(Minghui.org) Ich arbeite als Ärztin in einem Krankenhaus. Die meisten meiner Patienten sind kleine Kinder und Jugendliche. Ich bringe ihnen viel Geduld entgegen und behandle sie freundlich, verliere jedoch gelegentlich die Geduld bei bösartigen Patienten oder wenn ich überlastet bin. Ich weiß, dass ich als Falun Dafa -Praktizierende höhere Maßstäbe an mich anlegen sollte und dass ich noch nicht die Ebene großer Barmherzigkeit erreicht habe. Nachdem ich „Weckruf“, einen Artikel des Meisters, gelesen hatte, wurde mir klar, dass ich dem Meister nicht dabei helfen kann, noch mehr Lebewesen zu erretten, wenn ich meinen Patienten nicht durchgehend mit Wertschätzung begegnen kann.

Mit dem Fortschreiten der Fa-Berichtigung müssen Falun-Gong-Praktizierende immer höheren Anforderungen gerecht werden und die Kultivierung ernster nehmen. Ich muss die Zeit nutzen, um es gut zu machen und dem Meister zu helfen, noch mehr Menschen zu erretten. Ich habe das Fa intensiver studiert und neben dem Buch Zhuan Falun auch andere Schriften des Meisters gelesen. Mein Kultivierungszustand hat sich verbessert. Ich kann nun Anhaftungen schnell erkennen, sobald sie auftauchen. Ich möchte keine erworbenen Anschauungen haben. Anstatt einfach nur gut mit Menschen auszukommen, tue ich von Herzen das, was für sie gut ist.

Mir ist bewusst geworden, dass alle meine Kollegen, Studenten, Freunde und Patienten eine Schicksalsverbindung zu Falun Dafa haben. Die Art und Weise, wie ich sie behandle, hat ihnen geholfen, die Vorzüge von Falun Dafa zu erkennen. Meine Kollegen besprechen aufgrund meiner Aufrichtigkeit gerne schwierige Fälle mit mir.

Eine meiner Kolleginnen neigt zu einem herrischen Verhalten, weshalb andere nicht gerne mit ihr zusammenarbeiten. Sie verhielt sich mir gegenüber mehrfach respektlos, doch ich behandelte sie weiterhin freundlich. Schließlich änderte sie ihre Einstellung mir gegenüber zum Positiven.

Ich versuche auch, meinen Studenten und Praktikanten ein Vorbild zu sein. Während ich ihnen medizinisches Fachwissen vermittle, bringe ich ihnen auch traditionelle Werte nahe und erkläre die wahren Umstände bezüglich Falun Dafa. Alle meine Studenten respektieren mich und erkennen die Güte des Dafa an.

Dank der Weisheit, die ich aus den Fa-Prinzipien gewonnen habe, kann ich meine Arbeit gut verrichten und eine große Anzahl von Patienten betreuen. Trotz der schlechten Wirtschaftslage und des allgemeinen Rückgangs der Patientenzahlen ist die Anzahl der Patienten, die ich behandle, tatsächlich gestiegen. Ich weiß, dass meine Patienten zu mir gekommen sind, um etwas über Falun Dafa zu erfahren, und dass ich dem Meister dabei helfe, sie zu erretten.

Eine Kollegin von mir hat einen Sohn, der in einer öffentlichen Einrichtung arbeitet. Er war schon als Kind bei mir in Behandlung. Eines Tages brachte seine Mutter ihn erneut zu mir, und wir unterhielten uns lange. Seine Mutter erzählte: „Mein Sohn hat Chinesisch studiert. Er hatte hervorragende Noten und wurde direkt nach dem Abschluss Beamter. Aber er ist ein ruhiger und ehrlicher Mensch; die Trinkgelage, zu denen ihn sein damaliger Vorgesetzter mitnahm, behagten ihm nicht. Deshalb kündigte er und suchte sich diese neue Stelle. Hier ist zwar mehr zu tun, aber zumindest gibt es keinen Alkoholzwang.“

Ich sagte: „Das ist wunderbar! Das ist gut für die Gesundheit.“ Meine Kollegin musste früher gehen, bat ihren Sohn aber, noch etwas zu bleiben und sich mit mir zu unterhalten. Mir wurde klar, dass er gekommen war, um die Fakten über Falun Dafa zu hören. Der junge Mann hat einen guten Charakter und eine gute Veranlagung zur Erleuchtung. Nachdem er erfahren hatte, wie die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Gong verfolgt, verstand er die Zusammenhänge. Ich riet ihm, aus der Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten, um sich in Sicherheit zu bringen, und er war dazu bereit. Ich freute mich sehr für ihn.

Als er zu einem Folgetermin kam, erzählte er, seine Mutter habe ihn gebeten, mir einen Seidenschal zu überreichen. Ich lehnte höflich ab und sagte: „Du weißt, dass ich Falun-Dafa-Praktizierende bin. Ich kann dein Geschenk nicht annehmen, aber ich weiß deine Freundlichkeit zu schätzen.“ Er sah mich voller Bewunderung an und sagte, er verstehe das. Freunde und Verwandte bringen mir oft Geschenke oder Einkaufsgutscheine mit, wenn sie mich wegen gesundheitlicher Probleme aufsuchen. Ich lehne das stets ab und erzähle ihnen stattdessen die Fakten über Dafa. Die meisten von ihnen sind inzwischen aus den Organisationen der Partei ausgetreten.

Eines Tages im letzten Sommer kam die Tochter einer Freundin zu mir. Sie arbeitet in Kanada. Ich nahm an, sie hätte dort bereits von anderen Praktizierenden die wahren Umstände bezüglich der Verfolgung erfahren, doch im Gespräch sagte sie: „Ich sehe in Kanada oft Aktivitäten von Falun Gong, habe aber immer versucht, ihnen aus dem Weg zu gehen.“ Sie muss von der Propaganda der KPCh beeinflusst worden sein und sträubte sich dagegen, die Wahrheit anzunehmen. Junge Menschen, die nach 1990 geboren wurden, haben die politischen Kampagnen der KPCh, wie die Kulturrevolution oder das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, weder selbst miterlebt noch davon gehört. Ihre Eltern haben zu große Angst vor der KPCh, um ihnen davon zu erzählen; sie halten ihre Kinder sogar dazu an, Informationen aus dem Ausland zu meiden.

Ich erzählte der jungen Frau von der inszenierten Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens, von den Prinzipien von Falun Dafa und dessen Verbreitung in über 100 Ländern und Regionen, von den Gründen für die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh sowie davon, warum der Austritt aus den kommunistischen Organisationen Sicherheit gewährt.

Die junge Frau wirkte tief berührt und willigte ein, aus dem Jugendverband und den Jungen Pionieren auszutreten. Sie sagte: „Ich bin so dankbar, dass Sie mir all das erzählt haben, besonders über die aktuelle Lage in China!“ Ich riet ihr, diese wichtigen Informationen an ihre Familie und Freunde weiterzugeben und ihre Freiheit in Kanada zu schätzen. Immer wieder sagte sie: „Danke!“

Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, dass Praktizierende innerhalb und außerhalb Chinas zusammenarbeiten müssen, um noch mehr Menschen zu retten. Um bei der Aufklärung über die wahren Umstände die besten Ergebnisse zu erzielen, muss ich das Fa gut lernen und mich solide kultivieren.

Ich möchte den Mitpraktizierenden in meiner Fa-Lerngruppe für ihre Hilfe und ihre Hinweise danken! Eine ältere Mitpraktizierende stellt einen sauberen und ordentlichen Ort für unsere Lerngruppe zur Verfügung; das hat mir geholfen, Fortschritte zu machen, die ich allein nicht hätte machen können. Ich hoffe, dass alle Mitpraktizierenden vom gemeinsamen Fa-Lernen profitieren und diese kostbaren Gelegenheiten zu schätzen wissen!