(Minghui.org) Am 18. Juli 2026 versammelten sich Praktizierende vor dem Brandenburger Tor in Berlin, um die seit Juli 1999 andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) anzuprangern. Passanten blieben stehen und sahen den Praktizierenden bei ihren Übungen zu, lasen sich die Transparente und Flugblätter durch und unterzeichneten eine Petition, die ein Ende der 27 Jahre andauernden Verfolgung fordert. Einige erlernten gleich vor Ort die Übungen.
Mehr als zehn Bundestagsabgeordnete hatten den Praktizierenden im Vorfeld in Briefen ihre Unterstützung ausgesprochen und die schwerwiegende Verfolgung in China kritisiert. Nachfolgend veröffentlichen wir Auszüge aus zwei dieser Briefe.
18. Juli 2026: Praktizierende bei gemeinsamen Übungen am Brandenburger Tor (Minghui.org)










Passanten bleiben stehen und informieren sich über Falun Gong und die Verfolgung (Minghui.org)
Bundestagsabgeordneter: Viel Erfolg für Ihre Arbeit und Ihren Kampf für Gerechtigkeit
„Ich wurde im Zusammenhang mit illegalem Organhandel auf das Schicksal der Falun-Gong-Gemeinde aufmerksam“, schrieb der Abgeordnete Sebastian Maack in seinem Brief. „Als meditierendem Christen ist mein Mitgefühl bei allen Verfolgten, Inhaftierten und Opfern von Folter sowie bei deren Familien. Spiritualität und Glauben sind die Grundlage jedes erfüllten Lebens. Wer den Menschen dies nehmen will, möchte sie zerstören, vielleicht in der Hoffnung, seine eigene Leere besser zu ertragen.“
„Ich wünsche Ihnen Kraft, Mut und Hoffnung, diese schwere Prüfung zu bestehen.“ [...]
Keine Lügen, keine Unterdrückung haben ewig Bestand, auch wenn dies manchmal noch nicht zu erkennen ist“, schloss er. „Hoffnung ist auf der Seite derer, die mit sich im Reinen sind, die sich im spirituellen Gleichgewicht befinden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg für Ihre Arbeit und bei Ihren Kampf für Gerechtigkeit.“
Bundestagsabgeordneter: Die Verfolgung von Falun Gong ist bedrückendsten Beispiel staatlicher Verfolgung
Dr. Jonas Geissler schrieb: „Als Obmann meiner Fraktion im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages befasse ich mich regelmäßig mit schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in aller Welt. Die seit vielen Jahren andauernde systematische Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden zählt dabei zu den bedrückendsten Beispielen staatlicher Unterdrückung und Verfolgung aufgrund religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen. [...]
Den Betroffenen und ihren Angehörigen gilt meine aufrichtige Anteilnahme und Solidarität.“
Reiseleiterin lobt die universellen Werte von Falun Gong
Reiseleiterin Beate Menerf unterzeichnet eine Petition zur Unterstützung der Praktizierenden (Minghui.org)
Beate Menerf, Reiseleiterin, berichtete, sie habe bisher nicht viel über Falun Gong gewusst. Beim Anblick der Worte „Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht“ auf dem Transparent erklärte sie, sie stimme voll und ganz mit ihnen überein. „Das sind universelle Werte“, stellte sie fest. „Unabhängig von Land oder Kultur wird jeder diese Werte akzeptieren.“
Ihrer Ansicht nach sei es nicht einfach, nach diesen Prinzipien zu leben, weshalb sie die Petition ohne Zögern unterzeichnet habe, da sie die Praktizierenden unterstützen wolle, die wegen ihres Glaubens verfolgt würden. „Ich kenne mich nicht sehr gut mit der chinesischen Geschichte aus. Aber nachdem ich die Informationen gelesen habe, wollte ich diese Petition unterschreiben“, so Menerf.
Rolf Aretz und seine fünfköpfige Familie waren auf dem Weg von Dresden an die Ostseeküste in den Urlaub. Sie machten Halt in Berlin und bemerkten die Aktionen der Praktizierenden. Rolf fand die Musik der Praktizierenden wunderbar und sehr entspannend. Er könne sich kaum vorstellen, dass eine so friedliche Kultivierungsgruppe 27 Jahre lang von der KPCh verfolgt werde.
Ein Praktizierender erklärte der Familie, Falun Gong bestehe nicht nur aus den Übungen, sondern auch aus der Verbesserung des Charakters nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. „Da die KPCh ein System zur Kontrolle der Gedanken der Menschen einrichten will, sieht sie eine spirituelle Praxis wie diese wahrscheinlich als Bedrohung an“, so die Einschätzung von Rolf.
Dann unterzeichnete er die Petition, die ein Ende der Zwangsorganentnahme an Falun-Gong-Praktizierenden durch die KPCh fordert, mit den Worten: „Das ist wirklich abscheulich und grausam. Mir fehlen die Worte. Es ist absolut entsetzlich.“
Stani und ihr Mann (Minghui.org)
Stani lernt die Meditation im Sitzen (Minghui.org)
Stani E. aus Köln und ihr Mann beobachteten die Falun-Gong-Praktizierenden längere Zeit bei ihren Übungen. Neugierig geworden, setzte sich Stani auf den Boden und lernte die fünfte Übung, die Meditation. Die Übung gefiel ihr sehr. „Ich finde, in unserer schnelllebigen Welt ist es gar nicht so einfach innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und einen Zustand ruhiger Konzentration zu erreichen“, erklärte Stani. „Für mich ist das eine Fähigkeit, die viele Menschen heute verloren haben. Es ist wichtig, dass wir sie alle wiederentdecken.“
Sie war beeindruckt von Falun Gongs Leitprinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. „Ich glaube, wenn alle diese Prinzipien praktizieren würden, gäbe es keine Kriege mehr“, zeigte sich Stani überzeugt.
Die 27-jährige Verfolgung von Falun Gong in China fand sie ebenfalls entsetzlich. „So etwas darf nirgendwo und zu keiner Zeit passieren. Hass und Verfolgung zu verurteilen, ist eine gemeinsame Aufgabe aller gutherzigen Menschen“, betonte sie.
Anleitung für das Leben
Maurice (mit gelbem Capi) informiert über Falun Gong (Minghui.org)
Maurice, ein Praktizierender, erklärte, die Verfolgung dauere bereits seit 27 Jahren an. „Wir veranstalten heute diese Veranstaltung am Brandenburger Tor in Berlin, um die Öffentlichkeit über die Verfolgung aufzuklären, da Falun Gong immer noch massiver negativer Propaganda und Verleumdungskampagnen ausgesetzt ist“, führte er aus. „Wir hoffen, dass wir dazu beitragen können, dass immer mehr Menschen verstehen, was Falun Gong ist, und dass die Kommunistische Partei Chinas die Praktizierenden nicht mehr weiter verfolgt.“
Maurice praktiziert Falun Gong seit über zehn Jahren und findet, dass ihm die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht immer wieder geholfen haben. „Dafa ist wie ein Lebensleitfaden. Es gibt mir die Möglichkeit, ständig zu reflektieren und darüber nachzudenken, wie ich mich verbessern kann. Ich prüfe regelmäßig meine Gedanken, ob sie mit den moralischen Werten von Falun Gong übereinstimmen“, erklärte er.
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