(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende in Calgary, Kanada, veranstalteten am 17. Juli 2026 vor dem chinesischen Generalkonsulat eine Kundgebung. Sie forderten, dass die 27-jährige Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) in China und deren länderübergreifende Unterdrückung beendet wird.

Falun-Dafa-Praktizierende halten am 17. Juli vor dem chinesischen Generalkonsulat in Calgary Transparente hoch und fordern ein Ende der Verfolgung (Minghui.org)

Auf den Transparenten stand: „Falun Dafa ist gut“, „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“ und „Stoppt die länderübergreifende Unterdrückung“. Viele Autofahrer zeigten durch Hupen ihre Unterstützung und winkten oder erhoben ihre Daumen in Richtung Praktizierende.

Ein Mann schüttelte einem Praktizierenden die Hand und erhob den anderen ebenfalls seinen Daumen. „Ich weiß, dass Falun Dafa für Güte steht und eine sehr gute Praxis ist“, sagte er. „Ich weiß auch, dass ihr verfolgt werdet. Ich unterstütze euch und schätze alles, was ihr getan habt. Ich hoffe, ihr haltet durch, bleibt stark und geht euren Weg weiter. Gott segne euch!“

Falun Dafa Verein in Kanada appelliert an Gewissen und Gerechtigkeit

Während der Veranstaltung verlas ein Vertreter die folgende Erklärung des kanadischen Falun Dafa Vereins: „Vor 27 Jahren, am 20. Juli 1999, begann die KPCh eine umfassende Verfolgung von Falun Gong. Grausame Verbrechen wie Folter, Verfolgung bis zum Tod und sogar staatlich geförderte Organentnahmen an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden haben sich in den vergangenen 27 Jahren fortgesetzt und dauern bis heute an.“

In der Erklärung wird die KPCh beschuldigt, ihre repressiven Methoden nach Kanada zu exportieren und „länderüberschreitende Unterdrückung durch Überwachung, Einschüchterung, Desinformationskampagnen und politischen Druck“ zu betreiben. „Falun Gong und Shen Yun Performing Arts haben über 140 Bomben- und Morddrohungen erhalten und sehen sich bösartigen Klagen, Verleumdungskampagnen großer Medien mit engen wirtschaftlichen Verbindungen zur KPCh sowie Angriffen von KPCh-Agenten ausgesetzt.“

In der Erklärung hieß es, die Verfolgung habe den Glauben der Praktizierenden in den letzten 27 Jahren niemals zerstören können. „Die Praktizierenden haben weder in China noch anderswo auf die Verfolgung jemals mit Hass oder Gewalt reagiert, sondern sind ihr stets mit Mut und Ausdauer entgegengetreten. Die Kraft, angesichts von Bösem und Lügen an der Wahrheit festzuhalten, spiegelt die Lehre von Falun Gong wahrhaft wider und ist der beste Beweis für die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes.“

Die Erklärung schloss mit dem Appell: „Alle Menschen, wählt Gewissen statt Unwissenheit, wählt Gerechtigkeit statt Schweigen, damit die Gerechtigkeit letztendlich siegt.“

Der Kommunismus schadet der Menschheit

Jeff Yang, Sprecher des Falun Dafa Vereins in Calgary, erklärte, die Verfolgung von Millionen Praktizierenden durch die KPCh sei eine Verfolgung der menschlichen Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. „Sie zerstört nicht nur die Moral und verleitet die Menschen zu ihren Begierden, sondern nutzt auch den Atheismus zur Gehirnwäsche, um sie vom Göttlichen abzubringen und sie zum Verrat am Göttlichen zu verleiten, mit dem Ziel, die Menschheit zu vernichten.“

Jeff sagte, die Vereinigten Staaten und die westlichen Länder hätten die Gefahren des Kommunismus erkannt. „Präsident Trump hat wiederholt gesagt, dass der Kommunismus niemals Erfolg gehabt hat und den Tod von Hunderten Millionen Menschen verursacht hat. Er ist das ‚Krebsgeschwür‘, das Gesellschaften schädigt.“

Er riet den Beamten des chinesischen Generalkonsulats in Calgary: „Auch Sie sind Opfer des Regimes der KPCh. Folgen Sie nicht dieser verabscheuungswürdigen Partei, die Falun Gong verfolgt und die Verfolgung ausweitet, denn das wird Ihre Zukunft und Ihre Karriere ruinieren. Parteifunktionäre, die Falun Gong verfolgt haben, wurden bereits entweder ins Gefängnis geworfen, sind plötzlich erkrankt und gestorben oder sind unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Bitte überlegen Sie es sich gut.“

Ganze Familie verfolgt

Zhang Lihong, eine als UN-Flüchtling nach Kanada gerettete Praktizierende, berichtete, dass ihre Familie keine Gesetze gebrochen habe, dennoch verfolgt wurde, nur weil sie verkündete, dass „Falun Dafa gut ist“ und „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind“.

Ihr Mann wurde unrechtmäßig zu fünf Jahren Haft verurteilt, wo er verschiedenen Formen der Folter ausgesetzt war und wiederholt das Bewusstsein verlor. Sie und ihr kleines Kind mussten ständig umziehen, um der Verfolgung zu entgehen. Ihre Eltern wurden mehrfach unrechtmäßig verhaftet, was zu ihrem schlechten Gesundheitszustand und schließlich zu ihrem Tod führte.

Viele fragen die Praktizierenden, warum sie trotz des vielen Leids, das sie erfahren haben, weiterhin praktizieren. Zhang erwiderte: „Weil Falun Dafa uns lehrt, gute Menschen zu sein, indem wir Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht praktizieren. Ich stehe heute nicht aus Hass oder Rache hier, sondern um die Menschen über die Verfolgung aufzuklären.

Denn nur die Fakten können den Lügen der KPCh entgegentreten; nur das Gewissen kann Hass auflösen; nur Güte kann wahre Hoffnung bringen. Lasst uns die universellen Werte von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht achten und die Güte nicht länger verfolgen.“

Weigerung, ein Spion der KPCh zu sein!

Emily Qiu, die vor zwei Jahren nach Kanada kam, sprach über ihre Erfahrungen mit der Verfolgung in China.

Sie wurde im September 2005 wegen des Praktizierens von Falun Dafa verhaftet und zwei Monate lang in einer Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten. Sie stand unter ständiger Überwachung und wurde häufig in einen dunklen Raum gesperrt und verhört.

Im August 2009 wurde sie erneut verhaftet und drei Monate lang festgehalten. Ihr wurde über längere Zeiträume der Schlaf entzogen, sie wurde grellem Licht ausgesetzt, ihr wurde kaltes Wasser ins Gesicht gespritzt, während sie auf dem Boden lag, und sie durfte einen Monat lang in der brütenden Sommerhitze bei 38 Grad Celsius nicht baden.

Zwei Beamte des Staatssicherheitsbüros sprachen im Februar 2010 unter vier Augen mit ihr und fragten sie, ob sie bereit wäre, nach Taiwan oder in die USA zu gehen. Sie boten ihr ihre Hilfe an. Sie verstand, dass dies ein Versuch war, sie als Spionin anzuwerben. Sie lehnte ab.

Sie sagte: „Alle Länder, Regierungen und Menschen, bitte setzen Sie sich für Gerechtigkeit ein, erheben Sie sich und schließen Sie sich uns an, um die Verfolgung zu beenden und die Gerechtigkeit in der Welt wiederherzustellen.“