(Minghui.org) Meister Li hat im Fa sehr deutlich erklärt, dass die Prinzipien der menschlichen Welt den Prinzipien des Universums entgegengesetzt sind. Mit anderen Worten: Für Kultivierende sind die unangenehmen Dinge, denen wir in dieser Welt begegnen, eigentlich gute Dinge. Das ist der Unterschied zwischen Menschen und göttlichen Wesen. Oftmals gelang es mir jedoch nicht, dies auf einer höheren Ebene zu verstehen, und ich betrachtete schlechte Dinge als wirklich schlecht. Infolgedessen war ich frustriert, wenn ich Prüfungen bekam. Ich war nicht nur unfähig, sie reibungslos zu bestehen, sondern die Schwierigkeiten wurden auch größer und schwerer zu überwinden.

Als ich eines Tages das Fa lernte, öffnete die Barmherzigkeit des Meisters plötzlich das lange verschlossene Fenster in meinem Herzen. Ich verstand endlich, dass alles, was ich während fast dreißig Jahren Kultivierung erlebt hatte, einschließlich jeder Prüfung, der ich mich stellen musste, nur ein sehr kleiner Teil dessen war, was ich ertragen sollte, nachdem der Meister bereits so viel für mich ertragen hatte. Immer, wenn ich an die Grenze dessen gelangte, was ich ertragen konnte, benutzte der Meister verschiedene Wege, um mich zu erleuchten, damit ich es verstehen und mich verbessern konnte. Während ich den Menschen die wahren Umstände über die Verfolgung erklärte, wachte der Meister über mich und ermöglichte es mir, sicher und stetig dorthin zu gelangen, wo ich heute bin. All das Leid und die Not, die ich während der Prüfungen durch Krankheitskarma ertrug, war in Wirklichkeit der Meister, der die karmischen Schulden ausglich, die ich auf verschiedenen Ebenen hatte. All diese scheinbar schlechten Dinge in der menschlichen Welt waren aus der Perspektive eines Kultivierenden in Wirklichkeit gute Dinge. Meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister kommt aus tiefstem Herzen und lässt sich nicht in Worte fassen.

Mir wurde auch bewusst, wie glücklich und geehrt ich mich schätzen kann, in diesem Leben ein Falun Dafa-Praktizierender zu sein. Dem Meister in die menschliche Welt folgen zu können, um andere und mich selbst zu retten, Karma durch Leiden zu beseitigen und Schulden zu begleichen, bedeutet, das zurückzuzahlen, was ich schulde. Ich bin mit karmischen Schulden belastet – wie könnte ich also in den Himmel zurückkehren und ein göttliches Wesen werden, wenn ich nicht für meine Sünden bezahle?

Der Meister hilft mir, sie zu beseitigen, während der Teil, den ich persönlich beseitige, nur ein winziger Bruchteil ist – nur das, was ich ertragen kann. Schulden zu begleichen ist ein himmlisches Prinzip und entspricht den Gesetzen des Universums. Ein Kultivierender muss Entbehrungen ertragen. Der Meister lehrt uns, Leiden als Freude zu betrachten, und er führt uns geduldig und barmherzig durch die Kultivierung. Darüber hinaus hat der barmherzige Meister bereits so viele Entbehrungen für uns ertragen und gelöst, sodass nur noch ein winziger Teil für uns übrigbleibt, den wir ertragen müssen. Ich erinnere mich nun daran: Leiden ist nichts Schlechtes und alle schlechten Dinge sind in Wirklichkeit gute Dinge.

Ob man Entbehrungen ertragen kann und ob man sie mit fröhlichem Herzen erträgt, zeigt, ob man wirklich hundertprozentig an den Meister und das Fa glaubt. Es ist auch die Trennlinie zwischen wahrer Kultivierung und falscher Kultivierung. Endlich verstehe ich, wie ich mich kultivieren und verhalten soll.

Bitte weist mich gütig darauf hin, falls in meinem Verständnis etwas Unangemessenes enthalten ist.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.