(Minghui.org) 

Teil I

Als die Zuschauerin Sarah am 18. Juli 2026 den Marsch der Falun-Dafa-Praktizierenden in Toronto, Kanada, sah, sagte sie: „Vor zehn Jahren habe ich euren Umzug in Hongkong gesehen, und es war ein unvergessliches Erlebnis. Ich fand den ganzen Umzug sehr bewegend, weil ihr Botschaften der Güte, Wahrheit und Gesundheit vermittelt habt.“

Sie erzählte, dass sie tief berührt gewesen sei, als sie trotz des Regens die Veranstaltung gesehen habe. „Etwas so Friedliches und Wohltätiges verdient Respekt.“

Praktizierende erinnerten mit einer Reihe von Veranstaltungen an die seit Juli 1999 andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Der Tag begann mit gemeinsamen Übungen vor dem Parlamentsgebäude von Ontario und einer anschließenden Kundgebung. Trotz anhaltenden Regens zogen die Praktizierenden mittags mit einem einstündigen Marsch durch die Stadt. Den Abschluss bildete am Abend eine Kerzenlichtmahnwache vor dem chinesischen Konsulat.

Die Praktizierenden führen die Übungen durch und veranstalten am 18. Juli 2026 eine Kundgebung mit anschließendem Marsch durch Toronto

Zeliha aus der Türkei joggte gerade am Provinzparlament vorbei, als die Übungen der Falun-Dafa-Praktizierenden ihre Aufmerksamkeit erregten. Sie blieb stehen, machte Fotos und nahm einen Flyer mit. Nachdem sie erfahren hatte, dass die fünf Übungen von Falun Dafa die körperliche Gesundheit fördern und das seelische Wohlbefinden verbessern können, fragte sie, ob sie sie direkt vor Ort erlernen dürfe. Sie schloss sich den Praktizierenden an, machte die erste und zweite Übung mit und meditierte anschließend etwa eine halbe Stunde lang.

Zelia macht die Falun-Dafa-Übungen (Minghui.org)

„Ich probiere es zum ersten Mal aus und fühle mich sehr entspannt. Ich werde Ihre Website besuchen, um mehr zu erfahren. Vielen Dank“, so Zelia. Die Musik während der Übungen gefiel ihr sehr gut, sie fand sie wunderbar.

Als Zeliha erfuhr, dass die Veranstaltung an den Beginn des friedlichen Widerstands gegen die Verfolgung vor 27 Jahren erinnerte, zeigte sie sich erschüttert über die Unterdrückung der Falun-Dafa-Praktizierenden durch die KPCh. „Ich hoffe, dass die Falun-Gong-Praktizierenden in China künftig in Sicherheit leben können und nicht länger verfolgt werden“, sagte sie. Zudem kündigte sie an, weitere Menschen über die Verfolgung zu informieren.

Evel (rechts) und seine Freundin (Minghui.org)

Der lange Marsch zog zahlreiche Passanten an. Einer von ihnen war Evel, der im Baugewerbe arbeitet. Er war mit einer Freundin zum Einkaufen unterwegs, als beide auf den Marsch aufmerksam wurden und stehen blieben, um die Transparente zu lesen.

Evel sagte, die Veranstaltung habe einen sehr friedlichen Eindruck gemacht. Durch die Transparente erfuhr er von der Verfolgung in China. Ein Praktizierender erklärte ihm, dass die KPCh Falun Dafa verfolge, weil zeitweise mehr Menschen Falun Dafa praktiziert hätten als der Partei angehörten. „China hat über eine Milliarde Einwohner, und es gibt dort zwangsläufig unterschiedliche Glaubensrichtungen. Die KPCh sollte diese respektieren, anstatt sie zu verfolgen“, sagte Evel.

Marvin (links) und Kurt (rechts) (Minghui.org)

Es war das erste Mal, dass Marvin und sein Freund Kurt eine Falun-Dafa-Veranstaltung besuchten. Nachdem sie von der 27-jährigen Unterdrückung gehört hatten, einschließlich der erzwungenen Organentnahme durch die KPCh an Falun-Dafa-Praktizierenden bei lebendigem Leib, war Marvin schockiert.

„Ich finde das erschreckend, weil die Verfolgung institutionalisiert wurde. Unter einem solchen System hätte ich Angst, ins Krankenhaus zu gehen, weil das Personal dort nur an der Organentnahme interessiert ist und nicht daran, mir bei meiner Genesung zu helfen“, erklärte er.

Marvin und Kurt sagten beide, sie würden anderen erzählen, wie die KPCh Falun Dafa verfolgt. Marvin stimmte auch den Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu. „Sich selbst treu zu sein, kann viel Stress abbauen; diese Prinzipien vermitteln eine positive Botschaft“, erklärte er.

Kerzenlicht-Mahnwache

Am Abend findet eine Kerzenlichtmahnwache statt (Minghui.org)

Lori war tief bewegt, als sie die Kerzenlichtmahnwache der Praktizierenden sah. „Es ist so schön hier, weil es so friedlich ist und zur stillen Besinnung einlädt“, sagte sie. „Es lässt mich auch die Botschaft, die ihr vermittelt, besser verstehen.“

Lori ist von der Kerzenlichtmahnwache berührt (Minghui.org)

Eine Praktizierende erklärte Lori, dass die fünf Falun-Dafa-Übungen die körperliche und geistige Gesundheit fördern. Gerade weil viele Praktizierende gesund seien, würden sie nach Angaben der Praktizierenden von der KPCh als Ziel der erzwungenen Organentnahme ausgewählt. Lori zeigte sich schockiert. „Was jemand mit seinen Organen macht, ist seine eigene Entscheidung. Der Staat sollte sich nicht einmischen. Ich hoffe, die kanadische Regierung findet einen Weg, Einfluss auf die KPCh zu nehmen, damit diese Verfolgung ein Ende hat“, sagte sie. Sie fügte hinzu, sie werde ihre Familie und Freunde über die Verfolgung informieren.

Als Lori hörte, dass Falun-Dafa-Praktizierende den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen und danach streben, gute Menschen zu werden, war sie tief berührt. „Ich bin gern freundlich zu anderen und Wahrhaftigkeit ist für mich sehr wichtig. Die KPCh verbreitet Lügen, und die Menschen brauchen die Wahrheit. Mir gefallen die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sehr gut, und ich möchte mehr darüber erfahren.“ Sie notierte sich die Website LearnFalunGong.org und sagte, sie werde sich näher mit Falun Dafa beschäftigen.