(Minghui.org) Falun-Gong-Praktizierende in Japan veranstalteten am 19. Juli 2026 einen Marsch durch Yokohama, um ein Ende der Verfolgung ihres Glaubens durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu fordern.
Angeführt von der Tian Guo Marching Band zogen die Praktizierenden an bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei wie Sakuragicho, das „Red Brick Warehouse“ und durch Chinatown. Ziel war es, darauf aufmerksam zu machen, dass die KPCh Falun Gong bereits seit 27 Jahren verfolgt.
An diesem Tag blieben zahlreiche Besucher stehen, um dem Umzug zuzusehen. Viele applaudierten, winkten und riefen: „Die Verfolgung muss gestoppt werden“ sowie „Machen Sie weiter so!“ Zudem unterzeichneten viele Menschen die Petition, die ein Ende der Verfolgung forderte.







Falun-Gong-Praktizierende veranstalten am 19. Juli 2026 in Yokohama einen Marsch und fordern ein Ende der Verfolgung durch die KPCh (Minghui.org)
Passanten verurteilen die Verfolgung und unterzeichnen die Petition
Herr Komatsu (links) (Minghui.org)
Komatsu, der anlässlich einer Kalligrafie-Ausstellung nach Sakuragicho gekommen war, hörte sich die Ausführungen eines Praktizierenden über die Verfolgung von Falun Gong in China an – insbesondere darüber, wie die KPCh inhaftierten Praktizierenden noch zu Lebzeiten Organe entnimmt. Er nahm einen Flyer entgegen, um mehr darüber zu erfahren.
Herr Chen (links), ein Chinese, hat die Petition zur Unterstützung der Bemühungen zur Beendigung der Verfolgung unterschrieben (Minghui.org)
Chen sagte, er sei nicht sehr wortgewandt, doch nachdem er erfahren hatte, was Falun Gong in China widerfährt, ermutigte er den Praktizierenden: „Ihr Glaube ist aufrichtig. Bitte machen Sie weiter so. Ich unterstütze Sie. Lassen Sie uns gemeinsam den Organraub stoppen.“
Herr Kikuchi (links) (Minghui.org)
Kikuchi sprach den Praktizierenden, die trotz der schwierigen Lage standhaft an ihrem Glauben festhalten, Mut zu. „Ich weiß schon lange von Falun Gong. Ich unterstütze Sie. Bitte machen Sie weiter so“, sagte er.
Ein Mann aus China: Jeder versteht es, doch niemand traut sich, etwas zu sagen
Cheng, der früher für ein staatliches Unternehmen in China tätig war und nach Japan kam, weil er die strenge Kontrolle der öffentlichen Meinung und die Überwachungsgesellschaft in China leid war, erklärte: „Ich sehe zum ersten Mal so viele Falun-Gong-Praktizierende.“
Er verurteilte die KPCh scharf für die gegenwärtige Situation, in der sie eine Fassade moralischer Integrität aufrechterhält, während sie im Verborgenen abscheuliche Taten wie den Organraub an Lebenden begeht. „Das ist genau wie bei ‚Des Kaisers neue Kleider‘“, sagte er.
Cheng erzählte, dass seine Großmutter Falun Gong praktiziert habe, und sprach sich entschieden gegen die Verfolgung aus: „Sie [die Falun-Gong-Praktizierenden] haben nichts Schlimmes getan. Der Glaube ist eine Frage der persönlichen Freiheit. Es ist höchst befremdlich, dass sie unterdrückt werden, obwohl sie niemandem Ärger bereiten.“ Anschließend unterzeichnete Cheng die Petition mit der Forderung nach einem Ende der Verfolgung.
Herr Nanang Setiawan, aus Indonesien (Minghui.org)
Nanang Setiawan hörte einem Praktizierenden zu, der über die Situation von Falun Gong sprach, und bekundete seine Unterstützung für ein sofortiges Ende des Organraubs. Er meinte: „Wir sollten solchen Handlungen ein Ende setzen.“
Weitere Zuschauer unterstützen Falun Gong und fordern ein Ende der Verfolgung
Yokose äußerte die Hoffnung, dass ein solcher Marsch dazu beitragen könne, mehr Menschen über die brutale Verfolgung zu informieren, der Falun-Gong-Praktizierende ausgesetzt sind. „Es ist wirklich gut, dass solche Veranstaltungen in Japan stattfinden können“, fand sie.
Sakamoto äußerte die Hoffnung, dass die Falun-Gong-Praktizierenden weiterhin zusammenarbeiten und entschlossen Maßnahmen zur Beendigung der Verfolgung vorantreiben – ganz gleich, wie schwierig oder ernst die Lage auch sein mag. „Ich hoffe, dass niemand den Mut verliert, sondern alle weiterhin hart arbeiten und vereint bleiben“, erklärte er.
Arif Naidu, ein Tourist aus den USA, wurde während seiner ersten Japanreise zufällig Zeuge der Parade. Er äußerte sich voller Anerkennung über den von der Tian Guo Marching Band angeführten Festzug sowie die weiteren hervorragenden Darbietungen.
„Die Parade war wirklich großartig, absolut beeindruckend“, so Naidu. „Ich bin zum ersten Mal in Japan, und es war eine wunderbare Erfahrung. Ich freue mich sehr, heute hier in Yokohama zu sein und die Parade zu sehen. Die Darbietung war fantastisch und die Musik wunderschön. Ja, ich hatte eine wirklich schöne Zeit.“
Naidu unterstützte zudem die anhaltenden Bemühungen der Falun-Gong-Praktizierenden, die Weltöffentlichkeit auf die Verfolgung durch die KPCh aufmerksam zu machen. „Ich unterstütze voll und ganz die Falun-Gong-Praktizierenden in China, die darum kämpfen, ihren Ruf wiederherzustellen“, sagte er.
Er befürwortete auch die Falun-Gong-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und erklärte: „Ich halte Wahrhaftigkeit für außerordentlich wichtig. Es ist eine Eigenschaft, die jeder besitzen sollte. Genau das, was Sie heute getan haben – die Fakten ohne Auslassungen zu vermitteln, offen über die Geschehnisse in China zu sprechen und all diese Gräueltaten aufzudecken –, ist wirklich bemerkenswert. Es ermutigt mich zu sehen, wie Sie weltweit Aufmerksamkeit auf diese gewaltsamen Gräueltaten lenken.“
Herr Savas (links), aus der Türkei (Minghui.org)
Savas, der aus der Türkei stammt, äußerte sich tief empört über die unmenschlichen Verbrechen, bei denen menschliches Leben wie eine Ware behandelt und die Würde des Lebens mit Füßen getreten wird. „Ich unterstütze Falun Gong. Die Organentnahme zu Transplantationszwecken und der Organhandel an noch lebenden Opfern sind absolut entsetzlich. Deshalb lehnen wir sie entschieden ab“, meinte er.
Gleichzeitig fühlte sich Savas auch tief mit den Werten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verbunden. Er hofft, dass alle Menschen an diesen Werten festhalten und sie verinnerlichen können.
Der Marsch führte durch die belebten Stadtviertel Yokohamas, während Zuschauer das Geschehen verfolgten und ermutigende Worte aussprachen. Viele Passanten legten ihre Bedenken beiseite und unterzeicneten die Petition gegen die Verfolgung, und andere bekundeten mutig ihre Unterstützung für Glaubensfreiheit. Auch zahlreiche Touristen aus dem Ausland verurteilten die Verfolgung, nachdem sie von den Geschehnissen um Falun Gong erfahren hatten.
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