(Minghui.org) Der 5. Juli ist ein bedeutender Tag in der kirchlichen Tradition: Er erinnert an die Heiligen Kyrill und Method, zwei byzantinische Brüder, die das Christentum in die slawischen Gebiete brachten. Ihnen wird die Schaffung der altslawischen Schrift zugeschrieben. Zudem wirkten sie in den Regionen des heutigen Nitra in der Slowakei und Velehrad in der Tschechischen Republik. Papst Johannes Paul II. ernannte die beiden Heiligen im Jahr 1980 gemeinsam mit dem heiligen Benedikt zu Mitpatronen Europas.
Am 4. und 5. Juli 2026 fand in Nitra das große Fest „Nitra, geliebtes Nitra – Feierlichkeiten zu Ehren von Pribina sowie der Heiligen Kyrill und Method“ statt. Die Veranstaltung zog Tausende Besucher aus der gesamten Slowakei und aus dem Ausland an.
In der Štefánik-Straße, wo die Feierlichkeiten stattfanden, richteten Falun-Dafa-Praktizierende einen Informationsstand ein. An beiden Tagen führten sie die fünf Falun-Dafa-Übungen vor, informierten über die körperlichen und geistigen Vorteile der Praxis und berichteten über die Verfolgung, der Praktizierende in China seit 1999 ausgesetzt sind.
Viele Passanten blieben am Stand stehen, lasen die Informationsmaterialien, stellten Fragen und unterzeichneten die Petition für ein Ende der Verfolgung. Einige Besucher probierten sogar selbst die Übungen aus.
Praktizierende führen am 4. Juli in Nitra die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)



Menschen in Nitra unterzeichnen eine Petition, um die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden in China zu beenden (Minghui.org)
Es ist wichtig, mehr Menschen über die Verfolgung zu informieren
Viele Festivalbesucher bekundeten ihre Unterstützung für Falun-Dafa-Praktizierende und äußerten, dass die Aggression der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gegenüber religiösen Minderheiten wie Falun Dafa inakzeptabel sei und sofort aufhören müsse.
Erika, eine Krankenschwester, und Simona, eine Studentin, unterzeichneten die Petition der Praktizierenden. „Es ist unmenschlich, Menschen zu verbieten, ihren Glauben zu leben, und ihnen deswegen Schaden zuzufügen“, so Erika.
Simona merkte an, dass anhaltende Menschenrechtsverletzungen weitreichendere Folgen haben können: „Wenn so etwas [die Verfolgung] über lange Zeit andauert, kann es allmählich normal erscheinen. Deshalb ist es wichtig, darüber zu sprechen. Ich habe den Eindruck, dass viel zu wenige Menschen davon wissen und viele Informationen im Verborgenen bleiben“, erklärte sie.
Die Massagetherapeutin Zuzana unterzeichnete die Petition und betonte, dass sich Menschen weltweit zusammenschließen und einander helfen sollten. „Es ist wichtig, so etwas [die Verfolgung] zu beenden. Es ist unmenschlich; daher ist es wichtig, dass die Menschen weltweit zusammenstehen, sich gegenseitig unterstützen und jeder die Freiheit hat, an das zu glauben, was er möchte.“
Ehemalige Sozialarbeiterin verurteilt die Verfolgung
Eine weitere Unterstützerin der Petition war Gabi, eine ehemalige Sozialarbeiterin im Bereich Kinder- und Jugendhilfe. Ihrer Ansicht nach hat jeder Mensch das Recht, nach seinen Überzeugungen zu leben, ohne Angst vor Verfolgung haben zu müssen.
„Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben. Was diese Menschen tun, ist nicht rechtswidrig; daher sehe ich keinen Grund, warum sie verfolgt werden sollten“, meinte sie.
Sie äußerte zudem, dass die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – Werte verkörpern, die die Gesellschaft als Ganzes positiv beeinflussen könnten. „Ich glaube, wenn die Menschen nach diesen Prinzipien leben würden, sähe die Welt völlig anders aus als heute.“
Sie sprach den Falun-Dafa-Praktizierenden in China, die der Verfolgung ausgesetzt sind, Mut zu. „Setzt euch weiterhin für eure Rechte ein und gebt nicht auf“, sagte sie.
Auch die Empfangsmitarbeiterin Monika Tanková unterschrieb die Petition. „Ich wollte ihnen helfen, zumindest mit meiner Unterschrift. Ich hoffe, dass es ihnen irgendwie weiterhilft.“
Sabinov am 13. Juni
Praktizierende hatten im Monat Juni ähnliche Aktivitäten durchgeführt, bevor sie am Festival in Nitra teilnahmen.
Informationstag in Sabinov am 13. Juni (Minghui.org)
Am 13. Juni, dem Tag der Stadt Sabinov, stellten Praktizierende den Besuchern die Falun-Dafa-Übungen vor und informierten sie über die Verfolgung in China.
Viele Besucher erfuhren zum ersten Mal von Falun Dafa, unterzeichneten die Petition und nahmen eine Origami-Lotusblume mit – ein Symbol für Hoffnung und Reinheit. Einige Besucher zeigten besonderes Interesse an den Übungen und äußerten den Wunsch, mehr über die Praxis zu erfahren.
Štrbské Pleso am 27. Juni
Zwei Wochen später, am Samstag, dem 27. Juni, fand eine ähnliche Veranstaltung in Štrbské Pleso statt. Dort informierten die Praktizierenden sowohl slowakische als auch internationale Touristen, die die Hohe Tatra besuchten, über Falun Dafa und die anhaltende Verfolgung in China.
Bei einer Veranstaltung in Štrbské Pleso unterzeichnen Menschen die Petition (Minghui.org)
Viele drückten ihr Mitgefühl für die Praktizierenden in China aus und unterzeichneten die Petition. Eine ältere Besucherin bemerkte beim Unterschreiben: „Wer das Leben anderer nicht achtet, schätzt auch sein eigenes nicht.“
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