(Minghui.org) Während eine 67-jährige Frau in der Stadt Zaozhuang, Provinz Shandong, wegen ihres Glaubens an Falun Dafa inhaftiert war, starb ihr pflegebedürftiger Mann nach wiederholten Schikanen und Einschüchterungen durch die Polizei.

Die Behörden weigerten sich, Zhang Ailian freizulassen, damit sie sich um die Beerdigung ihres Mannes kümmern konnte. Ihr Sohn musste aus Kanada einfliegen, um die Angelegenheit zu regeln. Zhang wurde später zu einer Haftstrafe von mehr als drei Jahren verurteilt und ist derzeit im Frauengefängnis der Provinz Shandong eingesperrt.

Ihre unrechtmäßige Verurteilung ging auf ihre Festnahme im September 2025 zurück, als sie einen Großhandelsmarkt aufsuchte, um Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen. Ein Sicherheitsbeamter filmte sie und meldete sie der Polizei. Die Polizei folgte ihr nach Hause, durchsuchte ihre Wohnung und nahm sie fest.

Während Zhang im Gefängnis Yuelou inhaftiert war, schikanierte die Polizei ihren Mann mehrfach und verlangte von ihm Auskunft darüber, woher sie die Materialien erhalten hatte. Ihr Mann war bereits arbeitsunfähig und verlor durch die Inhaftierung seiner Frau deren Pflege. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich aufgrund der psychischen Belastung weiter. Weniger als einen Monat nach ihrer Festnahme verstarb er allein zu Hause. Sein lebloser Körper wurde Tage später gefunden, als seine Angehörigen zu Besuch kamen.

Zhang war durch den Tod ihres Mannes am Boden zerstört. Dennoch weigerten sich die Beamten des örtlichen Büro 610, sie freizulassen, so dass sie sich nicht um die Beerdigung kümmern konnte. Ihr Sohn musste daraufhin kurzfristig aus Kanada nach China einfliegen.

Später wurde Zhang zu einer Haftstrafe von mehr als drei Jahren (genaue Dauer unbekannt) verurteilt und im Geheimen ins Gefängnis eingeliefert.