(Minghui.org) Im Jahr 2003 zogen wir in ein neues, über 1.000 Quadratmeter großes Haus. Ich wohnte im ersten Stock. An der Ostseite des Hauses gab es eine Tür, durch die Falun-Dafa-Praktizierende ein- und ausgehen konnten. Ein halbes Jahr nach meinem Einzug geschah etwas Wunderbares. Ich sah den Fashen (Gebotskörper) des Meisters. Er trug einen Anzug, so wie auf seinem Porträt im Zhuan Falun.

Ich kam gerade vom Lebensmitteleinkauf nach Hause. Ich öffnete die Tür im Erdgeschoss und erschrak, als ich den Meister in einem blauen Anzug sah. Ich sagte: „Bitte gehen Sie nach oben.“ Doch der Meister forderte mich auf, zuerst hinaufzugehen.

Ich ging nach oben und der Meister war bereits in dem Zimmer, in dem ich die Dafa-Übungen machte. Ich sah einen rundlichen kleinen Jungen (oder Engel), der auf die Schulter des Meisters kletterte und dann verspielt auf und ab rutschte. Er war niedlich, daher versuchte ich, ihn zu berühren. Daraufhin verschwanden der Engel und der Meister.

Begegnungen mit Menschen, die im Justizwesen arbeiten

Ich habe im Jahr 2002 begonnen, Falun Dafa (Falun Gong) zu praktizieren. Ich hatte starke Magenschmerzen, einen Bandscheibenvorfall, Schultersteife, Menstruationsbeschwerden und Kopfschmerzen und wurde oft ohnmächtig. Große Krankenhäuser und Ärzte der chinesischen Medizin konnten mich nicht heilen. Doch nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, verschwanden alle Symptome.

Nachdem ich in das neue Haus gezogen war, vermietete ich mein altes Haus an einen Studenten. Das alte Haus sollte innerhalb eines Jahres abgerissen werden. Ich drängte ihn auszuziehen, doch er wollte nicht. Ich sagte: „Also gut! Ich verlange keine Miete von dir, bis das Haus abgerissen wird.“ Er dachte sich, wenn der Abriss um ein Jahr verschoben würde und er für ein Masterstudium zugelassen würde, könnte er direkt in das Studentenwohnheim ziehen. Er hatte tatsächlich Glück, denn der Abriss des Hauses dauerte ein Jahr.

Ein Jahrzehnt später begegnete ich ihm in der Nähe jener Universität. Er rief mir zu: „Erinnern Sie sich an mich?“ Ich erinnerte mich nicht. „Ich bin derjenige, der in Ihrem Haus gewohnt und auf den Abriss gewartet hat. Sie sind wirklich ein gütiger Mensch!“

Als er mir erzählte, dass er für das Komitee für Politik und Recht arbeitete, ergriff ich seine Hand und fragte: „Haben Sie mit Falun Gong zu tun?“ Er sagte, er überwache Praktizierende, die Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilten und Plakate aufhängten. Beunruhigt erwiderte ich: „Das sollten Sie nicht tun. Unser Meister ist barmherzig und möchte, dass ich Sie errette. Wir haben eine Schicksalsverbindung und nun sind wir uns wieder begegnet.“

Ich erfuhr, dass er in dem Gebäude mir gegenüber wohnte. Ich sagte mit Nachdruck: „Sie dürfen Falun-Gong-Praktizierende nicht verfolgen. Und Sie dürfent auch nicht zulassen, dass Ihre Kollegen Falun Gong verfolgen. Sind Sie in die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) oder deren Unterorganisationen eingetreten? Falls ja, sollten Sie austreten.“ Er stimmte zu.

Ich fuhr fort: „Es könnte schwierig für uns werden, uns wiederzusehen. Ich mache mir trotzdem Sorgen um Sie. Befolgen Sie nicht die Befehle von Jiang Zemin (dem ehemaligen Vorsitzenden der KPCh, der die Verfolgung von Falun Gong eingeleitet hat). Ihre Zukunft steht auf dem Spiel! Falun Gong zu praktizieren ist legal. Die Artikel 35 und 36 der Verfassung besagen, dass die Bürger Glaubens- und Meinungsfreiheit haben. Jiang Zemin hat gegen die Verfassung verstoßen, indem er das Büro 610 einrichtet hat, um Falun Gong zu verfolgen. Doch das Buddha-Fa zu verfolgen ist eine Sünde und wird bestraft.“

Ein anderer junger Mann, der mein Haus gemietet hatte, wurde einer Polizeidienststelle zugewiesen. Ich erzählte ihm von Falun Dafa und bat ihn, seinem Vater zu sagen, er solle Falun Dafa nicht verfolgen. Sein Vater war Leiter einer Polizeiwache in einem Dorf in der Provinz Hubei. Er sagte, sein Vater sei sehr gütig.

Später besuchte ich den jungen Mann und empfahl ihm, aus der Partei auszutreten. Das tat er. Dann bat ich ihn, seinen Vater zu bitten, dasselbe zu tun. Er stimmte zu. Er bedankte sich ebenfalls bei mir und erinnerte mich daran, auf meine Sicherheit zu achten und ihn nicht mehr zu besuchen.

Die meisten Studenten, die bei mir zur Miete gewohnt haben, sind aus der KPCh und ihren Jugendorganisationen ausgetreten. Sie scherzten oft: „Sie sind heute wieder über die Mauer geklettert“ – und meinten damit, dass ich DVDs verteilt hätte, die den Menschen helfen, die Internetzensur zu umgehen. Ich nutzte auch die Gelegenheit, ihnen von Falun Dafa zu erzählen, wenn sie zum Plaudern vorbeikamen.

Wunderbare Erlebnisse bei der Erklärung der wahren Umstände

Als Falun-Dafa-Praktizierende in China hatte ich etliche Prüfungen und Störungen, wenn ich den Menschen die wahren Umstände über die Verfolgung erklärte und ihnen zum Parteiaustritt verhalf. Unter dem Schutz des Meisters geriet ich nie in wirkliche Gefahr. Dennoch hatte ich einige wundersame Erlebnisse und hoffe aufrichtig, dass die Menschen die Verbrechen der KPCh klar erkennen und von Falun Dafa errettet werden können.

Begebenheit 1: An einem bewölkten Winterabend gingen wir vier Praktizierende in Dörfer, um Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen. Nach Mitternacht waren wir mit einem Dorf fertig und gingen zum nächsten Dorf. Ein Rudel bissiger Schäferhunde stürmte laut bellend auf uns zu. Ich sandte einen Gedanken aus: „Meister, bitte halten Sie die Hunde vom Bellen ab und beschützen Sie uns.“ Sofort hörten die Hunde auf. So gelang es uns, über tausend Flyer zu verteilen.

Begebenheit 2: Es war ein kalter Herbstabend und der Boden war gefroren. Mit zwei älteren Praktizierenden ging ich in ein abgelegenes Dorf, um Flyer über Falun Dafa zu verteilen. Als wir nach der Ankunft die Tasche öffneten, stellten wir fest, dass die Flyer golden und in verschiedenen Farben leuchteten. Wir verstanden, dass es der Meister war, der unsere aufrichtigen Gedanken stärkte und uns ermutigte, mehr Menschen zu erretten.

Wir verteilten die Flyer, ein Haus nach dem anderen. Es gab über 300 Häuser in dem Dorf. Hier und da bellten die Hunde, doch wir hatten keine Angst. Wir arbeiteten von 18 bis 8 Uhr und kehrten unter dem Schutz des Meisters wohlbehalten nach Hause zurück.

Begebenheit 3: Wir hatten vor, an einem heißen Tag Flyer zu verteilen, bei einer Vorhersage von 40 °C. Ich beklagte mich bei der anderen Praktizierenden, dass es zu heiß sei, um hinauszugehen. Doch mein falscher Gedanke führte schließlich dazu, dass wir gestört wurden. Wir wurden getrennt und ich verirrte mich in den Bergen und fand nicht mehr zurück. Mir wurde von der Hitze schwindelig, sodass ich zu Boden sank und beinahe ohnmächtig wurde.

Ein Gedanke kam mir in den Kopf: „Ich bin eine Jüngerin von Meister Li. Niemand kann mich stören.“ Der aufrichtige Gedanke war stark und fühlte sich an, als könnte er einen Berg spalten. Ein Wunder geschah – mein Körper fühlte sich plötzlich ganz leicht an. Ein Mann kam auf seinem elektrischen Dreirad vorbei und erklärte sich widerwillig bereit, mich mitzunehmen. Nachdem wir ein paar Dörfer durchquert hatten, stieg ich aus, als er zu seinem Zuhause kam. Ich bezahlte ihn mit einem 10-Yuan-Schein (ca. 1,30 Euro), auf dem Informationen über Falun Dafa aufgedruckt waren. Ich erzählte ihm auch vom Unrecht der Verfolgung.

Ich ging weiter und ein Bauernlastwagen kam mit voller Ladung. Ich winkte ihn heran und bat um eine Mitfahrgelegenheit. Der Fahrer sagte: „Er ist mit Getreide beladen, es ist kein Platz. Es ist zu gefährlich!“

Ich erwiderte: „Wenn Buddhas und Gottheiten uns beschützen, wird es kein Problem geben. Vielleicht werden Sie sogar dafür belohnt.“ Er willigte ein. Ich kletterte auf die Ladefläche seines Lastwagens und legte mich auf das Getreide, beide Hände am Geländer. Ich gab ihm auch 30 Yuan (ca. 3,90 Euro) mit Informationen über Falun Dafa auf den Scheinen. Doch er nahm nur 10 Yuan an. Ich gab ihm außerdem eine DVD von Shen Yun. Daraufhin fand er jemanden mit einem Motorrad, der mich zur Schnellstraße brachte, wo ich einen Bus nehmen konnte.

Ich gab dem Motorradfahrer 40 Yuan (ca. 5,20 Euro) und eine DVD von Shen Yun. Ich erklärte ihm die wahren Umstände über Falun Dafa und rief ihn auf, aus der KPCh auszutreten. Er stimmte zu. Er war Mitglied der KPCh und sagte, die KPCh sei verdorben.

Familienangehörige unterstützen Falun Dafa

Mein Mann half bei der Hausarbeit – er kochte, wusch die Wäsche und wischte den Boden –, damit ich mehr Zeit hatte, die Bücher von Falun Dafa zu lesen. Er unterstützte mich auch finanziell. Einmal gab er mir eine beträchtliche Summe, damit ich davon Informationsmaterialien über Falun Dafa herstellen konnte. Er kaufte mir auch einen Drucker, einen Computer und Papier.

In sein neues Auto hängte er ein Amulett mit den Worten „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“. Er fuhr uns auch in benachbarte Dörfer und sagte: „Geht nur und verteilt so viele Flyer, wie ihr wollt. Ich warte hier auf euch.“ Er ermutigte uns, aufrichtige Gedanken zu haben, und wartete stets geduldig, während wir die Materialien verteilten.

Da ich damit beschäftigt war, Falun Dafa zu bestätigen, war ich darauf angewiesen, dass mein Mann mich zum Einkaufen zum Großmarkt fuhr. Ein Einkauf reichte für eine Woche. Er erinnerte mich daran, mehr Scheine mitzunehmen, auf denen Informationen über Falun Dafa aufgedruckt waren. Normalerweise nehme ich bis zu sechs Bündel solcher Scheine mit, um sie mit den Händlern zu tauschen.

Ein Großhändler für Auberginen tauschte nicht nur Geld mit mir, sondern half mir auch, die Scheine bei anderen Händlern zu tauschen, die er kannte. Er sagte diesen Händlern, es sei besser, die Scheine mit Informationen über Falun Dafa zu verwenden, da man dadurch Segen empfangen könne. Er hörte mir gerne zu, wenn ich die wahren Umstände über Falun Dafa erklärte und sorgte sich wegen der Verfolgung. Er empfand Verachtung für die Korruption der KPCh.

Mein Mann hat mehreren Praktizierenden, die vertrieben worden waren, erlaubt, bei uns zu wohnen. In dem Jahr, als ich gerade erst begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, hatte ein auswärtiger Praktizierender keine Bleibe, daher brachte ihn ein Mitpraktizierender zu unserem gemieteten Haus. Ich war zu der Zeit nicht zu Hause, doch mein Mann lud ihn ein, bei uns zu bleiben. Ich dankte meinem Mann und sagte ihm, dass er etwas sehr Großartiges getan habe.

Er lachte und sagte: „Alle Falun-Dafa-Praktizierenden sind gute Menschen. Sie sind alle bei uns zu Hause willkommen. Es ist mir eine Freude.“ Viele Praktizierende haben im Laufe der Zeit einmal bei uns gewohnt.

Mein Mann hat mich all diese Jahre in meiner Kultivierung unterstützt. Er erinnert mich daran, aufrichtige Gedanken auszusenden und nachsichtig zu sein, was mir manchmal nicht gelingt.

Früher hatte er Angst einzuschlafen und fürchtete sich vor Gespenstern, wenn er nachts hinausging. Die Familie lachte ihn deswegen aus. Jetzt fühlt er sich unter dem Schutz des Meisters sicher. Er fährt vorsichtig und hat noch nie ein Bußgeld bekommen. Jeden Tag geht er gutgelaunt zur Arbeit und kommt fröhlich nach Hause. Ich bin dankbar und hoffe, dass er eines Tages ein Falun-Dafa-Praktizierender wird.

Im Laufe der Jahre habe ich viel gelernt und erinnere mich an die Gefühle, die ich hatte, als ich gerade begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren. Ich weinte, wenn ich das Bild des Meisters sah oder die Übungsmusik hörte. Ich fühlte mich wie ein verlorenes Kind, das nach Hause gefunden hatte. Vielen Dank Meister, dass Sie mich errettet haben, sodass ich auf diesem Weg zu meinem ursprünglichen, wahren Selbst zurückkehren kann