(Minghui.org) „Wenn wir auf Ungerechtigkeit stoßen, haben wir keine andere Wahl, als sie öffentlich zu machen“, erklärte Carlos Calderon am 12. Juli 2026 bei einer Aktion der Falun-Gong-Praktizierenden im Zentrum von Vancouver. Er blieb stehen, um dem Marsch der Praktizierenden zuzusehen, der die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) anprangerte. Der Zug erregte die Aufmerksamkeit vieler Passanten.
Beeindruckt von dem Anblick so vieler Menschen, die gemeinsam vor der Vancouver Art Gallery die Übungen praktizierten, machten viele Passanten Fotos und Videos und sprachen mit den Praktizierenden. Viele, die die Transparente und Plakate lasen, unterzeichneten die Petition zur Beendigung der Unterdrückung, die im Juli 1999 begonnen hatte. „Dieses Böse darf nicht im Verborgenen bleiben“, kommentierte Carlos Calderon.

Am 12. Juli 2026 machen Praktizierende vor der Vancouver Art Gallery gemeinsam die Falun-Gong-Übungen (Minghui.org)
Praktizierende ziehen in einem großen Marsch durch das Zentrum von Vancouver (Minghui.org)
Aufdeckung der grausamen Verfolgung
Falun Gong, auch bekannt als Falun Dafa, ist ein Meditationssystem, das auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruht. Obwohl die Praxis Menschen in über 100 Ländern und Regionen zugutekommt, unterdrückt die KPCh sie seit 27 Jahren durch Hasspropaganda, Inhaftierung, Folterung und Einkerkerung von Praktizierenden sowie durch die Förderung von Organraub.
Nach den gemeinsamen Übungen am Mittag zog die Tian Guo Marching Band – gefolgt von Praktizierenden mit Transparenten und Praktizierenden, die die Übungen vorführten – durch die Straßen der Stadt. Auf ihren Transparenten war zu lesen: „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong in China“, „China: Stoppt den Mord für Organe“, „Stoppt die transnationale Unterdrückung von Falun Gong durch die KPCh“ und „Falun Dafa ist wunderbar“.





Praktizierende marschieren durch das Zentrum von Vancouver (Minghui.org)

Interessierte erfahren von Falun Gong und unterzeichnen eine Petition, um die Verfolgung zu beenden
„Gemeinsam sind wir stark, getrennt gehen wir zugrunde“
Carlos Calderon und Liliana Valdez
Carlos Calderon, der in Mexiko-Stadt lebt, war bereits einige Tage zuvor in Vancouver angekommen. Er berichtete, er habe zwar von der schrecklichen Behandlung der Tibeter durch die KPCh gehört, wusste jedoch nicht, dass das Regime Falun Gong brutal verfolgt.
„Wir alle sollten Glaubensfreiheit haben“, meinte er und fügte hinzu, dass die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht großartig seien und keine Regierung sie unterdrücken dürfe.
„Wenn wir auf Ungerechtigkeit stoßen, haben wir keine andere Wahl, als sie öffentlich zu machen. Das Böse darf nicht im Verborgenen bleiben“, konstatierte er.
Auch Liliana Valdez war schockiert, als sie von der erzwungenen Organentnahme seitens der KPCh erfuhr. Sie erzählte, ihre Tochter habe gehört, dass es in China kurze Wartezeiten für Organtransplantationen gebe, „aber wir wussten nicht, dass dies auf erzwungene Organentnahme zurückzuführen ist. Das ist unfassbar.“
Sie würdigte den Einsatz der Praktizierenden, auf die Vorgänge in China aufmerksam zu machen. „Viele Menschen kümmern sich heutzutage nur um ihr eigenes Leben. Ich glaube jedoch, dass sie etwas unternehmen werden, sobald sie erfahren, was dort geschieht. ‚Gemeinsam sind wir stark, getrennt gehen wir zugrunde‘“, sagte sie. Zudem kündigte sie an, die Informationen auf Facebook zu teilen.
Falun Gong kommt der Menschheit zugute
Christina aus Vancouver äußerte, es sei kaum vorstellbar, dass ein Mensch wegen seiner Organe getötet werde – und das in einem so großen Ausmaß: „Das ist schrecklich und absolut inakzeptabel. Wir müssen dieses Böse aufdecken.“
Auch sie dankte den Praktizierenden für ihr Engagement. Die Leitprinzipien von Falun Gong – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – seien großartig und für die heutige Welt sehr wichtig, so Christina.
Wen, der bereits von der erzwungenen Organentnahme durch die KPCh gelesen hatte, stellte fest: „Dieses totalitäre Regime ist skrupellos.“ Er ist der Ansicht, dass die Werte von Falun Gong universell sind und somit allen zugutekommen.
Connie aus den USA hatte vor 20 Jahren ein chinesisches Mädchen adoptiert und war daher sehr an der Veranstaltung interessiert. Überrascht von den Berichten über die erzwungene Organentnahme, sagte sie: „Das ist erschreckend! Ihr leistet Großartiges [indem ihr die Menschen darüber informiert], denn das muss unterbunden werden.“
Seit 27 Jahren beharrlich
Sydney und Katie aus British Columbia unterzeichneten die Petitionen, um die Bemühungen der Praktizierenden zu unterstützen. Sydney, die zuvor noch nie von der erzwungenen Organentnahme an Falun-Gong-Praktizierenden gehört hatte, bezeichnete die Situation als „Tragödie“.
Sowohl Sydney als auch Katie empfanden die Praxis von Falun Dafa als etwas Positives. „So etwas gefällt mir. Es ist wirklich großartig!“, sagte Katie.
Frau Wang aus China erzählte, dass sie auf Reisen stets an Touristenattraktionen nach Praktizierenden Ausschau halte und deren Informationsmaterialien lese, da sie diese Informationen in China nicht finden könne.
„Ich lebe noch in China, daher kann ich bestimmte Dinge nicht offen ansprechen“, erklärte sie. „Aber das, was ihr tut, bedeutet mir sehr viel, und ich bin tief berührt. Es ist bewundernswert, dass ihr schon seit 27 Jahren so beharrlich seid.“
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