(Minghui.org) Am 18. Juli 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Chicago eine Kundgebung, eine Kerzenlichtmahnwache und eine Vorführung der Übungen. Anlass war der 27. Jahrestag des Beginns der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Die Praktizierenden forderten ein Ende der Verfolgung sowie der länderübergreifenden Repression durch die KPCh. Viele Passanten blieben stehen, informierten sich über die Hintergründe und brachten ihre Unterstützung für die Praktizierenden zum Ausdruck.

Am 18. Juli 2026 vor dem chinesischen Konsulat in Chicago: Kundgebung, Kerzenlichtmahnwache und Gruppenübungen (Minghui.org)

Abgeordnete des Repräsentantenhauses von Illinois bekundet Unterstützung für Falun Dafa

Diane Blair-Sherlock, Abgeordnete im Repräsentantenhaus des Bundesstaates Illinois, sandte eine Botschaft zur Unterstützung der Kundgebung. Sie erklärte, dass Falun-Dafa-Praktizierende seit Langem länderübergreifender Unterdrückung durch die KPCh ausgesetzt seien, was sie mit Sorge erfülle. Sie wies darauf hin, dass der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung alle Religionen vor Verfolgung schütze, und sprach sich nachdrücklich für die Religionsfreiheit der Falun-Dafa-Praktizierenden aus. Zudem betonte sie, dass der Bundesstaat Illinois länderübergreifende Unterdrückung nicht dulden dürfe.

Der Praktizierende Tu sagte auf der Kundgebung: „Angesichts der Verfolgung durch die KPCh billigen Falun-Gong-Praktizierende keine Gewalt, sondern machen friedlich und vernünftig auf das aufmerksam, was ihnen widerfährt. Ihre Bemühungen stoßen auf breite Anteilnahme und Unterstützung. Es liegen mehr als 10.000 Auszeichnungen, Resolutionen, Proklamationen und Unterstützungsschreiben von Regierungen und politischen Führungskräften aus der ganzen Welt vor.“

Die Verfolgung und die länderübergreifende Unterdrückung durch die KPCh sind auch in den demokratischen Ländern auf Aufmerksamkeit gestoßen. Tu erklärte: „Im Jahr 2025 verabschiedete das US-Repräsentantenhaus den Gesetzentwurf zum Schutz von Falun Gong (Falun Gong Protection Act). Der Ausschuss für auswärtige Beziehungen des Senats verabschiedete im Juni dieses Jahres den Senatsgesetzentwurf S.4009 – das Gesetz zum Schutz von Falun Gong und Opfern von erzwungener Organentnahme. Dies zeigt, dass sich der US-Kongress auf der Ebene der Bundesgesetzgebung für den Schutz der Menschenrechte von Falun Gong einsetzt.“

Gerechtigkeit wird siegen

Die Praktizierende Yang nimmt seit elf Jahren an den Kerzenlichtmahnwachen vor dem Konsulat teil. „Wenn ich die Porträts der Praktizierenden sehe, die infolge der Verfolgung durch die KPCh ums Leben kamen, bricht es mir das Herz“, meinte sie. „Viele von ihnen waren jung und starben für ihren Glauben an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Die Mutter meiner Schwägerin wurde fast ein Jahr lang inhaftiert, weil sie Falun Gong praktizierte. Weil sie sich weigerte, ihrem Glauben abzuschwören, verabreichte man ihr gewaltsam unbekannte Medikamente. Dadurch wurde sie äußerst schwach und magerte stark ab. Die Injektionen führten zu Symptomen eines Herzversagens, woran sie beinahe gestorben wäre. Viele Jahre lang lebten meine Schwägerin und ihre Mutter in ständiger Angst und Ungewissheit. Sie wussten nie, wann sie erneut festgenommen oder schikaniert werden würden – und das alles nur wegen ihres Glaubens.“

Sie zeigte sich tief erschüttert über die Berichte, dass Praktizierende zu Tode gefoltert werden, und sagte: „Niemand sollte wegen seines friedlichen Glaubens verfolgt oder auf solch unmenschliche Weise getötet werden. Die Verantwortlichen für diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden zur Rechenschaft gezogen werden. Gerechtigkeit und Gewissen werden über das Böse siegen.“

Passanten unterstützen die Praktizierenden

Viele Menschen wurden auf die Veranstaltungen aufmerksam. Sie bekundeten den Praktizierenden ihre Unterstützung und Ermutigung und unterzeichneten die Petition mit der Aufforderung an die Senatoren von Illinois, den Gesetzentwurf S.4009 des US-Senats mitzutragen.

Jacqueline Melliot (rechts) und Aaron Losee (links) aus Michigan (Minghui.org)

Jacqueline Melliot und Aaron Losee aus Michigan blieben stehen und unterhielten sich lange mit einer Praktizierenden. Als sie von Falun Dafa und dessen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erfuhren, äußerte Jacqueline: „Wir sehen wunderbare Botschaften zu diesen Prinzipien. Ich unterstütze euren friedlichen Protest. Viel Glück!“

Jacqueline interessierte sich auch für die Meditation und wollte mehr darüber erfahren. Nachdem Aaron die Petition unterschrieben hatte, meinte er: „Wir hoffen, dass unsere Unterschriften den Verfolgten helfen können.“

Monini Yadar (links) und Isabel Dorman (rechts) (Minghui.org)

Monini Yadar und Isabel Dorman unterzeichneten die Petition. Isabel war entsetzt über das schreckliche Leid der Praktizierenden in China: „Das ist unglaublich!“ Monini fügte hinzu: „Das ist ein friedlicher Protest. Was ihr da macht, ist großartig!“

Nathan bei der Kundgebung (Minghui.org)

Nathan eilte gerade vorbei, kehrte aber um, als er die Vorführung der Gruppenübungen sah. Er erkundigte sich bei einem Praktizierenden nach Einzelheiten zu der Veranstaltung. Nachdem er mehr über Falun Dafa und die Verfolgung durch die KPCh erfahren hatte, fragte er: „Darf ich ein Gruppenfoto mit Ihnen machen, bei dem die Veranstaltung im Hintergrund zu sehen ist? Ich möchte dabei helfen, Ihre Botschaft zu verbreiten.“

Tivaill Frinti (rechts) und Brady Fygering (links) (Minghui.org)

„Der Kommunismus ist böse“

Tivaill Frinti und Brady Fygering aus Missouri zeigten sich schockiert, als sie von der Verfolgung erfuhren. „Der Kommunismus ist böse. Ein solches System muss ein Ende finden“, sagte Tivaill. Brady ergänzte: „Die Verfolgung und die erzwungene Organentnahme sind schrecklich. Jeder sollte dazu beitragen, diese Verbrechen des kommunistischen Regimes zu beenden.“ Beide unterzeichneten die Petition.

Jon Jones von Chicago (Minghui.org)

Jon Jones äußerte sich positiv über die chinesische Kultur und würdigte die Mahnwache bei Kerzenlicht. Er war entsetzt über die Informationen auf den Schautafeln und meinte: „Eine solche Verfolgung ist schrecklich. Ich hoffe, dass sie so bald wie möglich ein Ende findet.“

Kayla Pietro (Minghui.org)

Kayla Pietro ist vor Kurzem in die Gegend gezogen und erwähnte: „Dies ist ein unvergessliches Ereignis.“ Nachdem sie die Petition unterzeichnet hatte, fügte sie hinzu: „Ich war traurig, als ich von der Verfolgung erfuhr. Die Kerzenlichtmahnwache gefällt mir; sie ist sehr bedeutungsvoll. Sie haben meine volle Unterstützung. Ich freue mich, durch meine Unterschrift einen Beitrag zu leisten, und hoffe, dass es hilft.“