(Minghui.org) Ende des Jahres 1998 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Wegen meiner unzureichenden Schulbildung verstand ich das Fa nicht so gut und musste viele Schwierigkeiten überwinden. Auf meinem Kultivierungsweg habe ich dann erfahren, wie erstaunlich Falun Dafa ist.

Groll beseitigen

Früher litt ich unter vielen Beschwerden – Schmerzen in den Beinen und Armen, Magenproblemen und Darmbeschwerden. Ich hatte vier Operationen hinter mir, jeder Tag war wie ein Kampf. Deshalb wollte ich Falun Dafa einmal ausprobieren und ging zu einem Übungsplatz. Von da an praktizierte ich die Übungen und begann auch das Fa zu lesen. Ein Monat verging, doch ich hatte immer noch Schmerzen. Nachdem ich die Übungen eines Tages gemacht hatte, waren die Schmerzen besonders stark. Als ich versuchte, ein heißes Bad zu nehmen, wurden sie nur noch schlimmer. Ich dachte: „Anderen geht es durch das Praktizieren besser, warum geht es mir schlechter? Der Meister lehrt uns, gute Menschen zu sein. Habe ich mich wirklich daran gehalten? Ich hege immer noch Groll gegen meinen Schwiegervater. Meine Xinxing hat sich nicht erhöht.“ Sobald ich diesen Gedanken hatte, verschwanden die Schmerzen.

Ich begann, nach innen zu schauen, und stellte fest, dass ich seit vielen Jahren nicht mehr mit meinem Schwiegervater gesprochen hatte. Der Groll zwischen uns war sehr tief und bestand schon sehr lange. Ich fragte mich, wie ich mich mit ihm versöhnen könnte. Dann bot sich eine Gelegenheit – es war eine Prüfung, die der Meister für mich arrangiert hatte, um meine Xinxing zu erhöhen.

Nachdem ich eines Morgens die Übungen gemacht hatte, ging ich nach Hause und dämpfte Brötchen. Mein Schwiegervater kam zu mir in die Küche und schrie wütend herum. Hätte ich mich nicht kultiviert, wäre es zu einem heftigen Streit gekommen. Aber ich dachte: „Ist das nicht eine Gelegenheit, meine Xinxing zu erhöhen?“ Ich sagte mir, dass ich dieses Mal ruhig bleiben müsse.

Daher fragte ich ihn: „Warum bist du verärgert?“ Er meinte, er wolle Brötchen essen. Worauf ich ruhig antwortete: „Ich dämpfe sie gerade.“ Nachdem er ein paar Minuten gewartet hatte, sagte er, er würde gehen. Ich bot ihm an, sie ihm zu bringen, sobald sie fertig seien. Es war so einfach und auf einmal war unser langjähriger Konflikt gelöst. Danach erzählte er anderen, dass Falun Dafa gut sei. Sein Groll mir gegenüber verschwand und ebenso meine Krankheiten.

Der Meister öffnet die verschlossene Tür

Nachdem ich eines Abends eine Weile das Fa gelernt hatte, ging ich spazieren. Mein Mann blieb zu Hause und sah fern. Später ging er in seine kleine Fabrik und schlief dort ein. Als ich gegen 21 Uhr zurückkam, konnte ich die Tür nicht öffnen. Er hatte sie versehentlich von innen verschlossen. Ich ging zur Fabrik, um ihn zu suchen.

Es war eine sehr kalte Nacht mit starkem Wind. Mein Mann sagte: „Bleib heute Nacht einfach hier“, worauf ich erwiderte: „Nein, die Heizdecke ist noch an.“ Er stand auf und wir gingen nach Hause, konnten aber die Tür nicht öffnen. Mein Mann wollte über die Mauer klettern und die hintere Tür öffnen. Es war bereits dunkel, deshalb hielt ich das für zu gefährlich. Nachdem er gegangen war, sagte ich: „Meister, bitte helfen Sie mir, die Tür zu öffnen. Ich werde nicht mehr hinausgehen, sondern zu Hause bleiben und das Fa gut lernen.“ Kaum hatte ich das gesagt, öffnete sich die Tür. Ich rannte zu meinem Mann und sagte: „Die Tür ist offen! Du musst nicht über die Mauer klettern!“

Er fragte mich, wie sich die Tür geöffnet hatte. „Der Meister hat sie geöffnet“, erklärte ich. „Das ist wirklich ein Wunder!“, staunte mein Mann.

Mein Mann bleibt nach einem Unfall unverletzt

Eines Tages wurde mein Mann auf der Heimfahrt mit seinem Motorrad von einem Lkw angefahren. Der Lkw wäre beinahe über ihn hinweggerollt, rutschte aber kurz vorher in den Straßengraben. Die Räder ragten in die Luft und die Scheiben zerbarsten. Der Fahrer kroch aus dem Fahrzeug, mein Mann und der Fahrer blieben unverletzt.

Als er nach Hause kam und mir erzählte, was passiert war, musste ich weinen. In dem Moment erinnerte ich mich an einen Traum in der Nacht zuvor. In diesem Traum kamen mehrere Männer, um meinen Mann mitzunehmen. Ich flehte sie immer wieder an und sagte: „Meine Familie glaubt an Falun Dafa. Ihr dürft meinen Mann nicht mitnehmen.“ Das sagte ich mehrmals, dann gingen sie. Ich glaube, dass der Meister meinem Mann das Leben gerettet hat.

Der Meister gibt mir Kraft

Der Freund meiner Tochter stammte aus Shanghai. Als wir seine Eltern besuchten, luden sie uns zum Essen in ein Restaurant ein. Es gab verschiedene Gerichte, darunter auch Fisch. Nach dem Essen erzählten sie uns von einem Brauch: Wer es schaffe, die Fischkopfgräte aufrecht auf den Tisch zu stellen, dem würde das größte Glück zuteilwerden. Aus einem Abstand von etwa dreißig Zentimeter zum Tisch warfen alle die Gräte auf den Tisch, aber niemand schaffte es, die Gräte in die aufrechte Position zu bringen. Als ich an der Reihe war, bat ich im Stillen den Meister um Hilfe. Ich warf die Fischkopfgräte auf den Tisch und sie bliebt aufrecht stehen. Ich wusste, dass der Meister mich damit ermutigen wollte. Danach erklärten sich alle bereit, aus der Kommunistischen Partei Chinas und ihren Jugendorganisationen auszutreten.

Verteilung von Informationsmaterial über Falun Dafa

Die Praktizierenden vor Ort waren Tag und Nacht unterwegs, um den Menschen die wahren Umstände über die Verfolgung zu erklären und Informationsmaterialien zu verteilen.

Einmal verteilten wir auch auf einem Dorffest unsere Informationsmaterialien. Ein kleines Mädchen folgte uns. Ich fragte sie, ob sie etwas haben wolle, und sie bejahte. Ich gab ihr ein paar Exemplare und sagte ihr, sie solle sie ihrer Mutter zeigen. Sie nahm sie freudig an. Als wir ein anderes Mal in der Stadt waren, war gerade Schulschluss und die Straßen voller Schüler. Wir hatten keine Angst und verteilten Flugblätter an sie, denn wir wussten, dass der Meister uns beschützte.

An einem Sonntag im November 2012 unterhielten sich ein anderer Praktizierender und ich in einem Park mit einer Gruppe junger Studenten. Auf einmal kamen mehrere Polizisten und nahmen uns mit. In der Haftanstalt sprach ich mit den Menschen dann über Falun Dafa. In der Nacht vor meiner Freilassung hatte ich einen Traum. In einem dunklen Raum umringten mich viele Vögel. Plötzlich winkte eine große Hand und alle Vögel flogen davon. Am nächsten Tag wurde ich freigelassen. Später wurde mir klar, dass der Meister mir geholfen hatte.

Fazit

Seit mehr als 20 Jahren versuche ich in der Familie und in der Gesellschaft, den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – zu folgen. Anfangs konnte ich zwar äußerlich ruhig bleiben, war aber im Inneren noch aufgewühlt. Angeleitet von der Lehre des Dafa wurde ich allmählich auch innerlich ruhig. Ganz gleich, was auch geschieht, ich kann mit allem gelassen umgehen. Das ist die göttliche Kraft von Dafa.