(Minghui.org) Der chinesische Außenminister Wang Yi besuchte vom 4. bis 6. Juli 2026 Finnland und Norwegen. Falun-Dafa-Praktizierende hielten friedliche Proteste in der Nähe des finnischen Parlamentsgebäudes, des Außenministeriums und des Amtssitzes des norwegischen Premierministers ab. Sie forderten ein Ende der seit 27 Jahren andauernden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) sowie des staatlich geförderten Organraubs. Ihre Aktionen erregten die Aufmerksamkeit der etablierten Medien in beiden Ländern und erhielten Zuspruch von der einheimischen Bevölkerung und von Touristen.

Während des Besuchs von Wang in Finnland am 4. und 5. Juli hielten Praktizierende Transparente vor dem finnischen Parlamentsgebäude und dem Außenministerium, führten die Falun-Dafa-Übungen vor und stellten den Passanten Falun Dafa vor.

Auch am 5. Juli, als es stark regnete, waren die Praktizierenden präsent. Viele Menschen blieben stehen, um die Informationstafeln zu lesen, und unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert.

Praktizierende fordern am 5. Juli vor dem finnischen Außenministerium ein Ende der Verfolgung durch die KPCh (Minghui.org)

Bei einer Veranstaltung vor dem finnischen Parlamentsgebäude am 4. Juli erfahren die Menschen etwas über Falun Dafa (Minghui.org)

Am 5. Juli erfahren Menschen bei einem friedlichen Protest in der Nähe des Außenministeriums von der Verfolgung durch die KPCh (Minghui.org)

Auch als Wang am 6. Juli Norwegen besuchte, protestierten Praktizierende aus Oslo in der Nähe des Amtssitzes des Premierministers und forderten die KPCh auf, die Verfolgung von Falun Dafa zu beenden. Sie hielten Transparente hoch, führten die Übungen vor und verteilten Flugblätter an Passanten.

Praktizierende aus Oslo protestieren am 6. Juli während des Besuch des chinesischen Außenministers in Norwegen in der Nähe des Amtssitzes des Premierministers (Minghui.org)

Praktizierende führen die Übungen vor (Minghui.org)

Dieser Passant erfährt von Falun Dafa (Minghui.org)

Als die Wagenkolonne von Wang den Amtssitz des Premierministers erreichte, schlossen sich weitere Protestgruppen den Praktizierenden an und riefen: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ sowie „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“. Einem Reporter zufolge waren die Rufe bis in den Raum der Pressekonferenz zu hören.

Berichterstattung der etablierten Medien über die Proteste

Mehrere Medien in Finnland und Norwegen berichteten über die Proteste der Praktizierenden während Wangs Besuch.

Finnlands größte öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt und einflussreichstes Massenmedium, der Finnische Rundfunk (YLE), veröffentlichte Fotos des Protestes mit der Bildunterschrift: „Falun-Gong-Praktizierende protestieren während des Besuchs des chinesischen Außenministers vor dem finnischen Parlamentsgebäude. Falun-Gong-Praktizierende werden in China seit vielen Jahren verfolgt.“

YLE veröffentlicht am 5. Juli 2026 ein Foto des Protests (Screenshot mit freundlicher Genehmigung von YLE)

Die finnische Zeitung Iltalehti veröffentlichte einen Artikel, in dem es hieß, das chinesische KP-Regime habe versucht, Einfluss auf europäische Länder zu nehmen. Dabei wurde auf Expertenmeinungen zu dieser Herausforderung für Europa verwiesen.

In Norwegen begaben sich Reporter verschiedener Medien an den Ort des Protestes und sprachen noch vor der Pressekonferenz mit den Praktizierenden. Sowohl der Norwegische Rundfunk (NRK) als auch der Sender TV2 berichteten am selben Abend über die Proteste der Praktizierenden und zeigten dabei vor Ort aufgenommene Filmaufnahmen und Fotos.

NRK berichtet über den Protest, als Wang am 6. Juli Norwegen besucht (Screenshot mit freundlicher Genehmigung von NRK)

TV2 berichtet über den Protest während Wangs Besuch in Norwegen am 6. Juli (Screenshot mit freundlicher Genehmigung von TV2)

Menschen ermutigen die Praktizierenden

Viele Einwohner und Touristen erfuhren während Wangs Besuchen in Finnland und Norwegen von Falun Dafa und sprachen den Praktizierenden ihre Ermutigung aus.

Nachdem die beiden Einwohner von Helsinki Elisa und Erkki von einem Praktizierenden erfahren hatten, dass die KPCh Praktizierende zur Zielscheibe für Organraub gemacht hat, zeigten sie sich entsetzt. Erkki sprach seine Wertschätzung für die Praktizierenden aus: „Was ihr tut, ist mutig.“ Als sie sich zu Gehen anschickten, zeigten sie den Praktizierenden ihre erhobenen Daumen.

Sirpa, eine Psychologin aus Helsinki, wünschte den Praktizierenden alles Gute. Ein älterer Finne erklärte: „Bitte machen Sie weiter so!“ Ein junger Mann sagte: „Danke für die Informationen. Ich bewundere Ihr Engagement.“

Auch Touristen aus Kanada, Brasilien, Belgien und den USA blieben während des Protestes in Finnland stehen, um sich über die Thematik zu informieren, und unterzeichneten die Petition. Vanessa und ihr Mann aus Brasilien interessierten sich für Falun Dafa und fragten, warum es in China verfolgt wird. Nachdem sie sich die Erklärungen eines Praktizierenden angehört hatten, bekundeten sie ihre Solidarität mit den Praktizierenden in China. Auch sie unterzeichneten die Petition.

Maria und Seth, ein Paar aus New York, blieben stehen, um den Praktizierenden vor dem finnischen Außenministerium bei ihren Übungen zuzusehen. Maria äußerte: „Ich könnte den ganzen Tag hier stehen und euch bei den Übungen zuschauen.“ Nachdem sie zunächst weitergegangen waren, kam Maria noch einmal zurück und erklärte, diese Begegnung sei wirklich wunderbar und unvergesslich gewesen.

Während der Veranstaltung in Norwegen äußerten etliche Einheimische den Wunsch, dass die Stimmen der Praktizierenden von mehr Menschen gehört würden. Ein junger Mann sagte: „Ich hoffe, dass eure Bemühungen dazu beitragen, die Verfolgung zu stoppen. Es ist wahnsinnig, dass Menschen getötet werden, weil sie Falun Gong praktizieren.“

Ein Menschenrechtsanwalt erklärte: „Ich habe Menschen aus China vertreten und sie bei ihren Anträgen auf Flüchtlingsstatus in Norwegen unterstützt. Ich weiß, was in China vor sich geht. Ihr habt das Recht, euch hier zu äußern. Viel Erfolg!“