(Minghui.org) Mehr als zweitausend Praktizierende aus den gesamten USA versammelten sich am 23. Juli 2026 in Washington, D.C., um auf die anhaltende Verfolgung von Falun Gong aufmerksam zu machen. Nach einer Kundgebung vor dem Lincoln Memorial hielten sie einen großen Marsch ab, um die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung öffentlich zu machen.

Es war ein sonniger Tag mit einer leichten Brise und die Straßen waren voller Menschen. Der Marsch begann am Henry Bacon Drive vor dem Lincoln Memorial, führte auf der Constitution Avenue nach Osten bis zum „German-American Friendship Garden“ (Garten der deutsch-amerikanischen Freundschaft) und verlief am Vietnam Veterans Memorial sowie an den Constitution Gardens vorbei.

Angeführt wurde der Marsch von der „Tian Guo Marching Band“. Der Zug war in drei Abschnitte unterteilt: Der erste stand unter dem Motto „Falun Dafa ist gut“. Hierzu trugen die Praktizierenden ein Transparent mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“, gefolgt von Transparenten mit den Worten „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ in verschiedenen Sprachen.

Der zweite Abschnitt trug das Motto „Beendet die Verfolgung von Falun Gong“. Daran beteiligten sich fast hundert weiß gekleidete Praktizierende, die Porträts von Mitpraktizierenden aus China hielten, welche infolge der Verfolgung ums Leben gekommen waren.

Das Thema des dritten Abschnitts lautete „Auflösung der KPCh (Kommunistische Partei Chinas)“. Mit dieser Botschaft verwiesen sie auf die 464 Millionen Chinesen, die aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen ausgetreten sind, und riefen zu gemeinsamen Anstrengungen auf, die Verfolgung zu beenden.

Mehr als 2000 Praktizierende auf ihrem Marsch durch Washington, D.C., um auf die anhaltende Verfolgung von Falun Gong aufmerksam zu machen (Minghui.org)

Die Praktizierenden zogen mit riesigen Transparenten die Constitution Avenue entlang und erregten damit die Aufmerksamkeit der Passanten. Auf den Transparenten konnten sie folgende Botschaften lesen: „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“, „Das oberste Ziel des Kommunismus ist die Vernichtung der Menschheit“, „Die KPCh auflösen und die Verfolgung beenden“ sowie „Danke an das US-Repräsentantenhaus für die Verabschiedung des Falun-Gong-Schutzgesetzes“.

Falun-Gong-Praktizierende veranstalten am 23. Juli 2026 nach ihrer Kundgebung vor dem Lincoln Memorial einen großen Marsch (Minghui.org)

Viele Zuschauer blieben stehen, um dem Marsch zuzusehen und Fotos zu machen. Einige, die zum ersten Mal von der brutalen Verfolgung in China hörten, suchten im Internet kurz nach Informationen darüber. Diejenigen, die bereits über die Verfolgung Bescheid wussten, bekundeten ihre Unterstützung und dankten den Praktizierenden für ihren Einsatz, die Verfolgung öffentlich zu machen. Viele äußerten die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Verfolgung.

Organisatorin der Parade: Die Kraft der Gerechtigkeit wächst weiter

Eine der Organisatorinnen des Marsches, Ge Min, erklärte, dass die seit mittlerweile 27 Jahren andauernde Verfolgung in China nach wie vor weit verbreitet sei. „Vor Kurzem wurden die Mutter von Alisa, einer Falun-Gong-Praktizierenden in Washington, D.C., und mehr als ein Dutzend weitere Falun-Gong-Praktizierende in Wuhan verhaftet, weil sie ihrem Glauben nicht abschwören wollten“, berichtete sie. „Wir fordern weiterhin ein Ende der Verfolgung von Falun Gong. Die Kraft der Gerechtigkeit ist in den letzten Jahren gewachsen, und der US-Kongress ist aktiv geworden. Das Repräsentantenhaus hat den ‚Falun Gong Protection Act‘ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong) verabschiedet. Auch ein Gesetzentwurf gegen den Organraub wurde vom Auswärtigen Ausschuss des Senats gebilligt. Zudem hat der Senat kürzlich den Gesetzentwurf S. 4009 eingebracht – den ‚Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Act‘ (Gesetz zu Falun Gong und Opfern von Organraub). All dies zeigt, dass die Stimmen aus politischen und zivilgesellschaftlichen Gruppen, die von der KPCh ein Ende der Verfolgung und des Organraubs fordern, immer stärker werden.“

Finanzanalyst: Die Verfolgung ist inakzeptabel, die USA sollten eingreifen

Darin Thomas, ein Finanzanalyst aus Chicago, besucht an diesem Tag mit seiner Familie Washington, D.C. und sieht sich die Parade an (Minghui.org)

Darin Thomas, ein Finanzanalyst aus Chicago, besuchte Washington, D.C. gemeinsam mit seiner Familie. Darin erzählte, er habe bereits zuvor von der Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh gehört. Die Parade vermittelte ihm ein besseres Verständnis für die Brutalität, die dabei eingesetzt wird. Er dankte den Praktizierenden dafür, dass sie auf friedliche Weise mehr Menschen über die Gräueltaten in China informierten: „Die heutige Veranstaltung war sehr friedlich, und dafür bin ich dankbar. Danke an die Falun-Gong-Praktizierenden. Ich unterstütze voll und ganz ihr Recht auf Freiheit.“

Darin hält die von Falun Gong vermittelten Prinzipien für wichtig: „Ich denke, die Welt sollte auf diesen Werten aufbauen. Jeder sollte sich an diese Grundprinzipien halten.“ Er merkte an, dass die Transparente in der Parade ähnliche Botschaften vermittelten: „Sie fördern Freundlichkeit gegenüber anderen. Sie erinnern uns auch daran, uns nicht zu sehr auf materiellen Besitz zu fixieren.“

Er bezeichnete die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung als entsetzlich und ist der Ansicht, dass die US-Regierung zu deren Beendigung beitragen sollte. „Wenn die US-Regierung Gespräche mit China führt, sollte sie dieses Thema ansprechen und deutlich machen, dass die Verfolgung inakzeptabel ist. Die US-Regierung sollte weiterhin Druck auf Peking ausüben, um Freiheit und Menschenrechte zu schützen – Werte, die zu den Gründungsprinzipien der Vereinigten Staaten gehören.“

Lehrerin aus Israel: Die Menschheit sollte den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen

Jannie Goldenberg, eine Lehrerin aus Israel, verfolgte die Parade gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern (Minghui.org)

Als die Parade auf die Constitution Avenue einbog, machten Jannie Goldenberg – eine Lehrerin aus Israel – sowie ihr Mann und ihre Kinder Fotos und Videos.

Jannie erzählte, sie habe durch Nachrichten in Israel von der Verfolgung von Falun Gong durch Peking erfahren. Als Jüdin bezeichnete sie die Verfolgung als einen weiteren Holocaust. Der Marsch der Praktizierenden, der auf die Verfolgung aufmerksam machte, beeindruckte sie sehr: „Dies ist eine Gruppe von Menschen, die sich sehr darum bemühen, eine wichtige Botschaft zu vermitteln; diese Gruppe verdient unsere Unterstützung.“ Sie betonte, jeder sollte das Bestreben der Praktizierenden für eine Beendigung der Verfolgung unterstützen, und fügte hinzu, dass die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht Werte seien, denen die Menschen folgen sollten.

Ingenieur: Amerikaner sollten über die Verfolgung Bescheid wissen

Brian Johnson (rechts), ein Ingenieur aus Kansas City, und sein Sohn sehen sich die Parade an (Minghui.org)

Der Ingenieur Brian Johnson und sein Sohn waren aus Kansas City angereist. Nach der Parade erklärte Brian, er habe zum ersten Mal von der Verfolgung erfahren. Er sagte, die Parade „macht mehr Menschen auf die Verfolgung aufmerksam und lässt sie verstehen, dass Falun Gong eine friedliche Gruppe ist“. Er sei der Ansicht, dass sich nicht nur Praktizierende, sondern alle Menschen an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht orientieren sollten.

Zur Verfolgung äußerte sich Brian wie folgt: „Es ist absolut inakzeptabel, dass die KPCh Falun Gong ins Visier nimmt, Praktizierende verfolgt und sogar den systematischen Organraub an lebenden Praktizierenden billigt – nur weil Falun Gong so beliebt ist.“ Er glaubt, dass auch Nicht-Praktizierende Opfer dieser Verfolgung sind. Er hofft, dass die KPCh dank der Entwicklung des Internets keine Kontrolle mehr über Informationen ausüben kann und sich die Wahrheit auf diese Weise weiter verbreiten lässt.

Obwohl die Verfolgung in China stattfindet, ist Brian der Meinung, dass auch die amerikanische Bevölkerung davon wissen sollte, denn: „Verfolgung kann überall geschehen. Wir müssen das Bewusstsein für dieses Thema schärfen und mehr Länder dazu ermutigen, zu einem Ende der Verfolgung beizutragen.“

Projektleiter: Die Verfolgung betrifft uns alle

Jack White, ein Projektmanager aus Richmond, Virginia, schaut die Parade an (Minghui.org)

Jack White, ein Projektmanager aus Richmond, Virginia, sah sich die Parade mit Interesse an und sagte: „Ich wusste nichts von der Verfolgung; jetzt möchte ich mehr darüber erfahren.“ Er bedauerte, zuvor nichts davon gehört zu haben, und erklärte: „Es tut mir leid, dass das Thema nicht mehr mediale Aufmerksamkeit erhalten hat und viele Informationen nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Jetzt weiß ich von der Verfolgung und finde sie schrecklich.“

Er hält es für wichtig, dass Menschen und Länder auf der ganzen Welt darauf aufmerksam werden, denn „es betrifft die Welt und die Art und Weise, wie Menschen miteinander umgehen. Es hat Auswirkungen auf alles.“