(Minghui.org) In meiner Kindheit hatte ich einen Spitznamen, der mit meinem Aussehen zu tun hatte. Ich freute mich jedes Mal, wenn ich hörte, wie mich jemand so nannte – „San Jun’er“ (hübsch, attraktiv, charmant).

Allerdings war ich nicht immer attraktiv; mein Gesicht machte einen kompletten Veränderungsprozess durch. Ich möchte die Geschichte meines Kultivierungsweges anhand dieser Veränderungen erzählen und damit die Großartigkeit des Meisters und die außergewöhnliche Natur von Falun Dafa bezeugen.

Von hübsch zu unansehnlich

Als ich klein war, streichelten mir die Leute oft über die Wange und riefen „San Jun’er, San Jun’er“, wenn meine Mutter und meine ältere Schwester mich in der Öffentlichkeit auf dem Arm trugen. Ich antwortete dann mit einem begeisterten Kichern. In der Schule war ich eine hervorragende Schülerin; ich war Klassensprecherin und Schülerschaftvertreterin und wurde von meinen Lehrern geschätzt und von meinen Mitschülern gemocht.

Eines Tages, als ich neun Jahre alt war, begann mein wahrer Albtraum. An jenem Nachmittag nach der Schule mähten meine Freunde und ich auf der Weide Gras für die Kühe unserer Familie, als ich plötzlich bemerkte, wie Wasser lautstark durch einen frisch gegrabenen Bewässerungsgraben strömte. Ich bin ein schüchterner Mensch, und als ich sah, dass meine Freunde bereits auf die andere Seite des Grabens hinübergegangen waren, war ich geschockt und hatte das Gefühl, als hätte etwas von mir Besitz ergriffen. Von diesem Moment an war mein Leben nicht mehr dasselbe.

Jeden zweiten oder dritten Morgen, noch im Halbschlaf, spürte ich, wie etwas von meinen Füßen heraufkrabbelte. Dann konnte ich nicht sagen, ob es mir die Kehle zuschnürte oder mir den Mund zuhielt, aber ich konnte nicht mehr atmen und versuchte, nach meiner Mutter zu rufen.

Egal, womit sie gerade beschäftigt war, sie eilte sofort herbei und drückte fest auf den Akupunkturpunkt zwischen meiner Nase und meiner Lippe, einen Rettungspunkt. Es folgte immer ein hektischer, chaotischer Kampf, der zwei bis drei Minuten dauerte und mich völlig erschöpft zurückließ.

Meine Eltern brachten mich zu Ärzten und suchten nach Behandlungsmöglichkeiten, verbrannten Weihrauch, verneigten sich und baten um göttliche Hilfe. Ich nahm unzählige Medikamente ein, aber nichts half – und dieses fröhliche, hübsche kleine Mädchen verschwand langsam. Von meiner Krankheit gequält, weinte ich oft heimlich, fühlte mich deprimiert und lustlos und konnte nicht einmal am Unterricht am Vormittag teilnehmen.

Mein Gesicht war mit Pickeln übersät. Da sie juckten und schmerzten, drückte ich sie immer wieder aus und presste oft die kleinen weißen Eiterbläschen heraus. Bald bemerkte ich, dass sich die Stellen, die ich ausgedrückt hatte, in winzige Vertiefungen verändert hatten.

Abgesehen von den Bereichen um meine oberen und unteren Augenlider herum konnte ich nirgendwo sonst auch nur ein einziges Stück glatter Haut finden. Der Vater einer engen Schulfreundin, der mich eine Weile nicht gesehen hatte, sagte: „Was ist denn mit diesem hübschen Mädchen los? Wie kam sie nur zu einer unebenen Nase und geschwollenen Augen?!”

Erst als ich in die Mittelstufe kam, verschwand der Zustand endlich, aber bis dahin sah mein Gesicht völlig entstellt aus. In der Hoffnung, meine Haut zu glätten, hatte ich sie kräftig geschrubbt und die Narben mit den Fingernägeln abgekratzt, um sie zu glätten. Ich trug eine dicke Schicht Gesichtscreme auf, um die Pockennarben zu überdecken. Aber nichts half – ich hatte mich wirklich von einem der hübschesten Mädchen zum hässlichsten verwandelt.

In meinem ersten Jahr im Beruf scherzte ein junger, offenherziger Kollege: „Dein Gesicht sieht aus, als hätte ein kleiner Vogel daran gepickt.“ Es war mir so peinlich – ich wäre in diesem Moment am liebsten im Erdboden versunken. Eine Zeit lang war ich ihm böse, weil er keine Rücksicht auf meine Gefühle genommen hatte.

Gesundheit durch emotionales Trauma verschlechtert

Nach meiner Heirat verbesserte sich nicht nur mein Hautbild nicht, sondern auch meine inneren Organe begannen zu schwächeln, und ich entwickelte Verdauungsprobleme. Ich war mit meinen Schwiegereltern nicht vertraut und wusste nicht, wie ich mit den anderen Familienmitgliedern umgehen sollte, während meine Schwiegermutter mich hart behandelte. Meine Schwiegereltern bürdeten uns nicht nur erhebliche Schulden auf, sondern unternahmen auch alles, um mich schlechtzumachen – sowohl innerhalb der Familie als auch nach außen hin.

Da ich von Natur aus ruhig bin, wagte ich aus Angst vor Blamage nicht, mit ihnen zu streiten, und so staute ich meine Frustration und Wut einfach in mir auf. Schließlich verschlimmerte sich mein Magenleiden und wurde schmerzhaft, sodass mir der Arzt Medikamente verschrieb. Nachdem ich jahrelang keine mehr gebraucht hatte, kaufte ich plötzlich wieder eine Packung Tabletten nach der anderen.

Da ich meine Frustration unterdrückte, entwickelte ich bald auch Kopfschmerzen, die mich Nacht für Nacht wachhielten und mich tagsüber bei der Arbeit schläfrig machten. Deshalb begann ich – erneut auf Anraten meines Arztes – auch Medikamente gegen Schlaflosigkeit einzunehmen.

Ich war ständig gestresst und frustriert, was meine Gesundheit ruinierte. Außerdem hatte ich eine gynäkologische Infektion und saß schließlich auf einem Berg von Medikamenten – sowohl zur äußerlichen Anwendung als auch zum Einnehmen.

Eines Winterabends wurde meine Schwiegermutter nach einem Verkehrsunfall ins Krankenhaus eingeliefert. Auf dem Weg dorthin zog ich mir durch die eisige Luft eine Erkältung zu, die sich zu einer so schweren chronischen Rhinitis entwickelte, dass ich im Liegen nur noch durch den Mund atmen konnte.

Zu allem Übel vermutete der Arzt bei mir eine chronische Nierenentzündung. Das Leben war wirklich unerträglich. Obwohl ich gerade erst 30 geworden war, hatte ich das Gefühl, nicht mehr weitermachen zu können – ich wollte ehrlich gesagt nicht mehr weiterleben.

Die Kultivierung hat mich verändert

Ein kostbares Buch hat mein Schicksal völlig verändert. Ende März oder Anfang April 1999 kam es endlich dazu, dass ich das heilige Buch Zhuan Falun las. Als ich von der Arbeit nach Hause kam, schlug ich das Buch voller Vorfreude auf; in dem Moment, als mein Blick auf das Porträt des Meisters fiel, durchströmte mich eine warme Welle. „Ah“, dachte ich, „ist das nicht jemand, der einst zu meiner Familie gehörte?“ In dem Moment wurde ich von einem Gefühl überwältigt, das zu tiefgreifend war, um es in Worte zu fassen.

Damals begann ich mit der Lektüre und schlief, bevor ich mich versah, mit dem Buch neben meinem Kopfkissen ein. Von diesem Moment an verschwand meine Schlaflosigkeit. Als ich begann, mich zu öffnen, richtete ich mein Handeln nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht aus und lernte, meine Schwiegereltern aus ihrer Perspektive zu verstehen. Danach hörte ich auf, meinen Ärger in mich hineinzufressen, auch beschwerte ich mich nicht mehr.

Am Erstaunlichsten war, dass mein Gesicht nach einem heftigen Juckreizanfall nie wieder Ausschlag bekam und die narbigen Stellen in meinem Gesicht sich allmählich glätteten.

Einmal traf ich zufällig einen ehemaligen Mitschüler aus der Oberstufe, der außerhalb der Stadt arbeitete. Als sie nach Hause zurückkehrte, erzählte er seiner Frau (ebenfalls eine ehemalige Mitschülerin von mir), dass sich meine Haut verbessert habe und ich sogar noch hübscher aussähe als damals.

Als ich bei einem Verwandten ein Fest besuchte, hörte ich zufällig, wie ältere Nachbarn flüsterten, ich sei wieder hübsch geworden. Jüngere Kollegen redeten hinter meinem Rücken und sagten, ich sei unglaublich attraktiv, und einige schönheitsbewusste Jugendliche fragten mich: „Wie kommt es, dass dir einfach alles steht, was du trägst?“

Heute sagen die Leute oft, dass ich schöne Designerkleidung trage. Die Wahrheit ist: Ich gebe mir keine besondere Mühe, mich schick zu machen, und ich halte mich auch nicht für besonders attraktiv. Ich weiß nur, dass ich als junges Mädchen furchtbar hässlich geworden war; doch jetzt, mit fast 50, erhalte ich regelmäßig Komplimente. Tatsächlich bin ich attraktiver als früher, aber es ist die innere Schönheit, die das Praktizieren von Falun Dafa zum Vorschein gebracht hat!

Durch die tiefgründige Lehre des Dafa hat der Meister mein Aussehen verbessert, indem er meinen Körper bei zahlreichen Gelegenheiten gereinigt hat. Seit 1999 sind die rheumatoide Arthritis in meinen Fingergelenken und Knien verschwunden, und auch ein Tumor in meiner Nasenhöhle ist verschwunden.

Das sind die körperlichen Veränderungen, die mir bewusst sind. In Wirklichkeit hat der Meister seinen Schülern weitaus mehr geschenkt. Ich bin zutiefst dankbar für die barmherzige Errettung durch den Meister!