(Minghui.org) Vor Kurzem las ich auf der Minghui-Website einen Erfahrungsbericht eines Praktizierenden mit dem Titel „Die Gnade des Meisters – und unsere ewige Dankbarkeit“. Die von Herzen kommenden Worte des Praktizierenden berührten mich und veranlassten mich, an bestimmte Momente auf meinem eigenen Kultivierungsweg zu denken.
Ich begann Ende 1998, Falun Dafa zu praktizieren. Auf diesem Weg hat mich der barmherzige Meister bei jedem einzelnen Schritt beschützt und geführt. Ich konnte seine barmherzige Stärkung in jedem Augenblick spüren. Ohne den Meister hätte ich unmöglich bis heute durchhalten können! Ich bin nicht besonders gut mit Worten, so bleibt meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister tief in meinem Herzen verborgen.
Zwei Autounfälle – ich blieb völlig unverletzt
Eines Morgens, kurz nachdem ich begonnen hatte, Dafa zu praktizieren, fuhr ich mit meinem E-Bike zur Arbeit. Als ich eine Kreuzung erreichte, rammte mich ein PKW mit voller Wucht. Ich hörte einen lauten Knall, als mein Helm auf die Motorhaube des Autos schlug, und wurde mehrere Dutzend Meter weit nach vorn auf die Straße geschleudert.
Merkwürdigerweise hatte ich überhaupt keine Angst. Ich stand vom Boden auf und lief zu meinem Fahrrad, als wäre nichts geschehen. Dann bat ich die erschrockene Fahrerin, die regungslos auf ihrem Sitz saß, mir zu helfen, das Fahrrad aufzuheben.
Obwohl ich so heftig angefahren worden war, war das Fahrrad überhaupt nicht beschädigt. Auch das Auto war im Grunde unversehrt, nur der rechte Seitenspiegel war zerbrochen. Ich sagte lächelnd zu der verstörten Fahrerin: „Ihr Seitenspiegel ist kaputt, aber Sie sind versichert. Weder ich noch mein Fahrrad wurden beschädigt, also machen Sie sich keine Sorgen. Ich fahre jetzt weiter.“
In diesem Moment hörte ich einen Passanten sagen: „Wow! Gibt es heutzutage tatsächlich noch solche Menschen?!“ Wenn ich jetzt zurückblicke, war diese ganze Szene fast genau so, wie Meister es im Zhuan Falun beschrieben hat.
Ein anderes Mal fuhr ich mit dem Auto auf einer Landstraße, an deren beiden Seiten sich Gewässer befanden. Ein entgegenkommendes Auto prallte mit meinem zusammen und ließ mein Auto um 180 Grad rotieren. Sogar die Airbags wurden ausgelöst, dennoch blieb ich völlig unverletzt.
Diese beiden Autounfälle könnten Fälle gewesen sein, in denen jemand, dem ich aus der Vergangenheit etwas schuldete, versuchte, mein Leben zu fordern. Im Inneren war mir klar, dass der barmherzige Meister diese Prüfungen für mich aufgelöst und mir das Leben gerettet hatte.
Mit aufrichtigen Gedanken Krankheitskarma überwunden
Ich wurde verhaftet, in eine Haftanstalt gebracht und anschließend in ein Arbeitslager. Meine Anhaftungen waren damals noch sehr stark, und ich hatte die Fa-Prinzipien nicht wirklich verstanden und mich in meiner Kultivierung nicht gut verhalten.
Als ich eines Tages zum Essen anstand, stürzte ich versehentlich. Ich schlug mit dem Hinterkopf auf den Boden auf und erlitt einen Gedächtnisverlust. Später erkannte ich, dass ich falsch gehandelt hatte und mich entsprechend der inneren Bedeutung des Fa kultivieren sollte. Im Untersuchungsgefängnis gab es kein Zhuan Falun, deshalb lernte ich gemeinsam mit anderen Mitpraktizierenden die Gedichte des Meisters aus Hong Yin auswendig. Allmählich kehrten meine Gedanken zum Fa zurück. Danach geschah ein Wunder – die Symptome der Gehirnerschütterung verschwanden vollständig.
Ein halbes Jahr nach meiner Rückkehr aus dem Arbeitslager begann ich zu spüren, dass mit meiner Gesundheit etwas nicht stimmte. Auf Drängen meiner Familie ging ich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Ergebnisse zeigten Flüssigkeitsansammlungen in Brustkorb und Lunge sowie Flüssigkeit um das Herz. Dieser Zustand wurde als ziemlich ernst und schwer zu behandeln eingestuft. Meine Familie geriet in Panik, und auch in mir entstand Angst. Infolgedessen entfernte ich mich von Dafa und hörte auf, das Fa zu lernen und die Übungen zu machen.
Als mir klar wurde, dass die moderne Medizin keine wirklich wirksamen Lösungen für meine Krankheit bot, blieb mir keine andere Wahl, als zur Dafa-Kultivierung zurückzukehren. Nachdem ich das Fa-Lernen und die Übungen wieder aufgenommen hatte, verschwanden die Beschwerden in meinem Körper schnell. Unter dem barmherzigen Schutz des Meisters überwand ich eine weitere Prüfung durch Krankheitskarma – eine, deren medizinische Behandlung mindestens ein halbes Jahr erfordert hätte, ohne dass eine vollständige Heilung garantiert gewesen wäre. Der Meister schenkte mir erneut ein Leben!
Im ganzen Dorf als gute Schwiegertöchter bekannt
Meine Schwiegermutter erkrankte und erhielt die Diagnose Parkinson, während ich verfolgt wurde. Neunzehn Jahre vergingen vom Beginn ihrer Krankheit bis zu ihrem Tod. Mit der Zeit wurden ihre Bewegungen immer steifer und langsamer, bis sie sich schließlich überhaupt nicht mehr selbst versorgen konnte.
Wie das Sprichwort sagt: „Eine langwierige Krankheit stellt die Kindespflicht selbst der hingebungsvollsten Kinder auf die Probe.“ Ich verstand, dass die Geduld gewöhnlicher Menschen begrenzt ist. In diesem Prozess kamen schließlich bei jedem die negativen Seiten zum Vorschein, und ich bildete da keine Ausnahme. Aber ich bin eine Kultivierende.
Glücklicherweise hatte ich die Lehre des Meisters und die Führung von Dafa. Ich wusste, dass ich mich an die Maßstäbe von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht halten und ein guter Mensch, ein besserer Mensch sein musste, anstatt mich wie ein gewöhnlicher Mensch zu verhalten. Deshalb ließ ich meine Sorge um persönlichen Gewinn und Verlust los. Ob finanziell oder körperlich – ich tat mein Bestes, um bei der Pflege meiner Schwiegermutter ohne Groll und ohne Bedauern die Verantwortung zu übernehmen.
Meine Schwägerinnen sahen das. Nach und nach begannen auch sie, sich von sich aus um meine Schwiegermutter zu kümmern und einen Teil der Aufgaben zu übernehmen. Von da an hörte man keine Klagen mehr, und niemand stritt mehr über persönliche Vor- und Nachteile.
Manchmal erzählte ich ihnen von meinem Verständnis der Dafa-Grundsätze: „Dafa lehrt uns, gut zu sein. Oberflächlich betrachtet scheint es, als würden wir anderen etwas geben, doch in Wirklichkeit belohnt uns der Himmel mit Tugend. Diese Tugend ist die Quelle allen Segens im Leben und kann sogar an zukünftige Generationen weitergegeben werden. Ist das nicht wunderbar?“ Nachdem sie das verstanden hatten, sagten sie alle, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht wirklich wunderbar seien.
Wir arbeiteten später alle reibungslos zusammen, um meine Schwiegermutter zu versorgen und ihr emotional beizustehen. Infolgedessen vertiefte sich unsere Zuneigung zueinander, und die ganze Familie lebte harmonisch zusammen.
Im selben Dorf gab es eine Schwiegertochter, die ihrer Schwiegermutter gegenüber, die an leichter Demenz litt, immer kritischer wurde. Schließlich drückte sie den Kopf ihrer Schwiegermutter ins Wasser, und die ganze Gemeinde war schockiert. Die Nachbarn sagten: „Diese beiden Familien unterscheiden sich wirklich wie Himmel und Erde!“
Wenn ich Dafa nicht kultiviert hätte, glaube ich nicht, dass unsere Familie zu dem geworden wäre, was sie heute ist. Ich habe meiner Schwiegermutter immer gesagt: „Nur weil ich Falun Dafa praktiziere, habe ich so viel Geduld und körperliche Ausdauer entwickelt.“ Ich habe ihr beigebracht, „Falun Dafa ist gut“ zu rezitieren. Sie rezitierte diese Worte wirklich aufrichtig, sodass sie beim Sterben keinerlei Schmerzen hatte und ihr Gesicht nach ihrem Tod sogar schöner aussah als zu Lebzeiten.
Während der gesamten Zeit, in der ich mich um meine Schwiegermutter gekümmert habe, gab es einfach zu viele Geschichten, um sie alle zu erzählen. Dank der Hilfe des Meisters habe ich alles überstanden. Wenn ich zurückblicke, bin ich sehr dankbar. Unter der Führung von Dafa wurden so viele negative und dämonische Dinge in mir stetig wegkultiviert.
Oberflächlich betrachtet schien es, als hätte ich all die Jahre anderen gegeben, doch in Wirklichkeit nutzte der Meister vorherbestimmte Beziehungen, um mir zu helfen, meinen Charakter zu verbessern. In dem Moment, als ich das dachte, strömten mir die Tränen über das Gesicht, und ich war voller Dankbarkeit.
Wie das Fa mein familiäres Umfeld veränderte
Nach gewöhnlicher Logik hätte mein Mann mir dankbar sein müssen – oder mir zumindest nichts Böses antun dürfen –, wenn man bedenkt, wie gut ich meine Schwiegereltern und die Familie meines Mannes behandelt habe. Doch als Dafa-Praktizierende machte ich andere Erfahrungen.
Mein Mann und ich hatten eine sehr gute Beziehung. Doch im Juli 1999 mobilisierte Jiang Zemin, der damalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, den gesamten Staatsapparat, um die Verfolgung von Falun Dafa einzuleiten. Zu Beginn der Verfolgung wurde ich in ein Zwangsarbeitslager geschickt. Mein Mann besuchte mich jeden Monat und schrieb mir viele Briefe.
Mehr als zehn Jahre später wurde ich erneut verurteilt. Als ich nach Hause zurückkehrte, hatte er sich völlig verändert. Er verlor oft die Beherrschung und beschimpfte mich, wurde sogar gewalttätig und begann, mich körperlich zu misshandeln.
Ich litt wirklich sehr, aber ich wollte nicht, dass sich meine Familie Sorgen um mich machte. Also ertrug ich die Misshandlungen schweigend. Manchmal ließ allein das Geräusch seiner Schritte mich zittern. Ich lebte jeden Tag in Angst. Selbst nachdem ich angegriffen worden war, wagte ich aus Furcht vor Vergeltung nicht, mich zu wehren. Ich hatte sogar das Gefühl, mein Leben sei in Gefahr. Als der Meister sah, dass ich die eigentliche Ursache des Problems noch immer nicht erkannt hatte, sorgte er dafür, dass ich Mitpraktizierende traf. Endlich war ich zum Fa zurückgekehrt!
Durch das Lernen des Fa begann ich allmählich, die Worte des Meisters zu verstehen:
„Für die Kultivierenden ist das Nach-innen-Schauen ein Wundermittel.“ (Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz 2009 in Washington D.C., 18.07.2009)
Nur das Fa kann das Böse beseitigen! Deshalb versuchte ich jedes Mal, wenn Angst in mir aufkam, nach innen zu schauen. Nachdem ich eine große Anzahl von Anhaftungen entdeckt hatte, sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um sie zu beseitigen. Allmählich bemerkte ich, dass sich die Situation zu verbessern begann.
Einmal sah mein Mann, wie ich Materialien zur Erklärung der wahren Umstände nach Hause brachte, und bedrohte mich mit einem Messer. Ich wusste, dass er von den bösen Faktoren hinter ihm kontrolliert wurde. Ich änderte meine menschliche Vorstellung, Dinge nur nach ihrem äußeren Erscheinungsbild zu beurteilen, und richtete meine aufrichtigen Gedanken auf die Faktoren, die ihn im Hintergrund manipulierten. Sofort legte er das Messer nieder.
Als ich das Fa weiter vertieft lernte, erkannte ich, dass alle äußeren Erscheinungsformen des Bösen durch innere unaufrichtige Dinge verursacht werden. Nachdem ich das verstanden hatte, begann ich ständig, in meinem Inneren nach Anhaftungen und Vorstellungen zu suchen, die nicht mit dem Fa übereinstimmten. Später entdeckte ich, dass jede einzelne Handlung und jedes einzelne Wort meines Mannes tatsächlich mit meinem Kultivierungszustand zusammenhing. So stellte sich heraus, dass er in mein Leben gekommen war, um mir bei der Kultivierung und Erhöhung zu helfen.
So gelang es mir, ruhig zu bleiben. Wann immer wir einen Konflikt hatten, hörte ich mir alles an, was er sagte, und schaute dann sofort nach innen, um zu erkennen, auf welches meiner Probleme hingewiesen wurde. Schrittweise lernte ich, mich in jedem Detail des Alltags weiterzuentwickeln, und das Hineinschauen in mich selbst wurde mir zur zweiten Natur. Ich konnte sowohl meine emotionale Anhaftung an meinen Mann als auch meine Anhaftung an ein bequemes Leben loslassen.
Beim Lesen der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ wollte ich die bösartigen Faktoren der Parteikultur vollständig aus mir entfernen. Wenn ich Erfahrungsberichte von Mitpraktizierenden las und ihre Anhaftungen erkannte, schaute ich ebenfalls sofort nach innen und kultivierte mich.
Mit der Zeit stellte ich fest, dass meine Anhaftungen immer weniger wurden. Auch mein Mann zeigt inzwischen nur noch selten dämonisches Verhalten. Er ist viel friedlicher geworden. Mein familiäres Umfeld hat sich endlich verändert!
Meine Ebene ist begrenzt. Falls etwas nicht mit dem Fa übereinstimmt, weist mich bitte freundlich darauf hin.
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