(Minghui.org) Eine 63-jährige Frau aus der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei starb am 11. Juni 2026 in Polizeigewahrsam – weniger als 24 Stunden, nachdem sie wegen Praktizierens von Falun Dafa festgenommen worden war.

Hu Shangxiu, die im Büro des Unterbezirks Sandian im Bezirk Xinzhou arbeitete, wurde am 10. Juni 2026 gegen 14 Uhr in ihrer Wohnung festgenommen, nachdem Beamte der Polizeiwache Zhucheng eingedrungen waren und ihre Wohnung durchsucht hatten. Zum Zeitpunkt der Festnahme befand sich keiner aus Hus Familie zu Hause.

Anstatt Hu zu einer Polizeiwache oder in eine Haftanstalt zu bringen, verschleppte die Polizei sie an einen geheimen Ort, um sie dort zu verhören. Während dieser Zeit trank sie zweimal Wasser und benutzte zweimal die Toilette. Gegen 4 Uhr morgens erkrankte sie plötzlich schwer. Die Polizei unternahm keine Wiederbelebungsversuche und brachte sie auch nicht ins Krankenhaus. Kurz darauf verstarb sie.

Vor ihrer Festnahme war Hu bei bester Gesundheit gewesen und hatte keine Vorerkrankungen gehabt. Ihre Familie macht die Behörden für ihren Tod verantwortlich. Ihr Leichnam wird derzeit in einem Bestattungsinstitut aufbewahrt, während die Familie entschlossen ist, Gerechtigkeit für sie zu erlangen.

Vonseiten der Polizei heißt es, man habe sechs weitere Praktizierende wegen „Werbung“ für Falun Dafa auf dem Frischmarkt Zhanglin festgenommen. Einer von ihnen habe Hu angeblich als Organisatorin „identifiziert“. Die Polizei macht jedoch keine näheren Angaben zu den anderen Praktizierenden und Minghui.org hat deren Festnahme nicht bestätigt. Da es in China kein Gesetz gibt, das Falun Dafa unter Strafe stellt, hätte Hu selbst dann nicht festgenommen werden dürfen, wenn sie andere tatsächlich dazu veranlasst hätte, für Falun Dafa zu werben.