(Minghui.org) Ich bin ein junger Falun-Dafa-Praktizierender. Wiederholt habe ich versucht, meine Handysucht zu überwinden, doch meine Abhängigkeit war sehr stark. Ich unternahm mehrere Entzugsversuche, aber es gelang mir nicht. Im vergangenen Jahr hatte ich einen Traum. Er war kurz, aber bemerkenswert real.
In meinem Traum stand ich in einem offenen Korridor und blickte nach oben. Der Himmel war hell. In der Ferne zogen träge weiße Wolken vorüber. Plötzlich verdunkelten sich die Wolken, sodass sich der gesamte Himmel innerhalb eines Augenblicks schwarz färbte. Er schien auf mich herabzustürzen – so, als würde er im nächsten Augenblick das Gebäude unter sich zermalmen.
Ich spürte, dass sich die Welt um mich drehte. Dann wurde ich von einer Angst überwältigt, die so real und lebendig war, dass ich mich hilflos an die Wand lehnte und auf die Knie sank. Genau in diesem Moment erinnerte ich mich an die heiligen Worte: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Ich rief diese Worte aus voller Kehle. Genau in dem Augenblick, als ich „Falun Dafa ist gut“ wiederholt rief, wachte ich auf.
Das Erste, woran ich dachte, war ein Handyspiel. Ich war in den vorangegangenen Tagen davon völlig besessen gewesen. Da ich jedoch starrköpfig blieb und nicht bereit war, davon abzulassen, nutzte Meister Li einen Traum, um mich zu erleuchten – woraufhin ich das Spiel umgehend deinstallierte.
Weil sich dieser Traum so real angefühlt hatte, zitterte ich noch tagelang danach vor anhaltender Angst. Sobald ich mich wieder beruhigt hatte, begann ich, nach innen zu schauen. Was das Thema des Spielens betraf – etwas, gegen das ich wiederholt angekämpft hatte –, erkannte ich, dass es jenseits der oberflächlichen Anhaftung an gewöhnliche weltliche Dinge zwei unmittelbar zugrundeliegende Ursachen gab: Die eine war mein Streben nach Bequemlichkeit und die zweite ein Wunschdenken, das heißt, der Glaube, dass noch immer genügend Zeit bliebe, um jenen Dingen nachzugehen, die mir Freude bereiteten, da das endgültige Ende ja noch nicht eingetreten war.
Die Sucht war ein ernstes Anzeichen dafür, dass ich mich nicht wahrhaftig kultivierte. Andere Praktizierende, die mit der Fa-Berichtigung Schritt halten, haben das Gefühl, dass die Zeit nicht ausreicht – sie haben nicht die Muße, sich den Dingen hinzugeben, die gewöhnliche Menschen anstreben.
Nach weiterem Nachdenken erkannte ich, dass mein grundlegendes Defizit darin bestand, das Fa nicht tiefgründig genug zu lernen. Wenn ich nicht vom Fa erfüllt bin, werde ich anfällig für negative Einflüsse; das trübt meinen Verstand und vernebelt meinen Blick. Die Zeit, die uns für die Kultivierung verbleibt, wurde vom Meister durch seine immense Geduld für uns gesichert. Sie ist dazu bestimmt, dass wir uns schnell und gut kultivieren und Lebewesen erretten – nicht dazu, dass wir sie verschwenden oder uns dem Genuss hingeben.
In letzter Zeit habe ich meine Zeit bestmöglich genutzt, indem ich das Buch Zhuan Falun sowie die Fa-Erklärungen des Meisters gelesen habe. Ich spüre, dass meine Gedanken immer klarer geworden sind. Wenn ich mir nun Handyspiele ansehe, empfinde ich sie als völlig uninteressant. Wenn ich bei der Arbeit auf Störungen stoße, bin ich in der Lage, diese aus der Perspektive des Fa zu verstehen. Obwohl ich mich bisweilen immer noch ängstlich fühle, habe ich festgestellt: Solange ich die Dinge vom Fa her betrachte, offenbart sich die wahre Situation, und mein Verständnis vertieft sich stetig.
Ich schreibe hier meine Schwäche auf, um mich selbst zu motivieren. Zudem wollte ich es mit anderen Praktizierenden teilen, die meine frühere Besessenheit von Handyspielen teilten. Ich wollte ihnen als warnendes Beispiel dienen und weil mein Mangel an Entschlossenheit den Meister belastet hat. Von nun an werde ich das Fa fleißig lernen, mehr Menschen erretten und dem Meister nach Hause folgen. Ich bin ihm zutiefst dankbar für seine Barmherzigkeit.
Dies ist mein Verständnis auf meinem derzeitigen Stand. Bitte weist mich freundlich auf etwaige Unstimmigkeiten hin.
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