(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit vielen Jahren. Meine Gesundheit hat sich dadurch enorm verbessert. Außerdem bin ich optimistisch geworden und habe gelernt, zuerst an andere zu denken, und habe viele bemerkenswerte Lebenserfahrungen gemacht. Innerlich rezitiere ich sehr häufig die glückverheißenden Worte: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Ich möchte gerne von ein paar Begegnungen mit Menschen berichten, denen es bestimmt war, von Falun Dafa zu erfahren.
Eine seltene Begegnung
An einem sonnigen Nachmittag im Herbst, es war vor etwa zwei Jahren, ging ich aus meiner Wohnung. Da sah ich eine Frau im Garten, die ich noch nie zuvor bemerkt hatte. Sie war emsig dabei, die Kaki-Bäume zu stutzen. Ich hielt einen Moment inne. Sie blickte auf und lächelte mich strahlend an. Ich dachte: „Unsere Begegnung ist Schicksal.“ Ich ging zu ihr rüber und grüßte sie freundlich: „Hallo Tantchen, ich sehe Sie hier zum ersten Mal.“
Sie antwortete: „Kein Wunder, ich komme ja auch seit Jahren wegen meiner Krankheit kaum noch aus meiner Wohnung. Heute ist das Wetter so schön, da wollte ich ein bisschen in den Garten. Wahrscheinlich sehen wir uns so schnell auch nicht wieder.“
Ich griff den Faden auf: „Dann möchte ich Ihnen gerne etwas Gutes mit auf den Weg geben. Falun Dafa ist ein buddhistischer Übungsweg, der die Menschen anleitet, sich dem Guten zuzuwenden. Bitte glauben Sie nicht der Lügenpropaganda der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und halten sich stattdessen vor Augen, dass Falun Dafa und dessen Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind.“ Sie stimmte mir zu, woraufhin ich sie fragte, ob sie jemals in die Partei oder einen der Jugendverbände eingetreten sei. Sie verneinte. Bevor sie ging, bot sie mir fröhlich an, eine Kaki für mich zu pflücken, was ich dankend ablehnte.
Keine Gelegenheit verpassen
Im März dieses Jahres ging ich spazieren. Es war sehr kühl und nur wenige Menschen waren zu Fuß unterwegs. Eine schlanke Frau mittleren Alters kam mir entgegen. Ich blickte sie an, aber sie hielt den Kopf gesenkt und lief rasch an mir vorbei. Da ich sie nicht stören wollte, zögerte ich eine Sekunde und sprach sie nicht an. Stattdessen stieß ich die Tür von dem Kleidergeschäft auf, vor dem ich gerade angelangt war und das ich gut kenne. Noch bevor ich über die Schwelle trat, hörte ich die Frau hinter mir husten. Da schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: „Sie hat eine Schicksalsverbindung. Ich darf die Gelegenheit nicht verpassen.“
Ich ließ die Tür los, lief ein paar schnelle Schritte hinter ihr her und sagte: „Ich habe Sie husten gehört.“ Sie blickte mich an und ich bemerkte, dass sie keine Maske trug. Besorgt fuhr ich fort: „Die Pandemie breitet sich noch immer aus und viele Leute haben sich angesteckt. Die Krankenhäuser sind voller Patienten unterschiedlichen Alters. Manche sterben nach nur wenigen Tagen an dem hohen Fieber. Sie sehen sehr freundlich aus. Bitte denken Sie daran, dass Falun Dafa gut ist; dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind. Ich will Sie gar nicht auffordern, es zu praktizieren, ich möchte nur, dass Sie sich diese Worte merken. Schenken Sie den Lügen der Kommunistischen Partei keinen Glauben, das wird Ihnen helfen.“
Sie antwortete: „Sicher, ich habe keine Einwände.“ Dann fragte sie, ob ich wisse, wo sie einen Blumentopf kaufen könne. Ich deutete mit dem Finger in die Richtung eines Ladens und meinte: „Gleich dort vorne, kommen Sie, ich zeige es Ihnen.“
Auf dem Weg fragte ich, ob sie jemals in die KPCh oder eine der Jugendorganisationen eingetreten sei. Sie bejahte und ich erklärte ihr, dass ein Parteiaustritt sie davor schützt, mit hineingezogen zu werden, wenn das Parteiregime zusammenbricht; dass der Austritt auch Sicherheit bei Naturkatastrophen oder Unglücksfällen bringt. Bevor wir den Laden erreicht hatten, stimmte sie zu, aus der KPCh auszutreten.
Später ging ich in einen Supermarkt, um Früchte einzukaufen. Als ich aus dem Supermarkt rausging, stand eine Frau mit einem Rucksack vor mir und zeigte auf meine Schuhe: „Wo kann man die kaufen? Genau das Modell suche ich auch.“
„Diese Schuhe sind, soweit ich es gesehen habe, hier gerade ausverkauft“, sagte ich ihr. „Aber ich kann Ihnen gerne ein anderes Geschäft empfehlen.“ Wir liefen zusammen über die Straße und als wir bei dem anderen Geschäft angekommen waren, wollte ich eigentlich weitergehen. Aber sie bat mich, mitzukommen, damit sie der Verkäuferin meine Schuhe zeigen konnte. Erneut kam mir ein Gedanke: „Ich sollte ihr helfen. Außerdem habe ich mit ihr noch nicht über die wahren Begebenheiten der Verfolgung gesprochen.“ Während wir uns die Schuhe ansahen, sprach ich mit ihr über den Parteiaustritt. Sie freute sich und meinte: „Es ist schön, dass ich Sie getroffen habe. Ihre Worte berühren mich sehr.“
Sie kaufte ein paar Schuhe und wirkte glücklich. In dem Geschäft war nicht viel los und überall hingen Überwachungskameras. Deshalb sagte ich ihr leise ins Ohr: „Bitte denken Sie daran: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“ Sie sagte mir, dass sie Atheistin sei und an gar nichts glaube. Ich versicherte ihr: „Ich will Sie nicht bitten, daran zu glauben oder Falun Dafa zu praktizieren, sondern nur darum, nicht dagegen zu sein oder es zu diffamieren.“
„Ja“, antwortete sie, „das mache ich nicht.“ Dann trat sie aus der KPCh aus. Wir verließen zusammen das Geschäft und ich begleitete sie zur Bushaltestelle. Sie erzählte mir noch, dass sie häufiger Klavier spiele, wo man sie hören kann und dass ich gerne eingeladen sei.
Resümee
Wenn ich an diese Begegnungen zurückdenke, dann mag es den Anschein haben, dass sich unsere Wege zufällig kreuzten, aber dem ist nicht so. Wenn wir die grenzenlose Barmherzigkeit, die der Meister uns lehrt, kultivieren, können wir ihm helfen, die Menschen dieser Welt zu erretten.
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