(Minghui.org) Ich lebe auf dem Land und begann im Jahr 1998, Falun Dafa zu praktizieren. Früher war ich sehr ichbezogen, doch nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, stellte ich andere an die erste Stelle. Ich bin dem Meister für die barmherzige Errettung auf ewig dankbar.

An einem Dezemberabend des vergangenen Jahres erhielt ich einen Anruf. Eine Dorfbewohnerin, die ich kannte, erzählte mir, dass die Frau des alten Wang – Xiao Bi – an einem Hirntumor erkrankt sei und sich ihr Zustand verschlechtere. Sie war 58 Jahre alt und befand sich in einem vegetativen Zustand. Der alte Wang war ein Arbeitskollege der Dorfbewohnerin aus dem örtlichen Gewerbepark. Das Ehepaar hatte zwar eine Pflegekraft, doch diese hatte gekündigt. Sie baten die Dorfbewohnerin, ihnen bei der Suche nach einer neuen Pflegekraft behilflich zu sein, und dabei fiel ihr mein Name ein.

Die Dorfbewohnerin sagte zu mir: „Sie wohnen etwa fünf Kilometer von deinem Haus entfernt, und die Arbeit ist gar nicht so schwer. Du musst lediglich ihren Körper hin und wieder umdrehen, ihre verschmutzten Windeln wechseln, ihr drei Mahlzeiten am Tag geben, ihr zweimal täglich Obst reichen und sie regelmäßig waschen. Ich gebe dir ihre Telefonnummer, dann kannst du sie anrufen.“

Sofort sagte ich: „Auf keinen Fall!“ Die Dorfbewohnerin wusste, dass ich vor sechs Monaten in einen schweren Autounfall verwickelt gewesen war, mich noch nicht vollständig erholt hatte und die Arbeit wahrscheinlich nicht würde bewältigen können. Später dachte ich mir jedoch, dass ihr Anruf kein Zufall war – daher konnte ich mich genauso gut darauf einlassen.

Vier Tage später rief mich der alte Wang an, und ich stimmte ohne Zögern zu. Mein Mann erhob Einspruch: „Deine Beine schmerzen immer noch, wenn du auch nur ein paar Pfund hebst. Bist du stark genug, um sie zu bewegen?“

Ich antwortete: „Mach dir keine Sorgen. Da der Meister es so eingerichtet hat, dass ich mich um sie kümmere, bin ich mir sicher, dass ich das bewältigen kann.“

Am nächsten Tag kam der alte Wang zu mir nach Hause und holte mich ab. Im Auto sagte ich zu ihm: „Ich kann nur neun Tage bei dir bleiben, denn ich möchte, dass deine Frau sich die Aufnahmen der Vorträge des Meisters anhört – einen Vortrag pro Tag. Es könnte Gutes geschehen, wenn sie eine Schicksalsverbindung hat.“ Ich erzählte ihm von Dafa und der Verfolgung, und er trat freudig aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sowie den ihr angeschlossenen Organisationen aus.

Das Zuhause des alten Wang war ein kleines Drei-Zimmer-Haus mit einem altmodischen Ziegeldach. An der Vorderseite des Hauses war ein Schuppen aus Kunststoffplanen angebaut, der voller Kleidung hing, die an einer Wäscheleine baumelte. Der Ort war unbeschreiblich schmutzig.

Das Ehepaar wohnte im östlichen Zimmer, und das westliche Zimmer war für die Pflegekraft bestimmt. Xiao Bi schlief auf dem Kang (einem beheizbaren Ziegelbett), umgeben von einem Haufen Kleidung. Xiao Bis Schwester und eine Nachbarin befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Zimmer. Die Pflegekraft schnappte sich ihre Tasche und ging hinaus, sobald sie mich erblickte. Ich erzählte ihr rasch von Dafa und der Verfolgung und half ihr dabei, aus der KPCh auszutreten.

Ich schaltete das Audiogerät ein und spielte Xiao Bi die Aufnahmen der Vorträge des Meisters vor. Ich bat die beiden Frauen, das Zimmer zu verlassen, und klärte sie über die wahren Umstände auf. Anschließend putzte ich die Küche und faltete die verstreuten Kleidungsstücke im östlichen Zimmer zusammen. Ich sortierte die Kleidung und räumte sie weg.

Das östliche Zimmer verfügte über eine Heizung, während das westliche Zimmer mit Holz beheizt wurde. Nachdem ich jeden Morgen um sechs Uhr aufrichtige Gedanken ausgesendet hatte, machte ich Feuer, stellte einen großen Topf auf den Herd und begann zu kochen. Abgesehen vom Fa-Lernen, dem Praktizieren der Übungen und dem Aussenden aufrichtiger Gedanken verbrachte ich täglich mehr als zehn Stunden damit, ununterbrochen zu arbeiten. Allein Xiao Bi das Essen zu reichen, nahm 50 Minuten in Anspruch.

In viereinhalb Tagen putzte ich das Haus und räumte auf, während Xiao Bi sich fünf Vorträge des Meisters anhörte. Oft schauten Xiao Bis Schwester und die Nachbarin vorbei und sahen, dass ich das Haus in makellosem Zustand hielt. Ihnen fiel auf, dass der Schrank voller Speisen war: gedämpfte Brötchen, Teigtaschen, Fisch, Sülze, Pfannengerichte und sogar gebratene Aubergine.

Die Frauen fragten, ob ich das Essen zubereitet hätte, und ich sagte: „Der alte Wang mag Sülze, deshalb habe ich ihm eine große Schüssel davon gemacht.“

Sie sagten: „Die frühere Pflegekraft kochte dreimal am Tag einfachen Reis mit zwei Beilagen – und das war’s. Zwei Monate lang haben wir immer dasselbe gegessen, und das Haus war unordentlich. Seit deiner Ankunft hat dieser Ort eine völlige Verwandlung durchgemacht, und Xiao Bi geht es von Tag zu Tag besser.“

Ich sagte: „Das Paar hat gestern Abend die ganze Nacht hindurch geplaudert. Als ich hier ankam, konnte Xiao Bi nur gelegentlich ein Wort hervorbringen – und selbst das war ein Kampf.“

Xiao Bi teilte ihre Fortschritte fröhlich ihrem Schwiegersohn, ihrem Bruder und ihrem ältesten Neffen mit, als diese sie besuchten. Ich erzählte ihnen, wie wunderbar Dafa ist, und schließlich traten sie aus der KPCh aus.

Als Xiao Bis ältester Neffe hörte, dass ich eine neue Betreuerin gefunden hatte und kurz vor dem Abschied stand, sagte er: „Tante, bitte geh nicht! Wir können uns wegen der Bezahlung einigen – was immer du sagst, ist in Ordnung. Nenn‘ einfach deine Bedingungen, und ich werde allem zustimmen.“

Ich antwortete: „Es geht nicht ums Geld. Um Geld zu verdienen, bin ich nicht hierhergekommen. Ich bin hierhergekommen, damit deine Tante die Vorträge des Meisters hören kann. Meine Aufgabe ist nun erfüllt. Deiner Tante geht es von Tag zu Tag besser, und ich habe noch eine Mission zu erfüllen.“

Xiao Bis Neffe wollte aufrichtig, dass ich blieb; und so sagte ich: „Gut, ich bleibe noch neun Tage, damit deine Tante die Vorträge des Meisters noch ein letztes Mal hören kann.“

Als ich Xiao Bis ältestem Neffen zum ersten Mal die wahren Umstände erklärte, sagte er: „Ich glaube nicht, was du gesagt hast. Ich bin Parteimitglied.“

Ich sagte: „Sieh dir deine Tante an. Sie konnte vorher weder sprechen noch sich im Bett umdrehen oder ihre Gliedmaßen bewegen. Nachdem sie den Vorträgen des Meisters zugehört hatte, war sie schon nach wenigen Tagen in der Lage zu sprechen und sich aufzusetzen. Am zweiten Tag verbrachte sie 50 Minuten auf der Toilette und schied kleine, schwarze Substanzen aus.“

Ich fuhr fort: „Als ich ihr eines Tages beim Aufräumen half, streckte sie mir die Hand hin und gab mir „High Five“ – und dabei ertönte ein lautes Geräusch. Ich sagte zu deiner Tante: ‚Wir haben eine Schicksalsverbindung. Vielleicht wollte der Meister, dass ich dir helfe.‘ Sie war überglücklich und schlug erneut bei mir ein, und es war wieder genauso laut. Mir stiegen Tränen in die Augen.“

Daraufhin erzählte ich ihm meine Geschichte: „Weißt du was? Vor einiger Zeit hatte ich einen schweren Autounfall und verlor dabei das Bewusstsein. Es war der Meister, der mich gerettet hat. Als ich wieder zu mir kam, verspürte ich unerträgliche Schmerzen im ganzen Körper und in den Beinen; doch ich ging nicht ins Krankenhaus. Stattdessen ging ich nach Hause, lernte das Fa, praktizierte die Übungen – und ich fühlte mich besser. Mittlerweile sind sieben Monate vergangen, und ich bin noch immer nicht vollständig genesen. Ich kann meine Beine nach wie vor nicht beugen. Bevor ich Dafa praktizierte, litt ich unter zahlreichen Krankheiten, darunter angeborene Herzrhythmusstörungen, gynäkologische Beschwerden, Gallenblasenentzündung, Magenprobleme, Migräne sowie Knochensporne an Lenden- und Halswirbelsäule. All diese Krankheiten verschwanden, nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren. Ist das nicht einfach unglaublich?

Es gibt da etwas noch Unglaublicheres. Mein älterer Bruder hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs und schien sich wieder erholt zu haben, nachdem er 200.000 Yuan (ca. 26.000 Euro) für medizinische Behandlungen ausgegeben hatte. Ein Jahr später bat mich meine Schwägerin, meinen älteren Bruder aufzusuchen. Sie sagte: „Deinem Bruder geht es nicht gut. Früher hat er jeden Tag nach dem Essen Mah-jongg gespielt. Seit sechs Tagen hat er nichts mehr gegessen, und der Geruch von Fett verursacht ihm Übelkeit. Er liegt auf dem Kang und kann nicht mehr gehen.

Ich schnappte mir das Audiogerät mit den Vorträgen des Meisters und ging zu meinem Bruder. ‚Möchtest du dir die Vorträge des Meisters anhören?, fragte ich ihn. Er stimmte zu, und ich ließ ihn einen Vortrag anhören.

Am nächsten Nachmittag ging ich zu ihm nach Hause, und meine Schwägerin sagte: ‚Deinem Bruder geht es heute besser. Zum Mittagessen hat er einen großen Teller grüne Bohnen und eine Schüssel Reis gegessen.‘ Tag für Tag ging es ihm besser. Mein Bruder, seine Frau und seine Schwägerin begannen, Falun Dafa zu praktizieren, nachdem sie seine unglaubliche Erfahrung miterlebt hatten. Das alles sind wahre Geschichten, die sich in meinem Umfeld ereignet haben.“

Ich drängte Xiao Bis Neffen: „Du solltest aus der Partei austreten. Du kannst weiterhin ganz normal arbeiten, solange du die Wahrheit kennst.“ Während ich ihn hinausbegleitete, sagte ich: „Ich sage dir das zu deinem eigenen Besten, weil ich möchte, dass du in Sicherheit bist. Füge den Namen ‚Ping An‘ (Frieden) deinem Nachnamen hinzu, und ich kann dir helfen, aus der Partei auszutreten.“ Er war einverstanden.

Eines Tages bereitete ich für Xiao Bi Klößchen zu und legte ihr – da ich wenig Zeit hatte – ein paar Trauben in eine Schüssel, ohne sie zu schälen. Ich schnitt ein paar Birnenstücke zurecht, pflückte ein Dutzend Erdbeeren und legte alles neben Xiao Bis Kopfkissen. Später bemerkte ich, dass sie die Trauben selbst geschält hatte – und das ziemlich gründlich.

Am nächsten Morgen erzählte mir der alte Wang, dass Xiao Bi auf der linken Seite viele aufgeplatzte Blasen habe. Der Arzt kam vorbei und ich fragte: „Was ist hier los? Ist der Kang zu heiß? Oder habe ich sie nicht rechtzeitig umgedreht?“

Der Arzt antwortete: „Weder noch. Sie durchläuft wahrscheinlich gerade eine Entgiftung.“ Der Arzt trug etwas Salbe auf, und Xiao Bi schrie vor Schmerz auf. Der Arzt war überrascht und erfreut zugleich und sagte: „Du kannst jetzt Schmerz empfinden. Dein Gefühl ist zurück!“

Ich sagte: „Sie kann sogar Trauben selbst schälen. Ihre Hände funktionieren einwandfrei.“

Der Arzt glaubte mir nicht, als ich ihm zum ersten Mal von Dafa erzählte. Doch nachdem er Xiao Bis Veränderungen gesehen hatte, sagte er: „Dieser Ort ist jetzt sauber und ordentlich – so war es nicht, bevor Xiao Bi erkrankte. Falun Dafa scheint etwas Gutes zu sein. Ich sollte aus der KPCh austreten.“

Ich begleitete den Arzt zum Tor und sagte zu ihm: „Sie können Ihrem Nachnamen ein Pseudonym hinzufügen, dann kann ich Ihnen helfen, aus der Partei auszutreten.“ Er willigte ein.

Eines Nachmittags las ich Xiao Bi die Vorträge des Meisters „Warum gibt es die Menschheit?“ und „In kritischen Momenten wird das Herz geprüft“ vor. Ihre Schwester kam herein und war überrascht zu sehen, dass Xiao Bi aufrecht sitzen konnte. Ich sagte: „Sie sitzt nun schon seit über einer Stunde aufrecht und weiß, wann sie auf die Toilette gehen muss.“

Ihre Schwester sagte: „Ich hoffe, du hörst nicht auf. Du kannst morgens auf den Markt gehen und mit den Leuten über Falun Dafa sprechen, und ich kümmere mich um Xiao Bi, solange du fort bist. Mittags kannst du dann zurückkommen, um dich um Xiao Bi zu kümmern.“

Ich antwortete: „Ich habe bereits eine Pflegekraft gefunden, und sie wird am 20. Januar hier sein. Ich werde Xiao Bi besuchen, wenn ich Zeit habe.“

Meine Beine waren vollständig geheilt, als ich nach Hause zurückkehrte.