(Minghui.org) Im Jahr 2002 habe ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen. Wenn ich auf meinen Kultivierungsweg zurückblicke – von der Zeit, in der ich Entbehrungen und Tränen ertragen musste, über das gelassene Aushalten von Widrigkeiten bis hin zum endgültigen Loslassen von Groll und Hass – erkenne ich, dass jeder Schritt mit der barmherzigen Anleitung meines Meisters verbunden war. Ich möchte einige meiner Erfahrungen mit meinen Mitpraktizierenden teilen, in der Hoffnung, dass sie darin Ermutigung und Kraft finden.
Ein Leben voller Entbehrungen
Ich wurde in den 1960er Jahren geboren und hatte schon von klein auf mit schlechter Gesundheit zu kämpfen. Selbst in der Hitze des Sommers trug ich dicke Hosen, um mich warm zu halten. Nach meiner Heirat wurde das Leben noch schwieriger. Mein Mann, der älteste Sohn einer großen Familie, hatte zwei jüngere Schwestern und zwei jüngere Brüder. Wir lebten in Armut. Als unser Sohn geboren wurde, forderte meine Schwiegermutter uns auf, auszuziehen. Doch das Geld, das mein Mann verdiente, wurde weiterhin von ihr verwaltet. Da ich kein eigenes Geld hatte, ließ ich mein Kind von meiner Mutter betreuen, während ich in einem nahegelegenen Dorf Teppiche webte.
Mein Mann hatte ein unberechenbares Temperament. Wir stritten uns häufig, und oft warf er mit Gegenständen um sich oder schlug mich manchmal sogar. Ich fühlte mich zutiefst ungerecht behandelt und war voller Groll. Meine Gesundheit verschlechterte sich weiter. Ich litt an Gallenblasenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und chronischen Erkältungen. Trotz verschiedener Behandlungsmethoden, darunter chinesische und westliche Medizin, Akupunktur, Volksheilmittel, Qigong und Gebete im Tempel, heilten meine Krankheiten nicht, stattdessen kamen später noch Schlafstörungen hinzu. Ich war auf Tabletten angewiesen, um den Tag zu überstehen, und weinte oft vor Verzweiflung. Nachdem unsere Tochter geboren wurde, hoffte ich, mein Mann würde sich ändern. Doch stattdessen hatte er eine Affäre und kam oft nicht nach Hause.
Neue Hoffnung im Leben durch das Praktizieren von Falun Dafa
Der Mai 2002 markierte einen Wendepunkt in meinem Leben. Während der Schulferien meines Kindes besuchte ich meine Schwester. Ihr Schwiegervater praktizierte Falun Dafa. Er sagte zu mir: „Das Praktizieren von Falun Dafa kann Krankheiten heilen und die Gesundheit verbessern. Viele Menschen haben sich dadurch erholt. Du sollst es einmal ausprobieren.“ Meine Schwester hatte gerade erst mit dem Praktizieren begonnen, und so lernte ich gemeinsam mit ihr die fünf Falun-Dafa-Übungen – in der Hoffnung, meine Gesundheit zu verbessern. Zu dieser Zeit war die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas besonders brutal, und es war schwierig, Dafa-Bücher oder die Übungsmusik zu bekommen.
Nach meiner Rückkehr nach Hause praktizierte ich jeden Tag fleißig im Verborgenen. In jenem Herbst erfuhr ich bemerkenswerte Veränderungen. Ich erkältete mich nicht, meine Beine schmerzten nicht mehr, und ich musste keine dicken Hosen mehr anziehen. Später brachte mir meine Schwester das Buch Zhuan Falun. Beim Lesen des Buches wurde mir klar, dass der Meister mich vollständig geheilt hatte. Ich war zutiefst dankbar für die neu gewonnene Gesundheit und Klarheit.
Bald knüpfte ich Kontakte zu Mitpraktizierenden aus einem naheliegenden Dorf und lieh mir einige Fa-Erklärungen des Meisters aus und erhielt auch die Übungsmusik. Gelegentlich gaben sie mir Informationsmaterialien zur Aufklärung der wahren Umstände, die ich nachts an den Haustüren der Menschen verteilte. Aus Angst vor der Reaktion meines Mannes hielt ich meine Kultivierung geheim. Wenn er gelegentlich Nachhause kam und ein Dafa-Buch sah, versuchte er, es zu zerreißen. Ich sagte ihm, es gehöre jemand anderem, und er forderte mich auf, sie zurückzugeben. Ich tat nur so, als würde ich ihm gehorchen, doch nachdem er gegangen war, lernte ich weiter.
Schließlich zeugte mein Mann ein Kind mit einer anderen Frau und verlangte die Scheidung. Als unser Sohn ihn nach dem Grund fragte, schlug er ihn. Angesichts seiner Entschlossenheit willigte ich in die Scheidung ein. Er überließ mir unsere beiden Kinder, um eine neue Familie zu gründen.
Kultivierung durch das Auswendiglernen des Fa
Nach der Scheidung hatte ich endlich ein friedliches Umfeld für die Kultivierung. Mitpraktizierende halfen mir, alle Schriften des Meisters zu beschaffen, und ich vertiefte mich in das Auswendiglernen des Fa. Ich schrieb das Zhuan Falun dreimal ab. Durch das Lernen des Fa erkannte ich den wahren Sinn des Lebens: zur eigenen ursprünglichen Natur zurückzukehren und die Mission der Rettung der Lebewesen zu erfüllen.
Die Lehre des Meisters half mir, den Groll gegenüber meinem Ex-Mann und seiner Familie abzulegen. Stattdessen konzentrierte ich mich darauf, sie zu erretten. Ich brachte den Großeltern der Kinder Milch und Konserven sowie Informationsmaterialien über Falun Dafa und der Verfolgung. Sie waren aufgeschlossen und dankbar. Der Großvater sagte sogar: „Ich werde diese nach dem Lesen nicht wegwerfen. Ich werde sie am Straßenrand auslegen, damit andere sie sehen können.“
Ihr Verständnis berührte mich und so half ich ihnen, aus der Partei auszutreten. Später half ich auch den Familien der Tante und des Onkels der Kinder dabei, die drei Austritte zu vollziehen. An Feiertagen schickte ich meine Kinder mit jeweils 100 Yuan (etwa 12 Euro) zu ihren Großeltern.
Je mehr ich mich in das Fa-Lernen vertiefte, desto mehr schwand meine Angst. Ich begann, Broschüren und Kalender an die Menschen im ganzen Dorf zu verteilen. Im Jahr 2017 wurde im Zuge der Verfolgung unsere lokale Materialproduktionsstätte zerstört. Da mein Umfeld relativ sicher blieb, richtete ich eine kleine Produktionsstätte bei mir zu Hause ein, um Materialien herzustellen und andere Praktizierende zu unterstützen. Unter dem Schutz des Meisters betreibe ich diese bis heute noch reibungslos.
Meinem Ex-Mann und seiner Familie helfen, Falun Dafa zu verstehen
Nachdem der Meister den Artikel Warum gibt es die Menschheit? (20.01.2023) veröffentlicht hatte, fühlte ich mich dazu bewegt, meinem Ex-Mann und seiner Frau zu helfen, Falun Dafa zu verstehen. Ich brachte einige Schriften des Meisters und Informationen über die Verfolgung in sein Geschäft, wo nur er und seine kleine Tochter anwesend waren. Er war überrascht und freute sich, mich zu sehen. Ich erklärte ihm mein Anliegen, er zeigte sich aufgeschlossen. Er erzählte mir, dass ihm bereits jemand die Fakten über Falun Dafa erklärt habe und dass er schon aus der Partei ausgetreten sei. Er sagte, er werde die Informationsmaterialien sorgfältig lesen. Bevor ich ging, bestand er darauf, mir 500 Yuan (etwa 63 Euro) zu geben. Ich konnte es nicht ablehnen, so nahm ich das Geld an und verwendete es für den Druck weiterer Informationsmaterialien.
Am nächsten Tag rief er erneut an. Ich sagte ihm: „Bitte ruf mich nicht mehr an und gib mir kein Geld mehr. Wenn du mehr Informationsmaterialien zur Aufklärung über die wahren Umstände von Falun Dafa willst, bringe ich sie dir.“ Ein paar Tage später kehrte ich mit einem USB-Stick und weiteren Flyern zurück. Seine Frau war ebenfalls da. Sie war zuvor bereits aus der Partei ausgetreten, aber damals hatte ich ihr Falun Dafa mit meinen starken Anhaftungen erklärt. Diesmal sprach ich mit einer ruhigen und aufrichtigen Geisteshaltung und bat sie, die Informationen sorgfältig zu lesen. Ich erzählte ihnen, dass Falun Dafa mir geholfen hatte, mein Groll loszulassen sowie meinen Körper und Geist zu heilen. Sie spürten meine Aufrichtigkeit und behandelten mich höflich. Als ich ging, sagten sie mir herzlich, ich solle sie besuchen, wann immer ich Zeit hätte.
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