(Minghui.org) Zwanzig Falun-Dafa-Praktizierende in der Stadt Yueyang, Provinz Hunan, wurden zwischen März und Juni 2026 aufgrund ihres Glaubens an Falun Dafa schikaniert.

Schikanen im März 2026

Tang Youwen (w) wurde Mitte März 2026 schikaniert, als sie ihre Eltern besuchte. Dorfbeamte durchsuchten ihre Tasche nach Falun-Dafa-Materialien.

Drei Beamte der Polizeiwache Luoyang drangen am 11. März 2026 in die Wohnung von Xu Genyuan (w) ein und beschlagnahmten ein Porträt des Begründers von Falun Dafa. Am 23. Juni kamen sie noch einmal, um sie erneut zu schikanieren.

Am selben Tag suchten dieselben Beamten auch die Wohnungen von Fu Fanggui (w, 73) und Fang Yue’e (w, um die 60) auf. Beide waren nicht zu Hause. Später schikanierte die Polizei Fu und versuchte erfolglos, ihre Falun-Dafa-Bücher zu beschlagnahmen. Zudem weigerte Fu sich, sich fotografieren zu lassen. Im April und Mai kam die Polizei noch einmal zu Fangs Wohnung, traf sie jedoch wieder nicht an. Am 25. Juni riefen sie ihren Mann an und verlangten, sie aufsuchen zu dürfen. Er lehnte dies mit der Begründung ab, sie habe die Stadt verlassen.

Am 11. März wollten drei Beamte der Polizeiwache Qijialing die über 60-jährige Chen Pingping belästigten. Sie war nicht zu Hause. Die Beamten fotografierten Chens Mann sowie ein Porträt des Begründers von Falun Dafa. Sie forderten, dass Chen nach ihrer Rückkehr zu Hause bleiben solle, und kündigten an, am Abend wiederzukommen, um nach ihr zu sehen. Sie kamen am Abend wieder, trafen sie jedoch nicht an. Am 10. Juni suchte die Polizei erneut ihr Zuhause auf. Da sie weiterhin nicht zu Hause war, erkundigten sich die Beamten nach dem WeChat-Konto ihrer Tochter.

Am 13. März belästigten drei Beamte der Polizeiwache Jin’eshan die 65-jährige Li Yuelian in ihrem Geschäft. Sie zogen ab, nachdem ihr Mann sie auf die Verfolgung angesprochen hatte. Am 8. Juni kam die Polizei noch einmal. Da Li nicht zu Hause war, fragten die Beamten nach der Telefonnummer ihrer Tochter, Informationen zu deren Arbeitgeber sowie dem Namen der Grundschule ihres Sohnes.

Beamte der Polizeiwache der Guoliang Straße schikanierten Mitte März die 79-jährige Guo Danxia – nur einen Monat, nachdem sie eine neunmonatige Haftstrafe wegen des Praktizierens von Falun Dafa verbüßt hatte. Am 8. Juni suchten Beamte der Polizeiwache Luowang ihre Wohnung auf und teilten ihrem Sohn mit, dass sie nun für sie zuständig seien.

Schikanen im April 2026

Eine Gruppe von Mitarbeitern der Wohnviertelverwaltung und Beamte der Polizeiwache Jin’eshan drangen in die Wohnung der 72-jährigen Li Yuyang ein. Sechs Beamte und zwei unbekannte junge Männer durchsuchten das Schlafzimmer der pflegebedürftigen Frau und beschlagnahmten Dutzende Falun-Dafa-Bücher, zwei Fotos des Begründers von Falun Dafa, Informationsmaterialien, zehn Abspielgeräte sowie Bargeld in Höhe von mehreren hundert Yuan.

Während der Razzia besuchte gerade eine Freundin Li. Die Polizei durchsuchte auch die Tasche der Besucherin und fotografierte Li, ihre Besucherin sowie ihre Haushaltshilfe.

Jiang Yi, eine pensionierte über 80-jährige Ärztin vom Zweiten Krankenhaus der Stadt Yueyang, wird seit 2015 vom Krankenhauspersonal überwacht. Man protokollierte ihre täglichen Aktivitäten und ihre Gesprächspartner. Am 21. April 2026 belästigten acht Krankenhausmitarbeiter Jiang in ihrer Wohnung. Sie behaupteten, es sei gemeldet worden, dass sie am Vortag mit anderen über Falun Dafa gesprochen habe. Sie drohten ihr und forderten sie auf, nicht mehr nach draußen zu gehen, um mit Leuten über Falun Dafa zu sprechen. Zudem wiesen sie die für die Überwachung von Jiang zuständigen Personen an, sie noch genauer im Auge zu behalten.

Belästigungen im Juni 2026

Wu Xiaoming (w), etwa 60 Jahre alt, erhielt am 2. Juni einen Anruf von einem Beamten der Polizeiwache Bazimen, der sie aufforderte, sich mit ihnen zu treffen. Sie weigerte sich, sie zu empfangen. Am nächsten Tag belästigten zwei Beamte ihre Schwester.

Yuan Yuzhen (w), 79, wurde am 8. Juni von zwei Beamten der Polizeiwache Qijialing belästigt. Sie fotografierten sie ohne ihre Erlaubnis. Etwa zur gleichen Zeit wurde auch ihre Tochter belästigt.

Beamte der Polizeiwache Qijialing suchten am 8. Juni die Wohnung von Zhang Xiaowei (w) auf. Da sie sie dort nicht antrafen, riefen sie am 16. Juni ihren Mann an und verlangten ein persönliches Treffen. Da er Angst hatte, wollte er die Scheidung.

Wang Huaizhu (m), 72, wurde am 10. Juni von fünf Personen der Polizeiwache Wulipai und der Nachbarschaftsverwaltung der Yuntong Straße belästigt.

Lu Manxiang (w), etwa 70 Jahre alt, wurde am 11. Juni von zwei Beamten der Polizeiwache Chengdong belästigt. Sie war erst im März 2026 nach Yueyang gezogen, doch schon wenige Tage später suchte die Polizei sie auf. Die Beamten gaben an, sie beobachtet zu haben, als sie mit dem Bus fuhr.

Sun Pinghua (w) und ihre Familie wurden am 13. und 16. Juni belästigt. Mitarbeiter der Hausverwaltung versuchten, sie durch Täuschung dazu zu bringen, die Tür zu öffnen, indem sie behaupteten, ihr Auto sei zerkratzt worden oder es trete Wasser aus ihrer Wohnung aus. Die Familie ließ sich jedoch nicht darauf ein.

Am 16. Juni belästigten zwei Beamte der Polizeiwache der Gemeinde Changhu Liang Xiaonian (w) und fotografierten sie.

Der Mann von Wu Shuang erhielt am 16. Juni einen belästigenden Anruf von der Polizeiwache Changsha, bei dem nach ihren jüngsten Aktivitäten gefragt wurde.

Mitarbeiter des Nachbarschaftskomitees Lijiachong klopften an die Tür des 76-jährigen Wang Pinghua. Da niemand zu Hause war, gingen sie wieder.

Am 23. Juni suchten Beamte der Polizeiwache Luowang die Wohnung der über 60-jährigen Meng Ailian auf. Sie war nicht zu Hause. Ihr Mann fragte die Beamten nach dem Grund ihres Besuchs. Sie erklärten, sie wollten lediglich nach Meng sehen, und gingen dann wieder.

Drei Beamte der Polizeiwache Luowang suchten am 24. Juni die Wohnung der 70-jährigen Li Guohui auf. Sie gingen wieder, nachdem sie festgestellt hatten, dass sie nicht zu Hause war.