(Minghui.org) Die Camden Mela (auch bekannt als „Camden Market South Asian Mela“) in Coram’s Fields in London zog am 12. Juli 2026 zahlreiche Besucher an.

Falun-Dafa-Praktizierende waren eingeladen, an dem multikulturellen Festival teilzunehmen, wo sie den Besuchern ihre Meditationspraxis vorstellten. Die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – fanden großen Anklang. Einige lernten die Falun-Dafa-Übungen gleich an Ort und Stelle.

Zahlreiche Passanten unterzeichneten außerdem eine Petition, in der ein Ende der seit 27 Jahren andauernden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) gefordert wird.

Die Veranstaltung der Falun-Dafa-Praktizierenden auf der Camden Mela in London am 12. Juli (Minghui.org)

Anlässlich des „South Asian Heritage Month“ in England stand das diesjährige Festival unter dem Motto „Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes“ und brachte über 100 gemeinnützige und kulturelle Organisationen sowie Vereine zusammen. Mitglieder verschiedener südasiatischer Gemeinschaften, darunter Menschen indischer, pakistanischer und bangladeschischer Herkunft, nahmen an der Veranstaltung teil.

Nachdem die Falun-Dafa-Praktizierenden am Vormittag ihr Transparent zur Übungsvorführung aufgehängt hatten, kam eine Frau vom gegenüberliegenden Modestand herüber, um die Übungen zu erlernen. Bis zum Ende der Veranstaltung am Abend riss der stetige Strom von Menschen am Stand nicht ab. Interessierte stellten Fragen, probierten die Übungen aus und unterzeichneten die ausliegende Petition für ein Ende der Verfolgung. Die Menschen schätzten die Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ und brachten ihre Zustimmung für Falun Dafa zum Ausdruck.

Nachdem sie die Übungen gelernt hatte, bemerkte eine Frau, sie spüre eine sehr starke Energie, und fügte hinzu, sie habe sich beim Erlernen der Übungen sehr friedlich und wohl gefühlt.

Eine Mutter und ihre Tochter lernen die fünfte Übung

Eine Mutter, die ihre Tochter zum Meditieren ermutigen wollte, kam mit ihr zum Stand der Praktizierenden. Beide setzten sich hin, um die fünfte Übung zu erlernen – eine Meditation. Als die melodiöse und beruhigende Übungsmusik erklang, ahmten die beiden die Bewegungen einer Praktizierenden nach und schlossen danach leicht die Augen. Innerhalb kurzer Zeit befanden sich beide in einem ruhigen, friedvollen Zustand.

Nach ein paar Minuten öffnete die Mutter langsam die Augen und verkündete mit einem entspannten Lächeln: „Das ist wirklich sehr angenehm. Es fühlte sich an, als würde ich in den Bergen frei umherschweben.“ Auch die Tochter sagte, sie habe den kurzen Moment der Entspannung sehr genossen.

Eine Mutter und ihre Tochter lernen die fünfte Übung und erleben die entspannende und wohltuende Wirkung der Meditation (Minghui.org)

Ruhepol inmitten des Trubels

Nach dem Mittagessen wurden auf der Bühne Gesangs- und Tanzvorführungen dargeboten. Fröhliche Trommelrhythmen und beschwingte Musik hallten durch den ganzen Park. Ein stetiger Strom von Besuchern zog vorbei, und immer wieder versammelten sich mehrere Menschen am Stand, die die Übungen ausprobieren wollten.

Lisa und ihre Freundin Vicky interessierten sich für die Meditation und folgten einer Praktizierenden zu einer Wiese gegenüber dem Stand, um die fünfte Übung zu lernen.

Vicky (2.v.li.) und ihre Freundin Lisa (1.v.re.) lernen die Meditation (Minghui.org)

Trotz des Trubels von Gesang, Tanz und den Stimmen der Menschenmenge um sie herum, versanken beide in einen Zustand tiefer Stille. Nach der Meditation beschrieb Lisa das Erlebte: „Ich habe mich sehr friedlich und entspannt gefühlt, obwohl die Umgebung sehr laut war. Aber gerade deshalb schätze ich diesen Moment, in dem ich zur Ruhe komme und mich auf das Hier und Jetzt konzentrieren kann.“

Nach der Meditation sagt Vicky, sie hoffe, das Lernen von Falun Dafa fortsetzen zu können (Minghui.org)

Vicky lächelte und bat eine Praktizierende um eine Telefonnummer: „Ich fühle mich großartig und möchte, wenn ich wieder zu Hause bin, diese Erfahrung fortsetzen.“ An diesem Abend übermittelte Vicky der Praktizierenden einen langen Text mit der Nachricht: „Als ich das erste Mal langsam ausatmete, verblassten die Musik um mich herum und die Stimmen der Menschen allmählich – bis nur noch ich und der gegenwärtige Moment existierten. Das war ein einzigartiger, flüchtiger und doch unglaublich realer Moment.“

Sie merkte an, dass die Menschen in dieser von Informationen und Reizen aller Art überfluteten Zeit ihrer Seele einen Moment der Ruhe gönnen und jeden Tag in ein paar Minuten der Stille und des Friedens eintauchen sollten.

Auf Google Maps hinterließ sie eine Fünf-Sterne-Bewertung: „Ich habe die Falun-Dafa-Übungen zum ersten Mal ausprobiert. Die freiwillige Helferin ist sehr engagiert und freundlich und gab mir das Gefühl, herzlich willkommen zu sein. Ich habe früher Yoga praktiziert und bin mit Atemübungen vertraut. Aber Falun Dafa schenkt mir inneren Frieden und die Fähigkeit, mich noch bewusster auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren.“

Besucher stimmen mit den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ überein

Der Teenager Azaf las die Informationstafel, wie sich Falun Dafa weltweit verbreitet hat. Seiner Ansicht nach könne eine solche Gemeinschaftsveranstaltung den Menschen helfen, sich mit Dingen zu befassen, die gesund, positiv und lehrreich sind. Als er auf die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu sprechen kam, die Falun Dafa beinhaltet, betonte Azaf: „Diese Prinzipien sind sehr gut und sehr rein. Sie können den Menschen helfen, bessere Menschen zu werden.“

Auch seinem Freund Zayden gefielen die Prinzipien von Falun Dafa. „Ihr verbreitet traditionelle Werte. Ich glaube, dass sie einen positiven Einfluss auf die britische Gesellschaft haben werden. Sie haben eine tiefgreifende Bedeutung“, vertrat er.

Azaf (links) und Zayden finden, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht den Menschen helfen können, bessere Menschen zu werden (Minghui.org)

Isa, eine ehrenamtliche Familiensozialarbeiterin, meditierte zum ersten Mal. Danach sagte sie: „Ich fühle mich sehr entspannt, und doch sind meine Beine voller Energie. Das hat mir auch bewusst gemacht, dass ich meiner Gesundheit mehr Bedeutung beimessen sollte.“

Nadia meinte: „Jeder sollte frei sein, so zu leben, wie er es möchte, und nicht unterdrückt werden. Er sollte auch die Freiheit haben, seinen Glauben zu leben.“ Ihr Mann Hussein, ein Wirtschaftswissenschaftler, ergänzte: „Jeder sollte die Freiheit haben, seinen eigenen religiösen Glauben auszuüben.“

Nadia (Mitte) mit ihrem Mann und ihrer Tochter (Minghui.org)

Sicherheitskräfte unterzeichnen die Petition

Kamal und Abdul, zwei Sicherheitskräfte, blieben auf ihrem Rundgang am Stand von Falun Dafa stehen. Als sie erfuhren, dass die Falun-Dafa-Praktizierenden verfolgt werden, weil sie sich an den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ orientieren, lasen sie die Schautafeln und unterschrieben die Petition, um ihre Unterstützung für die Bemühungen zur Beendigung der Verfolgung zu bekunden.

Kamal hofft, dass Falun-Dafa-Praktizierende in Zukunft mehr Gemeinschaftsveranstaltungen organisieren werden, damit noch mehr Menschen die Gelegenheit erhalten, sich über diesen Kultivierungsweg und die Bedeutung der Glaubensfreiheit zu informieren.

Er sei bereit, die Bemühungen zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen, betonte er, „denn wir sind alle eine Familie. Wenn andere leiden, ist es, als würden meine eigenen Geschwister leiden. Wir können nicht tatenlos zusehen und nichts dagegen unternehmen.“

Abdul fand: „Solche Veranstaltungen sind sehr sinnvoll. Sie tragen dazu bei, dass mehr Menschen über die aktuellen Geschehnisse informiert werden, damit sie sich innerhalb der Gemeinschaft gegenseitig unterstützen und füreinander sorgen können. So können wir gemeinsam eine bessere Gesellschaft aufbauen.“

Die Sicherheitskräfte Kamal (links) und Abdul (Minghui.org)

Zwei Chinesinnen treten aus der Kommunistischen Partei aus

Eine Gruppe chinesischer Frauen in farbenfrohen, traditionellen mongolischen Trachten trat auf der Bühne auf. Während einer Pause in ihrer Darbietung sprach eine Praktizierende mit ihnen darüber, was derzeit mit Falun-Dafa-Praktizierenden in China geschieht und wie wichtig es ist, aus der KPCh und ihren Unterorganisationen auszutreten.

Nachdem sie verstanden hatten, dass sie bei ihrem Beitritt zu den Jungen Pionieren und dem Kommunistischen Jugendverband ihr Leben der KP China verschrieben hatten, bekannten die Frauen, dass ihnen die Bedeutung dessen in der Vergangenheit nicht bewusst gewesen sei. Zwei von ihnen beschlossen, die drei Austritte vorzunehmen, und drückten ihre Hoffnung aus, nie wieder etwas mit der KPCh zu tun zu haben.

Eine der Frauen war überrascht, als sich herausstellte, dass die Praktizierende, tatsächlich aus ihrem Dorf in China stammte. Beide verspürten eine starke Verbundenheit. Sie tauschten ihre Kontaktdaten aus und versprachen, in Kontakt zu bleiben.

Zuschauer lernen während der Parade die Falun-Dafa-Übungen kennen

Um 15 Uhr wurden die Bühnenauftritte vorübergehend unterbrochen, und der Klang der Trommeln markierte den offiziellen Beginn der Festivalparade. Verschiedene Gemeinschafts- und Kulturgruppen, gekleidet in farbenfrohe Trachten und begleitet von Trommeln und Tanz, zogen mit ihren charakteristischen Transparenten und Fahnen durch den Park.

Falun-Dafa-Praktizierende führen bei der Parade die Übungen vor (Minghui.org)

Die Praktizierenden hielten ein Transparent mit der Aufschrift „Falun Dafa“ hoch und führten die Übungen vor. Viele Besucher blieben stehen und filmten die Übungsbewegungen der Praktizierenden mit ihren Handys. Die friedliche und ruhige Ausstrahlung von Falun Dafa veranlasste zahlreiche Passanten, stehenzubleiben und zuzuschauen.

Barmherzigkeit breitet sich aus

Gegen 18 Uhr neigte sich die Veranstaltung ihrem Ende zu. Nogia, eine Vertreterin der Organisatoren, bedankte sich bei den Praktizierenden für ihren großartigen Einsatz und dafür, dass sie der Gemeinde ein harmonisches und gesundes Übungserlebnis beschert hätten. Sie unterzeichnete die Petition zur Beendigung der Verfolgung und äußerte die Hoffnung, dass die Praktizierenden auch in Zukunft am Festival teilnehmen werden.

Während die Praktizierenden zusammenpackten, kamen immer noch Besucher vorbei. Einige von ihnen brachten ihre Freunde mit, die auch noch die Petition unterschreiben wollten, während andere, die die Meditation ausprobiert hatten, ihre Familienangehörigen mitbrachten. Die Standnachbarin umarmte die Praktizierenden zum Abschied.