(Minghui.org) Am 18. Juli 2026 versammelten sich Falun-Dafa-Praktizierende in Stockholm vor der chinesischen Botschaft und dem Parlamentsgebäude. Mit einer Kundgebung protestierten sie gegen die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Abgeordnete des schwedischen Parlaments, Einheimische und Touristen bekundeten ihre Unterstützung für den friedlichen Protest.
Kundgebung vor der chinesischen Botschaft

Praktizierende führen die Falun-Dafa-Übungen vor (Minghui.org)
Am Vormittag führten Praktizierende vor der chinesischen Botschaft die Falun-Dafa-Übungen vor. Wie in den vergangenen Jahren las ein Vertreter der Praktizierenden einen offenen Brief an die Mitarbeiter der Botschaft vor, in dem er sie aufforderte, sich über die bösartige Natur der KP Chinas klar zu werden, sich über die Fakten der Verfolgung zu informieren und sich von den Organisationen des Regimes abzuwenden, um in der Zukunft sicher zu sein. Außerdem wurde ein Unterstützungsschreiben des Abgeordneten Nima Gholam Ali Pour vorgelesen.
Eine Praktizierende informiert Passanten über die Menschenrechtsverletzungen der KPCh (Minghui.org)
Die Praktizierenden verteilten Flugblätter, sprachen mit Passanten über die Menschenrechtsverletzungen des chinesischen Regimes und sammelten Unterschriften für eine Petition, in der ein Ende der Verfolgung gefordert wird. Viele Autofahrer verlangsamten ihre Fahrt und hupten, um ihre Unterstützung zu bekunden.
Der Praktizierende Hemant, der als Softwareentwickler in einem Unternehmen in Linköping tätig ist, nahm an der Veranstaltung teil. Er reflektierte, wie er 2011 in Indien nach einem neuntägigen Einführungskurs in Falun Dafa und nach der Lektüre des Zhuan Falun angefangen hatte zu praktizieren.
Nach seinem Universitätsabschluss fühlte er sich verloren und desorientiert und hatte Schwierigkeiten, in seinem Leben eine Richtung zu finden. „Glücklicherweise habe ich den richtigen Weg gefunden“, freute er sich.
„Falun Dafa hat mir auf eine leicht verständliche Weise tiefgründige Prinzipien vermittelt. Ich gewinne immer wieder neue Erkenntnisse und bemühe mich, diese in meinem Alltag umzusetzen. Das Fa zeigt mir den wahren Sinn des Lebens auf und hilft mir, Konflikten mit Aufrichtigkeit und Toleranz zu begegnen, indem ich die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht anwende.“
Hemant praktiziert die zweite Falun-Dafa-Übung (Minghui.org)
Da er durch das Praktizieren von Falun Dafa profitierte, fühlt sich Hemant verpflichtet, auf die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. „Solange die Verfolgung andauert, werden wir weiterhin darauf aufmerksam machen“, betonte er.
Nach der Arbeit nimmt er oft die fünfstündige Hin- und Rückfahrt nach Stockholm auf sich, um an Aktivitäten teilzunehmen. „Ich habe alle Dafa-Bücher gelesen und die Großartigkeit von Dafa erlebt. Die Propaganda der KPCh ist unbegründet. Ich möchte meine persönlichen Erfahrungen als Praktizierender teilen – niemand bezahlt mich dafür.“ Er wünscht sich, dass noch mehr Menschen „sich für Gerechtigkeit entscheiden und ihrem Gewissen folgen, um sich eine strahlende Zukunft zu sichern“.
Kundgebung neben dem Parlamentsgebäude
Am Nachmittag begaben sich die Praktizierenden zum Mynttorget neben dem Parlamentsgebäude, um auf die Verfolgung aufmerksam zu machen. Sie stellten eine Szene nach, die den Organraub sowie Foltermethoden der KP Chinas zeigte, was die Aufmerksamkeit zahlreicher Passanten auf sich zog. Diese baten um weitere Informationen, verurteilten die Grausamkeit der KPCh und unterzeichneten die Petition.


Kundgebung auf dem Mynttorget neben dem Parlamentsgebäude (Minghui.org)
Ein Praktizierender liest einen Brief des Abgeordneten Nima Gholam Ali Pour vor, andere stellen die Foltermethoden der KPCh nach (Minghui.org)



Die Menschen informieren sich über Falun Dafa und unterzeichnen die Petition (Minghui.org)
Dankbar zeigte sich ein Regierungsangestellter, nachdem er die Schautafeln gelesen hatte. Er gab an, im September nach China reisen zu wollen, und sei froh, vorab über die tatsächliche dortige Situation informiert worden zu sein. „Ihre Informationen sind sehr wichtig für mich“, konstatierte er und merkte an, dass er den Mut der Praktizierenden bewundere, seit so vielen Jahren der Verfolgung Widerstand zu leisten. Er nahm einen Flyer entgegen und versprach, sich eingehender damit zu befassen.
Ein Einwohner aus der Gegend erzählte, auf einer Gesundheitsmesse Falun Dafa kennengelernt und an einem Online-Kurs teilgenommen zu haben. „Das ist eine großartige und friedliche Praxis mit einem starken Energiefluss“, äußerte er. „Sie ermöglicht es mir, Körper und Geist zu entspannen, Stress abzubauen und ein Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit zu erlangen. Es ist falsch, dass etwas so Gutes in China verfolgt wird. Das muss aufhören!“
Ein niederländisches Ehepaar war fassungslos, als es von den staatlich geförderten Zwangsorganentnahmen erfuhr. Die Frau, eine Ärztin, fand das unglaublich. Beide unterschrieben die Petition und nahmen einen Flyer für ihren Sohn mit, der als Anwalt tätig ist. „Ich möchte, dass er davon erfährt“, erklärte sie, und fügte hinzu: „Ich hoffe, unsere Unterschriften können in dieser Situation helfen. Wir werden für euch beten.“
Chinesische Passantin bewundert Falun Dafa
Eine Chinesin, die in den Vereinigten Staaten lebt, äußerte: „Viele Chinesen wurden einer Gehirnwäsche unterzogen und verstehen überhaupt nicht, was Falun Dafa ist. Aber die Menschen sollten aufgeschlossen sein und sich über die tatsächliche Situation informieren.“ Sie erwähnte die zahlreichen Menschen, die in China einfach „verschwinden“ würden und folgerte: „Diese Fälle deuten darauf hin, dass die einfache Bevölkerung von Zwangsorganentnahmen bedroht ist.“ Es überraschte sie nicht, dass das chinesische Regime dieses schreckliche Verbrechen fördert.
Durch das Lesen der Nachrichten und der Beiträge von Praktizierenden in den sozialen Medien sei sie sich über die Bösartigkeit der KPCh bewusst geworden. „Ich bewundere die Falun-Dafa-Praktizierenden“, so die Chinesin. „Angesichts eurer starken Überzeugung und Beharrlichkeit ist es bewundernswert, dass ihr unter solch immensem und böswilligem Druck so lange durchgehalten habt.“
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