ab und beide gingen davon.
Liang erzählte dem Mann von seinen persönlichen Erfahrungen beim Praktizieren von Falun Dafa. Unter anderem auch, wie sich seine Gesundheit und seine Moral verbessert hatten. Außerdem erwähnte er, wie die KPCh die Menschen täuscht.
Nach einer Weile kamen die beiden Mahjong-Spieler zurück. „Haben Sie Flugblätter dabei? Wir haben gerade gehört, was Sie gesagt haben, und möchten gerne etwas darüber lesen“, sagte einer von ihnen. Auch der Mann mittleren Alters änderte seine Einstellung. „Sie haben recht. Falun Dafa ist gut. Ich werde Ihnen helfen, die Materialien zu verteilen. Ihr Praktizierenden seid doch die Besten!“
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